Sonntag, Februar 16, 2020

Die ersten Geburtstagskarten in diesem Jahr



Schafe die auf Hügeln stehen





Quadrate auf Dreiecke


Es macht mich immer glücklich, wenn ich Glückwunschkarten nähen kann. Meine Stoffreste sammle ich nach Farben sortiert in einem Schränkchen mit kleinen Schubladen. So sind sie stets griffbereit. Allerdings dauert es dann doch immer eine Zeit, bis ich alles zu meiner Zufriedenheit arrangiert habe.
Doch zum Schluss fügt sich alles und neue Karten sind entstanden.


Ausgelesen:


Heute ist Zucker der neue Dämon. Der böse Zucker - lange habe ich die Augen verdreht, da ich ungern auf Zucker verziehen möchte, denn ich liebe Kuchen und Schokolade. Da aber inzwischen fast jeder Mensch von zuckerarmer Kost redet, wollte ich mich informieren.

Das Buch von Marianne Falck erhielt ich als Rezessionsexemplar von der Random Verlagsgruppe. Marianne Falck ist Mutter und legt ihren Fokus auf die zuckerfreie Ernährung von Kindern. Den Untertitel finde ich einschränkend, denn warum sollten nur Eltern wissen warum soviel Zucker in unserm Essen ist. Dabei steht eine riesige Maschinerie dahinter, und darüber sollten wir alle uns informieren.

Die eng beschriebenen Seiten werden mit erläuternden Illustrationen und Tabellen aufgelockert. Besonders wichtige Passagen werden herausgehoben oder als Tipp markiert. Um den Weg zum zuckerfreien Leben zu erleichtert, gibt es im Buch etwa 50 Seiten voll mit Rezepten. Außerdem gibt es Tipps zum Umgang mit Zucker und Einkaufslisten.

Mir selbst hat das Buch die Augen geöffnet. Auf Fertigprodukte verzichte ich schon lange, doch es ist erstaunlich, wie oft ich an der Nase herumgeführt wurde ohne es zu merken.




Sonntag, Februar 09, 2020

Wir waren auf Madeira


... allerdings schon im November. Da Weihnachten vor der Tür stand schob ich den Bericht darüber immer wieder auf. Nun endlich gucke ich mir noch mal die Bilder an um euch zu zeigen wo wir waren.


Untergekommen sind wir in einer wunderschönen Ferienwohnung in Canico de Baixo mit Blick auf die Inselgruppe Ilha Desertas. Von dort aus unternahmen wir mit dem Mietauto unsere Ausflüge.




Tag 1 - Ponta da Sao Lourenco


Am ersten Tag fuhren wir zum östlichsten Zipfel, um im Naturschutzgebiet Ponta da Sao Lourenco zu wandern. Über die felsige Halbinsel gelangt man fast bis an das östliche Ende. 


Unsere Touren haben wir hier aufgezeichnet:


Tag 2 - Ribeiro Frio

Am nächsten Tag unternahmen wir unsere erste Levadatour. Sie führte von Ribeiro Frio nach Porteia und zeigte uns den unheimlich schönen Urwald.








Tag 3 - Levada zu den 25 Quellen


Es war eine sehr schöne Wanderung. Doch da die Tour zu den Top 10 gehört, waren für meinen Geschmack zu viele Menschen unterwegs. An den 25 Quellen war es voll wie auf dem Alexanderplatz ;)




Tag 4 - Funchal


Aufstieg zu Fuß - wirklich, wirklich steil und nicht zu empfehlen.



Oben angekommen - besuchten wir den Jardim Tropical Monte Palace.




Tag 5 - Aufstieg zum Pico do Facho


Von oben hat man einen fantastischen Ausblick auf den Flughafen. Das Starten und Landen der Flugzeuge kann man von hier ausgezeichnet beobachten.







Tag 6 - Gabo Girao


Blick von der höchsten Steilküste Europas





Tag 7 - Prazeres


Eine Tour ganz nach meinem Geschmack - querfeldein, ruhige Orte, freundliche Menschen.




Tag 8 - ein Tag in Funchal


Markthalle


Hafen





Tag 9 -  Wanderung, etwas verunglückt


Wanderung ganz dicht an den Gärten der Einwohner entlang



Lecker - Poncha




Tag 10 -  Der Feenwald und tosendes Meer


Ein Highlight ... eine besondere Stimmung ... Gespensterbäume im Nebel.



Die Kraft des Wassers, wir saßen in respektvoller Entfernung auf den Steinen.





Tag 11 - Baden in der Bucht von Praiha





Tag 12 - Der Pico Ruivo





Tag 13 - Der Fischersteig








Sonntag, Februar 02, 2020

Ronja hat Geburtstag


Zum Geburtstag gibt es einen Entdeckerquilt für Ronja. 




Sie ist jetzt zwei Jahre und entdeckt die Welt, sie klettert und springt ....





... spielt und ist seit Neustem mit dem Laufrad unterwegs.



Zum Ruhen und Träumen kann sie sich in die neue Decke kuscheln. Da gibt es jede Menge zu entdecken ... Krokodile, Schweine, Kätzchen, Vögelchen ....



Ein süßes Rotkäppchen ist auf der Rückseite .. in Begleitung eines netten Wolfes. Zusammen erkunden sie den Wald.




Mit der Farbe der Einfassung tat ich mich schwer. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit den grünen Streifen, sie bringen alles zum Leuchten.



Ausgelesen:


Ein Weihnachtsgeschenk für mich ... ich hab es ruck-zuck gelesen. Die Handlung spielt Ende der 80er Jahre irgendwo auf dem Land. Kurz vor dem Abitur ziehen Jugendliche zusammen ins Auerhaus. Sie wollen es anders machen ... nicht so leben wie die Eltern.
Alkohol, Drogen, Sex, Prüfungen, Psychatrie ...große Themen die viel Ärger mit sich bringen.

Erstaunt hat mich vor allem der Klappentext. "Ein zauberschönes Buch über die Jugend ..." Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommt, ein Wort wie "zauberschön" für diesen Roman zu gebrauchen. Oder "Ich lese dieses Buch und bin vergnügt ..."   Vielleicht erinnern sich die Rezessionsschreibenden an ihre Drogentrips?

Wie auch immer, das Buch beschreibt sehr klar, welche Schwierigkeiten die jungen Menschen haben, das Aufbegehren, die Suche nach dem eigenen Leben. Aber zauberschön? tut mir leid, ich glaube diese Menschen haben das Buch nicht gelesen oder mir ist die wahre Bedeutung des Wortes nicht klar.


Dienstag, Januar 21, 2020

Schmuckwerkstatt


Am Wochenende war ich in Weida bei Helena. Wir verabredeten uns zum Schmuck machen. Da ich nicht wusste, wie mich die Muse küssen wird, packte ich wenige Kram ein. Außerdem kannte ich Helenas großen Fundus. So reiste ich mit wenig Gepäck und konnte trotzdem aus den Vollen schöpfen.





Die Häkelkette und die Blüten hatte ich bereits schon fertig mitgebracht. Eigentlich musste ich nur den Verschluss anbringen und die Blüten arrangieren. Doch, dass war dann doch schwieriger als ich dachte - nach drei Versuchen war ich erst zufrieden.




Helena baute eine Kette für ihr neues Outfit. Ich freute mich, dass zwei Blüten, die bei mir keinen Platz fanden, hier untergekommen sind.




Eine neue Kette habe ich auch gemacht - dabei kamen die Dinge zum Einsatz, die gerade vor mir lagen. Am längsten brauchte ich um den passenden Faden für die Stickerei auszusuchen. Drei Kisten Stickgarn wühlte ich durch - Helena brachte mich dann auf die pinke Spur.





Am Samstagnachmittag kam Gudrun und zeigte uns wie man Kugeln bestrickt. Zusammen mit einem Rest Filz bin ich dabei passend zur Kette ein Armband zu machen. Leider ist es noch nicht fertig ... ich grübele noch etwas über den Verschluss.





 Hier sind alle drei Ketten zusammen - es regnete schon ......



... später auf der Rückfahrt kam der Schnee.
Ich freute mich, dass ich ihn in diesem Jahr wenigstens einmal erleben konnte.



Ausgelesen:


Über eintausend dünne Seiten lang ist dieses Buch - und jede einzelne Seite war spannend zu lesen.
Ein 13-jähriger Junge verliert durch einen Terrorakt die Mutter. Sein Leben ist fortan bestimmt vom Verlust ... und vom Bild des Distelfinken.
Ich empfehle dieses Buch allen, die gern lesen und Spaß an der Sprache haben.




Sonntag, Januar 12, 2020

Der Wahnsinn im Nähzimmer



Zwischen und Weihnachten und Neujahr wollte ich ein Kleid nähen. Dafür kaufte ich mir im Frühjahr auf dem Stoffmarkt schönen Stoff und einen Schnitt. Da ich nicht wusste, ob der Schnitt überhaupt zu meiner Figur passt, kaufte ich noch günstige Stoffe zum Probieren. Einen Tag brauchte ich um die Schnittteile auf Seidenpapier zu übertragen. Am nächsten Tag schnitt ich die Teile aus und markierte alles ordentlich. Und genäht habe ich auch.

Mich stresst das alles, weil ich ungeübt bin. Daher musste ich mich natürlich ab und zu ablenken und kramte in meinem Stoffschrank herum:






Zuerst schnitt ich Patches für den nächsten Entdeckerquilt. Meine Großnichte hat Anfang Februar Geburtstag und da soll sie diesen Quilt bekommen.




Im Schrank fand ich schon fertig genähte Blöcke. Die habe ich irgendwann aus 9-cm-Patches genäht. Jetzt suchte ich passenden Stoff heraus, schnitt ihn zu und packte wieder alles in eine Tüte ... jetzt bin ich vorbereitet für den nächsten Babyquilt.




Beim Rumkramen sammelte ich Stoffe für einen weiteren Quilt zusammen. Es ist schon mal gut in einer Box alles zu sammeln. Wenn ich mal wieder Lust zum Zuschneiden habe, brauche ich nicht mehr suchen.





Und dann liegt immer mein Strickzeug herum - wenn nichts anderes geht, stricke ich an einer Jacke. Das Rückenteil ist schon fertig.

Somit sind die Projekte für dieses Jahr schon mal definiert. Ich bin sicher, dass das zu schaffen ist und noch einiges dazukommt.



Der Spaziergang heute war wunderschön, Sonne und blauer Himmel ... und auf der Terrasse fand ich sogar ein Hornveilchen.





Ausgelesen:


Ein Geschenk zum Geburtstag .... der ersten Teil einer siebenteiligen Reihe.

Sechs Mädchen wurden adoptiert und wissen nichts über ihre Vergangenheit. Als ihr Ziehvater starb, hinterließ er Hinweise, mit denen sie Ihre Herkunft recherchieren können.
Maia ließ sich als erste darauf ein - die Spur führt nach Rio de Janeiro. 
Hier beginnt die Geschichte in der Geschichte ... Izabela lebt 1920 in Rio de Janeiro ... die Christusstatue wird gebaut.





Ally ist die zweite Schwester die das Rätsel lösen möchte. Für sie geht es nach Norwegen. Auch diese Geschichte hat einen historischen Bezug - es geht um Edward Grieg.

Die Bücher lassen sich gut lesen, schöne Schmöker ... mir gefallen die historischen Geschichten sehr. Wohin wird die dritte Schwester geschickt wird? Bin schon gespannt.







Donnerstag, Januar 02, 2020

Jahresrückblick 2019



Die Garnrollenwächter ....



 sammelten 19 leere Rollen.





Damit nähe ich eine große Erinnerungsdecke, den Wetterquilt aus 2017 und 16 Babyquilts.






Ausgelesen: 33 Bücher





Karten für 14 Geburtstagskinder




Wunderbare acht Taschen






Gestricktes - manche Stulpen machte ich zweimal.