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Mittwoch, Juli 28, 2021

Wasser und Mehl II - Mittwochsmix

 


Vor zwei Wochen versuchte ich mich schon an der Färbung mit Mehlkleisterreservierung. Die Mehlpampe hatte da wohl nicht die richtige Konsistenz, jedenfalls verlief die Farbe und brachte nicht das gewünschte Ergebnis.

Einen Stoff hatte ich nicht bearbeitet, als absehbar war, dass die Aktion nicht das gewünschte Ergebnis brachte. Den befreite ich von der dicken Schicht Mehlpampe und begann von vorn ... mit einer neuen Mischung. Das erste Mal mischte ich Mehl und Wasser nach Gefühl, jetzt mischte ich im Vehältnis ein Teil Wasser, ein Teil Mehl. Den damit bestrichenen Stoff ließ ich gut trocknen. Anschließend knauschte ich den brettharten Stoff und strich in die entstandenen Risse schwarze Farbe. Diesmal nahm ich ganz norale Stoffmalfarbe. 








Nun sieht der Stoff aus wie geplant - er hat ein Muster, das mich an rissige Wandfarbe erinnert.

Ich verlinke meinen Beitrag bei Michaela und Susanne, die zum Sommer-Mittwoch-Mix eingeladen haben: Wasser & Detail.






Ausgelesen:



Das Buch lieh mir meine Freundin. Ein kurzer knackiger Roman von Juli Zeh ... wieder gibt es tiefe seelische Einblicke  ... diesmal steht ein Familienvater im Fokus, der völlig überfordert ist mit den hohen Ansprüchen die er an sich selbst stellt. Seinen Panikattacken ist er hilflos ausgeliefert ... bis er im Urlaub auf die Ursache trifft.
Einfach nur toll ... 



Sonntag, September 04, 2016

Besuch im Teichland




Die Zicken wurden von der Fischerin ins Teichland eingeladen.

Das Wetter war ideal für eine Fahrt ins Grüne. Leider war der Termin nicht ganz günstig gewählt: im Land Brandenburg und in Berlin waren Einschulungsfeiern. Daran haben wir nicht gedacht, als wir uns vor langer Zeit auf diesen Termin einigten. So machten sich "nur" drei Zicken auf den doch langen Weg über Cottbus ins Teichland auf. Um so schöner war der Willkommensgruß für uns. 




Es gab entzückende Gastgeschenke, Untersetzer und Naschwerk garniert mit Äpfeln.



Carola wurde als Überraschungsgast eingeladen. Wir kennen uns schon lange durch die Treffen in Blossin. Sie hat all die frechen Äpfelchen für uns genäht.




Von Astrid sind die raffinierten Untersetzer. In der selbst gefalteten Schachtel ist eine süße Leckerei. Ich habe noch nicht mal nachgeguckt, weil alles so hübsch zusammen passt.




Nachdem wir ausgiebig gequatscht haben, wurden wir lecker mit frisch gegrillten Leckereien versorgt. Und dann war noch Zeit um ein paar Nadelkissen zu filzen. Es war ein rundherum gelungener Tag.




Sonntag, September 21, 2014

Geburtstag der Lindenmenschen


Heute gratuliere ich allen Lindenmenschen  zum Geburtstag.



Dazu gehören Helena und Karin.
Für sie habe ich jeweils ein Filz-Lindenblatt gemacht.


Zwei Lindenblätter habe ich in meiner Kreativ-Urlaubs-Woche getöpfert.



Die Idee dazu brachte Renate in Form zweier riesiger Lindenblätter mit. Die Schalen daraus sind ganz einfach zu machen. Es wird eine große Platte Ton ausgerollt, darauf wird das Blatt angedrückt. Zum Trocknen wird alles über eine Schale oder ein Sieb drapiert, die möglichst keine Druckstellen hinterlassen können.



Im August trafen wir uns zum Glasieren. Ich entschied mich für eine farblose Glasur. Mir erschien es zuviel, wenn grüne Farbe in die Adern gerieben wird. Das sieht bestimmt auch ganz toll aus. Nach wie vor gefällt mir aber die klare Form mit der Blattstruktur sehr gut.



Diese Schale verschenke ich an Helena - sie hat sich hoffentlich unversehrt aus dem Päckchen auspacken können.




Mein zweites Projekt - Garnschalen



Aus einem Klumpen Ton werden sogenannte Daumenschalen geformt. Das ist sehr meditativ. Man drückt und formt solange an dem Ton, bis eine Schale entstanden ist.



Zum Schluss wird eine Kerbe eingeschnitten, dadurch wird der Faden geleitet durch die später der Wollfaden gleiten soll.



Jedenfalls war das der Plan - dieses Exemplar ist ein wenig zu  flach geraten. Wenn ich zu schnell ziehe, hüpft das Knäuel aus der Schale.



Hier ist mir das besser gelungen, die Schale ist etwas höher (und das Kneuel kleiner). Außerdem ist die Kerbe enger und man könnte mit zwei kleineren Knäulen stricken. Da Karin so gern Strümpfe mit der Rundstricknadel strickt (eine besondere Methode, um gleich zwei Socken auf einmal zu fertigen) bekommt sie diese Schale zum Geburtstag.




Wichtig ist bei den Garnschalen die Kerben vor dem Brennen glatt zu schleifen, um die Wolle vor Reibung zu schützen.


Ausgelesen:



Der dritte Teil der Barcelona-Triologie von Zafón.
Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, trifft hier wieder auf alte Bekannte. Im Vordergrund der Geschichte steht diesmal Fermin - ein guter Freund der Familie Sempere.
Nachdem die zweite Geschichte mächtig kompliziert und verworren war, hat mich dieser Teil wieder mit dem Autor versöhnt. Die schöne Sprache um die traurige Geschichte in Barcelona zog mich wieder voll in ihren Bann. Nachdem man nun alle Hintergründe kennt, müsste man noch mal mit dem ersten Teil beginnen. 



Ach ja, da war ja noch der Stoffmarkt in Potsdam - am Freitag. Ich bin nach der Arbeit hingefahren - es war so leer, wie sonst früh um kurz vor 10:00 Uhr. Was sich die Marktleitung bei der Auswahl des Wochentages gedacht hat, ist mir schleierhaft. Sicherlich war es ein Experiment, denn so viel verkauft wie am Wochenende, haben die Händler sicherlich nicht.


Ich wollte Stoff für einen Wickelrock kaufen. Ausgesucht habe ich mir den traumhaft schönen blauen Walkstoff. Da ich braune und schwarze Stiefel habe, passt der schwarz-gemusterte Batik sehr gut dazu.




Sehr schön fand ich auch diesen Wollstoff - ich bin mir noch nicht sicher, welche Seite ich als rechte Seite verwende.



Und wer kann diesen Stoffen widerstehen - 3 Stück für 10 Euro? Ich leider nicht, doch ich bin mir sicherlich, sie werden bald vernäht.



Dienstag, August 07, 2007

Dies und das


Von Heike habe ich nach dem Urlaub ein Überraschungspäckchen bekommen. Wir lernten uns in Berlin während der Patchworktage kennen. Damals schickte sie mir schon wunderschöne selbstgesponnenen Garne.
Jetzt waren in dem Umschlag verschiedene Wollen und gefilzte Stücke. Ich habe mich riesig gefreut.


Einen Teil der roten Wolle habe ich gleich verarbeitet. Mein neues Handy sollte ein Täschchen bekommen. Dafür habe ich roten Nadelfilz genommen und mit meinem Superembellisher rote Wolle von Heike drauf gefilzt. Eigentlich wollte ich noch Stickereien und Perlen draufbringen, doch jetzt soll die Wolle für sich wirken.


Dann habe ich es geschafft den letzten Block zu applizieren und das Top zu vollenden. Es muss jetzt "nur" noch gequiltet werden. Vorgenommen habe ich mir, dass der Quilt in diesem Jahr fertig werden soll - mal sehen.


Tja, und das ist wohl die totale Entspannung. Karli ist gern bei mir wenn die Nähmaschine schnurrt.