Herrlich passt dieser Babyqilt in diesen Herbst. Er leuchtet mit dem bunten Laub um die Wette. Gelb ist nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe, doch vor kurzer Zeit hatte ich unbändige Lust darauf.
Mein Leben ist wie mein Garten, oder ist mein Garten wie mein Leben?
Herrlich passt dieser Babyqilt in diesen Herbst. Er leuchtet mit dem bunten Laub um die Wette. Gelb ist nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe, doch vor kurzer Zeit hatte ich unbändige Lust darauf.
So ein Top ist ja fix gemacht. Von einer anderen Rückseite hatte ich noch den Rest mit den lustigen Fröschen. Passend dazu suchte ich in meinen selbstgefärbten Stoffen nach den richtigen Farben. Die einzelnen Patches waren 15 x 15 cm groß.
Mit 63 cm Kantenlänge reicht der kleine Quilt gerade so für die Frühchenquiltaktion.
Zwei Mädchen werden im Jahr 1945 zur gleichen in der Frauenklinik in München geboren. Beide stammen aus unterschiedlichen Schichten, sind aber unzertrenntlich ... bis zum Bruch. Zum 70. Geburtstag der beiden Frauen soll es ein Wiedersehen geben. Dazwischen liegen zwei Leben. In die Story werden wichtige geschichtliche Ereignisse eingeflochten, etwa so wie bei "Forrest Gump.
Das Muster dafür fand ich in dem Buch "Bezauberrnde Wollsocken" von Merja Ojanperä. Mir schenkte Helena das Buch vor einiger Zeit und es sind wirklich viele wunderbare Modelle darin.
Ausgelesen:
Zwei Menschen, zwei Geschichten, die sich kreuzen, sich verbinden und wieder trennen ... eine leichte Lektüre für eine Zwischenzeit am Meer. Die Story war so einfach gestrickt, dass ich an zwei Tagen damit durch war.
Bevor ich quilte, lege ich immer alle möglichen Farben aus, um zu sehen, welcher Faden sich gut mit dem Patchteil verbindet. Ich entschied mich für blau, eine Katze hat nämlich blaue Augen.
Alle anderen Farben waren einfach zu fad - und als ich mit dem Quilten fertig war, fand ich blau perfekt - eine Katze hat nämlich blaue Augen.
Helena war gut vorbereitet. Passend für ihre Platte hatte sie einen riesigen Stapel geschnittener Stoffe in einer großen Schachtel. Sie druckte mit den Acrylfarben gleich auf den Stoff. Durch den Einsatz verschiedener Schablonen und Stempel haben die Stoffe eine besondere Tiefe bekommen. Mit diesen schönen Farbverläufen bzw. kontrastreichen Ergebnissen kann sie nun aus den Vollen schöpfen.
Interessant wird es eigentlich erst, wenn die Flächen mehrmals bedruckt werden. Tolle Effekte entstehen durch Restfarben von vorherigen Drucken ... man muss es wirklich mal ausprobieren.
Weniger erfolgreich war ich mit dem Drucken von Blättern. Eigentlich sollte es ganz einfach sein. Vielleicht hatte ich einfach auch die falsche Farbe? Jedenfalls sind mir so spektakuläre Bilder, wie ich sie im Netz gesehen habe, nicht gelungen. Da fehlt mir wohl doch die Erfahrung.
Daher hielt ich mich als nächstes an ein Tutorial von Alice-Art. Ich fand sie bei youtube. In verschiedenen Videos zeigt sie ganz genau, wie das geht mit den 3-dimensionalen-Effekten. Wie angegeben schnitt ich mir dafür die Papiere quadratisch zu und machte alles so wie gezeigt.
Herausgekommen sind wirklich ganz fantastische Vogelnester. Ich bin ganz begeistert. Sehr kraftvoll und dynamisch wirken die Bilder. Nun will ich neun davon auswählen und auf Keilrahmen spannen.
Übrigens habe ich meine Geli-Platte genau so gegossen, wie Alice-Art es in einem Video erklärt hat. Ich habe eine ganz tolle Platte bekommen, die die zwei Drucktage unversehrt überstanden hat.
Ausgelesen:
Eine Nachbarin lieh mir das Buch, ich wollte schöne Unterhaltung, keinen Krimi. Es begann auch ganz friedlich. Ein Schriftsteller nahm den Auftrag an, eine Biografie zu schreiben. Dabei war es ihm egal, dass der Mensch im Rotlichtmilieu beschäftigt war und nicht gerade zimperlich mit anderen Menschen umging. Das viele Geld, welches er als Vorschuss bekam, ließ ihn alle Bedenken beiseite schieben.
Mit dem Geld kaufte er sich ein Haus und zog mit seiner Frau in die Einsamkeit, genauer - in ein Moorgebiet. Ein Feuchtgebiet und dazu Regen, viel Regen ... die gigantische Menge an Nacktschnecken waren dabei das kleinstes Problem. Nach und nach wurde es immer skurriler. Die Art, mit der Karen Duve beschrieb mit welcher Intensität diese schleimigen Biester ringsum alles auffressen, fand ich sehr bildreich. Als dann noch zwei Nachbarinnen auftauchten, wurde klar, das alles kann kein gutes Ende nehmen ... die Frage ist nur, wer sind die wahren Monster im Moor.
Mir hat sehr gefallen, wie diese Figuren nach und nach ihre wahre Seele zeigen, ein sehr besonderes Buch.
Stoffstücke zusammennähen, zerschneiden und immer wieder so, bis viele Blöcke genäht sind. Darüber wurde im letzten Jahr in verschiedenen Blogs geschrieben. Zum Sommernähen auf der Terrasse schnappte ich mir eine Restetüte und begann mit dem Nähen und Schneiden. So richtig gefallen hat es mir nicht. Alle Reste und genähten Stückte wanderten wieder in eine Tüte.
Im Frühjahr kramte ich viel in meinen Schränken und fand auch die Tüte wieder. Auf meinem großen Zuschneidetisch konnte ich alles ausbreiten und in Augenschein nehmen. Es war ein großes Wirrwar und ich fing an zu spielen, suchte noch Reste dazu und arrangierte so lange, bis ein neues kleines Quilttop fertig war. Am lustigsten finde ich die Augen in der Mitte. Es ist sogar zu erkennen, das sie zu einer Eule gehören.
Auch für den Rand wollte ich Stoff aus meinem Bestand nehmen. Viele Farben probierte ich aus, fand das kräftige Grün am passendsten. Da der Stoff nicht ganz reichte, entschied ich mich für eine Variante mit Eckblöcken. So wie ich es mir heute ansehe, gefällt es mir immer noch. Aus der Not ist eine hübsche Frühchendecke geworden,.
Der Sommer hatte es in sich ... ein Geburtstag nach dem anderen ... in der größten Hitze hatte Frank seinen Dreißigsten.

Die Familie mag Bären sehr gern. Bereits für die Kinder verwendete ich das Muster für ihre Babydecken ... Ronja .... Emil
Klar, dass Frank auch Tatzen bekam ... diesmal in der Variante des Eisbären.
Eigentlich wollte ich für Frank einen blauen Quilt nähen, ich habe so viele blaue Stoffe in meinem Schrank. Doch die Familie meinte, rot ist Frank´s Lieblingsfarbe. Gut, rot hatte ich auch und zusammen mit weiß/schwarz wird das männlich daher kommen.
Nachdem ich mich für das das Muster entschieden habe, begann das Zusammenkramen der Stoffe. Ich hatte noch eine große Schachtel mit den Reststoffen von Tines Quilt. Den nähte ich vor 13 Jahren. Die weiß/schwarzen Stoffe bekam ich mit den Jahren geschenkt. Super, dass nun endlich der Notenstoff Verwendung findet. Eine besondere Perle ist im Block ganz untern rechts zu sehen. Der ist schon über 35 Jahre alt. Ich nähte damals ein Hemd für meinen Mann daraus, superchick mit Stehkragen und halber Druck-Knopfleiste :)
Das Nähen war in Zeiten des Log-Down kein Problem, das Stoffkaufen schon eher. Rot ist ja nicht gleich rot, mit der karierten Rückseite war es noch ganz einfach. Doch nach den Stoff für die Seitenstreifen suchte ich lange. Nun sind darauf riesige Pixel, perfekt für einen IT-Spezialisten.
Die Sonne scheint, der Wind weht ... Baumwollvlies lässt das Muster durchscheinen. Ich entschied mich bewusst für ein leichtes Vlies. So kann der Quilt im Sommer als leichte Schlafdecke genutzt werden und im Winter zum Kuscheln.
Diagonale Linien - eng beieinander, ein Quilting das mir sehr gefällt. Ich nahm immer an, das viele Quilten macht die Decken störrisch, doch dem ist nicht so. Vielleicht liegt es an dem dünnen Viskosegarn das ich dafür nahm. Die Decke ist überhaupt nicht hart oder starr. Allerdings stecken viele Stunden beharrliches Nähen darin, Zeit zum Meditieren.
Der Schrägstreifen ist aus grau-gemustertem Stoff. Gern hätte ich eine schwarz-weiß gestreifte Einfassung gehabt. Doch finde ich jetzt das graue Binding perfekt. Schwarz-weiß wäre vielleicht zu hart gewesen.
Beim Shooting wehte es mächtig ... ein starktes Foto finde ich. Mir fliegen jetzt wieder Gedanken durch den Kopf, wie Lebenssegel oder so was ...das lasse ich jetzt ...
Wie gut, dass mein Bruder die passende Kleidung zum Quilt hat und geduldig das Fotografieren ertragen hat, danke :)