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Montag, Juni 06, 2022

Eine Decke für Nathanel

 


Freunde meiner Tochter sind wieder Eltern geworden.  Friedolin hat ein kleines Brüderchen bekommen, Nathanel. Wie vor vier Jahren wollte ich wieder einen geschlechtsneutralen Quilt nähen. Diesmal mischte ich blau und pink mit bunten Bildern.


Das Muster habe ich euch schon bei den Früchenquilts gezeigt. Da kombinierte ich die bunten Bilder mit einem hellen Rosa, das hat eine ganz andere Wirkung. 

Für Nathanel rahmte ich den Bilderblock in gelb und anschließend mit einem breiten pinken Streifen.






Die Rückseite ist türkisblau. Um alles ein bisschen aufzupeppen nahm ich für das Binding einen schwarz-weiß gestreiften Stoff. Dieser schmale Rand ist das I-Tüpfelchen - es passt zu beiden Seiten gleichermaßen. Ich mag die Farben total gern.







Als Quilting wollte ich diesmal die Spirale auf eine Quilt ausprobieren. Ihr wisst ja, dass ich das Muster gerne mag. Ich nähte mit dem Obertransportfuß und Abstandhalter, anfangs mit kleinem Stich und ganz langsam. Später, als die Runden weiter wurden, vergrößerte ich die Stichlänge und erhöhte die Geschwindigkeit. 

Leider ist das Garn oft gerissen, es war wohl zu dünn. Trotzdem hat mir das Quilten Spaß gemacht und das Ergebnis gefällt mir außerordentlich gut.












Ich hatte noch einen Rest Wollvlies und konnte diesen für den Babyquilt benutzen. Die Decke hat einen wunderbaren Griff, ist weich und griffig. Die Mühe des Quiltens hat sich total gelohnt. Bestimmt werde ich die Spirale mal wieder für einen Quilt nähen.






Ausgelesen:



Den Gänsekrimi lieh mir meine Tochter aus. Auf einem Campingplatz wird ein toter Reiher gefunden, ein Kater wird vermisst und der Flügellose Alex wurde ermordet. Tom, eine Nilgans, wird mit Hilfe eines Kormorans und eines Rabens den Dingen auf den Grund gehen. Eine unterhaltsamer Krimie aus einem neuen Blickwinkel.






Sonntag, März 06, 2022

Ein Quilt für Raphael

 


Raphael kam Mitte Feburar, ein bisschen zu früh, zur Welt. Ich war noch gar nicht fertig mit der Decke, hatte ich doch im Kopf, Nachbars Baby kommt im Frühling.  Zum Glück lag das Top schon fertig bereit. Und auch Rückseitenstoff und Vlies waren ausgesucht. An einem Wochenende hatte ich Zeit zum Heften und Quilten, so dass Raphael inzwischen seine wärmende Decke erhalten hat. 





Zwischen Weihnachten und Neujahr baute ich die Blöcke zusammen. Ich liebe es ja dafür Reststoffe zu verbrauche. Das Spiel mit Farben und Formen finde ich sehr meditatiiv. Der Stoff mit den Punkten hat genau für die Zwischenblöcke gereicht. Genau so mag ich es.





Für die Rückseite hatte ich ein ausreichend großes Stück Westfalenstoff. Das dezente Karo ist hier genau richtig. 





Verhältnismäßig viel Zeit brauchte ich um den Randstreifen auszuwählen. Keine Farbe gefiel mir. Jetzt ist der schmale Rand fein schwarz-weiß gestreift.  

Der Quilt ist 1,06 m breit und fast 1,30 m lang. Diese Größe reicht eine Weile und könnte lange Begleiter beim Kuscheln sein.





Donnerstag, Januar 20, 2022

Für Emma


... die erste Babydecke des Jahres geht an Emma. Sie hat sich richtig viel Zeit gelassen. Am 01.01. war Termin, am 14.01. kam sie denn endlich. Sie ist tiefenentspannt, sagt der Opa ... so soll es bleiben.





Die Blöcke nähte ich aus gelben Resten, ich mag ja das Spiel mit den verschiedenen Stoffstückchen sehr. Ergänzt habe ich die Patchblöcke dann mit Flannellbärchen. Die unterschiedliche Haptik finde ich sehr reizvoll und ist anregend für Emma.






Der Quilt durfte letzte Woche mit zur Ostsee, wir hatten Traumwetter. Allerdings war das Fotografieren gar nicht so einfach. Die Sonne stand so schräg, da hatte ich oft Schatten auf den Bildern.





Mit luftigen Kringeln quiltete ich die Decke. Das flutschte richtig gut und lässt das Gelb richtig leuchten.





Auf der Rückseite fläzen sich Faultiere, na das passt ja nun richtig :)




Die Decke hat eine schöne Größe, ca. 130 cm x 100 cm. Eine Weile wird sie darin kuscheln können.



Ausgelesen:


Das Buch fiel mir im Laden in die Hand - alles mit Finnland interessiert mich sehr.  Der Roman/die Geschichte ist um zwei Finnlandreisen angesiedelt. 1973 suchte sich Herman das Ziel um dem - WiegehtsweiternachdemAbitur - zu entfliehen. 40 Jahre später ist er in Helsinki auf Lesereise. In Rückblicken reflektiert Herman die Trennung seiner Eltern, den Tod der Mutter, sein Erwachsenwerden. Finnland spielt nicht die ganz große Rolle, doch ist es das Salz in der Geschichte.






Samstag, Oktober 16, 2021

Willkommensquilt für Joris


Nach dem Knautschdestaster, haderte ich nicht lange, hilft ja auch nicht weiter, und stöberte in meinen Stoffvorräten. Vor vier Jahren kaufte ich im Elsass die süßen Igel mit farblich passenden Äpfeln. 

Joris ist inzwischen schon 4 Wochen alt, gestern übergab ich den Willkommensquilt an die Großeltern. 





Ich kombiniere gern große und kleine Quadrate. Für Joris Decke nahm ich 9er und 16,5 große Quadrate. Die kleinen Patches liegen schon zugeschnitten in einer Schachtel. Ich muss mir nur farblich passende zusammenstellen. 


Den Rückseitenstoff kaufte ich gerade ganz frisch in Berlin auf dem Markt am Maybachufer. Die Farbe ist perfekt ... alles fügt sich.







Die fertige Decke ist etwa 1 m x 1,25 m groß.





Sonntag, Juni 20, 2021

Ein Quilt für Rubi

 

Fast hätte ich vergessen, euch den Quilt für Rubi zu zeigen. Inzwischen ist die Kleine schon drei Wochen alt.



 

Ich bekam für die bunten Patches Stoffe der Familie, die ich zu 4er-Quadraten zusammennähte.




Beim Auslegen der Quadrate passte der grüne Pünktchenstoff am besten zu den verschiedenen Familienstoffen.



 

Aber wie so oft fügt sich alles, ein schmaler roter Rand hält alles zusammen.





Ganz an den Rand drängelten sich noch ein paar Schafe. Der süße Stoff liegt schon ganz lange bei mir. Nun werden sie die kleine Rubi in süße Träume begleiten.




Rehkitz, Eichhörnchen, Eule, Fuchs und anderes Getier tummeln sich auf der Rückseite.






 

Das Binding machte ich auch rot - was anderes ging auch gar nicht mehr. Ich hatte ganz viel ausprobiert und bin immer wieder erstaunt, wie Farben miteinander wirken.


Rubi ist völlig entspannt - bestimmt auch, weil in der Decke die ganze Familie versammelt ist und gute Energie verströmt.

 

 

 



Dienstag, März 09, 2021

Malina - Herzlich Willkommen









Nachbarn sind Großeltern geworden, für die kleine Malina nähte ich eine Willkommensdecke. Zum Fotografieren konnte ich die schöne Schneepracht im Februar nutzen ... wie schön der bunte Quilt leuchtete :)








So ein Quiltchen ist ja schnell genäht. Immer wenn mich die Nählust packt bediene ich mich an meinen bunten Quadraten. Die liegen nach Größe sortiert in einem Schränkchen. Je nach Laune mische ich die Farben, suche einen passenden Begleitstoff und schon geht das lustige Nähen los. 




Die Größe der Decke passte ich an einem vorhandenen Rückseitenstoff an. Alle Farben der Vorderseite vereinen sich hier.







Lustige Füchse springen herum ... die Babydecke ist 1,05 m lang und 90 cm breit. Mit einem frischen grünen Streifen ist das Ganze eingefasst.



Ausgelesen:



Das Buch schenkte mir meine Tochter zu Weihnachten. Sie kennt meine Vorliebe für Gartenthemen und Japan. Der Untertitel verleitete sie bestimmt zum Schenken "Die wundersame Geschichte des Engländer´s der den Japanern die Kirschblüte zurückbrachte".


Naoko Abe ist eine japanische Journalistin und Autorin. Sie lebt heute mit ihrer Familie in London. Sicherlich wurde sie dort aufmerksam auf Collingwood "Cherry" Ingram. 
Im Buch verflechtet Naoko Abe die Geschichte Japans mit der Tradition der Kirschblüte und der Liebe Collingwood Ingram  zu den Kirschen. Mich hat das Buch sehr fasziniert, in vielerlei Hinsicht ... gute Recherche, geschickte Aufteilung der Kapitel und persönliche Gedanken.

Auf jeden Fall werde ich mich in diesem Jahr in das Getümmel der Kirschblütenbewunderer stürzen. 9000 Bäume wurden auf den Berliner Mauerweg gepflanzt. Besucht man ganz früh diese Orte, soll es noch leer sein ... später am Tag ist das Menschengewühle wohl zu groß ... ich werde berichten.




Dienstag, Januar 19, 2021

Ein Quilt für Oskar



Oskar hat natürlich auch eine Decke bekommen, allerdings hat sich keine Gelegenheit ergeben schöne Fotos im Freien zu machen. Es ist einfach viel zu grau, in dieser Woche schneite es sogar in großen große Flocken.


Von den Familien der Oskar-Eltern bekam ich Familienstoffe. Das sind Blusen, Hemden, Tücher ... bunt gemischte Materialien und Strukturen. Für solche Aktionen breite ich zuerst alles vor mir aus und sortiere. Jersey und besonders leichten Stoffen bügle ich ein dünnes Vlies unter. So verzieht sich nichts beim Nähen.




Hier ist Oskars Familie miteinander vereint, Katarina, ihre Mutter, der Bruder und die Oma? Von Katarinas Mutter erhielt ich ein wunderschönes Tuch mit slowakischem Motiv. Es ist aus einem synthetischen Material. Ich sonderte es aus, weil es ja nicht gebügelt werden kann. Und beim Patchworken bügele ich unweigerlich viel.

Doch nach dem Schneiden der Quadrate überlegte ich es mir anders. Schließlich sollte Katarinas Mutter auch einen Platz in der Decke ihres Enkels erhalten. Daher verzichtete ich auf das Bügeln dieser Blöcke, dafür strich ich die Nahtzugaben besonders gut aus.





Hier sind Oskars Eltern und Großeltern vereint - Katarina, Philipp, Petra und Ralf.





Ein glitzernder Schmetterling hat auch auf der Decke Platz genommen. Emilia ist die große Cousine von Oskar.





Die Familienstoffe füge ich gern zu 4-Patches zusammen. Dabei sortiere ich gern die Familien in den unterschiedlichsten Konstellationen. Mit den großen Zwischenblöcken in hellblau ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild.






Lange gerungen habe ich mit dem schmalen dunkelblauen Streifen. Mir schwebte immer ein schmaler roter Rand vor. Doch, welchen Ton ich auch legte, das war es nicht. 







Dunkelblau finde ich jetzt perfekt. Daher konnte auch noch ein heller blauer Randstreifen folgen.





Weil nun alles in blau war, nahm ich Abstand vom geplanten Rückseitenstoff und bestellte neuen. Dieser wunderbare Stoff passt doch perfekt. Besondere Tiere sind im Wald unterwegs, sie werden wohl gut auf Oskar achten. 






Einen roten Rand bekam die Decke jetzt ganz zum Schluss. Wie schon beim Glücksjäckchen ist das für mich das I-Tüpfelchen - weiß-blau-rot - die Farben der Slowakei.



 

Für einen Gesamteindruck breitete ich die Decke auf unserer Treppe aus. Das Licht ist ganz ok. Die Farben sind ganz gut getroffen. Für eine Babydecke ist der Quilt schön groß geworden - 135 cm x 114 cm. 

Jedes Mal, wenn so ein Familienquilt vor mir liegt freue ich mich über die Harmonie. Alles fügt sich zu einer kuscheligen Decke, die Liebe und Geborgenheit spendet. 



Samstag, November 21, 2020

Jetzt werden es Drillinge



Der neue kleine Quilt passt zu einem Deckenpaar mit ähnlichem Design. Bereits im letzten Jahr nähte ich aus dem geerbten Zacken-Stoff zwei Frühchenquilts. Der letzte Rest des Stoffes brachte mich ein wenig zum Grübeln, wie verarbeite ich ihn am besten, so dass er für eine kleine Decke reicht. Schließlich sollten die Streifen alle in eine Richtung zeigen. 





Das Gute am Patchen ist ... man kann machen was man will ... ich löste mein Problem mit blauen Ecken.




Auf der Rückseite tummeln sich lustige Tiere. Gequiltet habe ich, wie immer bei kleinen Quilts, sehr sparsam. Schließlich sollen so wenig Nähte wie möglich die zarten Babys stören. Die allerkleinsten Frühchenkinder bekommen die kleinen Decken. Sie wiegen höchstens 1500 g, da kann sich ein jeder Mensch vorstellen, wie empfindlich die Haut ist.





 

Braun ist nicht gerade meine bevorzugte Babyfarbe, doch als Streifen für die Einfassung passt die Farbe perfekt. Der Quilt ist jetzt 70 cm x 76 cm groß. Nun wollte ich euch hier einen Link einfügen zu den Bildern der anderen beiden Decken ... habe keine Bilder gefunden ... 


Schnelles Foto im Garten ... die Sonne kam sogar raus und hat geguckt was los ist :)







Durch Corona fiel unser Treffen in Blossin leider aus, sonst hätte ich die beiden Decken schon an Antje aus Halle weitergegeben. So hat alles sein gutes ... ich konnte ein Foto zu dritt machen.

Die Giraffendecke ist 74 cm x 84 cm groß und die Elchdecke hat eine Größe von 69 cm x 78 cm. Die unterschiedlichen Größen resultieren aus den Tierstoffen, ich habe sie so verbraucht wie sie waren und die Streifen ringsum angenäht




Ausgelesen



Unseren Urlaub verbrachten wir schon immer gern wandernd. Durch Corona wurde die Wanderlust verstärkt. Fast an jedem Wochenende sind wir nun unterwegs irgendwo in Brandenburg. Wir nutzen dafür eine App ... so können wir navigieren, Routen planen und mit Menschen kommunizieren. 
Natürlich gucken wir gern Sendungen übers Wandern und lesen was so los ist ... dabei stösst man immer wieder auf Fräulein Draußen. Sie schreibt über ihre Reisen und Wanderungen, jetzt auch in einem Buch. Mein Mann schenkte es mir zum Geburtstag. Jetzt habe ich es gelesen ... hat Spaß gemacht.

Sie schreibt über ihre Beweggründe, ihre Gefühle und Gedanken, über Landschaften, Wetter, Ausrüstung und die Freiheit.


Hat mir sehr gefallen. 





Samstag, November 14, 2020

Babyschafe


Heute präsentiere ich euch den nächsten Babyquilt, darauf sind niedliche Schafe die Stars.





Ich bin ja dabei meinen Resten zu Leibe zu rücken. Diesmal waren Schafe dran. Von einem anderen Babyquilt hatte ich noch einen Streifen übrig. Jetzt wurden die restlichen vier Bilder Grundlage für neue Blöcke. Passende Stoffstücke hatte ich irgendwann beim Aufräumen bereits in eine Tüte zusammengepackt.




Beim Zusammenbauen der neuen Blöcke hielt ich mich an diese Farben ... grün, blau, gelb weiß in hellen und dunklen Tönen. 




Es gab auch Ausreißer in lila oder pink ... aber wer kann schon einem rosa Schaf widerstehen, vor allem wenn es so verträumt guckt? 




Beim Nähen hingen alle fertigen Blöcke erst mal an einer Designwand. So konnte ich besser einschätzen wie die großen und kleinen Flächen zueinander passen und welche Farbe mal wieder ins Spiel musste. Erst nachdem alle Blöcke fertig waren, schnitt ich sie auf die passende Größe.


Als Designwand dient mir ein spezielles Vlies. Darauf haften die Blöcke ohne Nadeln, einfach drüberstreichen, fertig. Da ich keine freie Wand habe, hefte ich dieses Vlies bei Bedarf an meinen Vorhang. 




Den schmalen grünen Streifen schnitt ich 3,5 cm breit zu, 10 cm breit ist der gepunktete Rand. Mir gefällt es, wenn alles noch mal einen Rahmen hat, so kommt Ruhe in die Schafherde. 




Leider hat der helle Streifen nicht gereicht, einen anderen Stoff hatte ich nicht, der groß genug wäre. Nun, musste eine Lösung her, lustige Hasen hoppelten um die Ecke, so ein Zufall, und schon passt es wieder. Grüne Streifen im Rand machen die Sache perfekt, denn sowohl Schafe als auch Hasen mögen gern frisches Gras.





Den Rückseitenstoff musste ich kaufen, da fand ich nun wirklich nichts in meinem Schrank was groß genug wäre. Dafür hatte ich Glück, denn ein Potsdamer Laden hatte zufällig diese Schafe im Regal. 

Der Quilt ist jetzt 103 x 116 cm groß. Da ich zur Zeit keinen Abnehmer habe, würde ich ihn auch verkaufen.