Samstag, Mai 11, 2019

Elberadweg - Tag 2 von Dresden nach Löbsal


Nach einem reichhaltigen Frühstück waren wir startklar, ... fast jedenfalls, an den Aufnahmegeräten musste noch nachjustiert werden. Dann rollten wir den Berg hinunter





... und kamen der Dresdner Altstadt immer näher.



Es war ein grauer Tag, nicht zu warm, ideal für die Marathonläufer. Hier in Dresden liefen auf der anderen Elbeseite schon die ersten Läufer .... des 10-km-Laufes.

Für uns ging es entspannt weiter - links strömte  uns die Elbe, rechts grüßten die Weinberge. Das schöne Erlebnisweingut Wackerberg besuchten wir nicht. Unseren ersten Stopp hatten wir erst in Alt-Kötzschenbroda geplant.




Da waren wir dann auch schon. Ein wunderbar restauriertes Örtchen, mit vielen verwunschenen Hinterhöfen, Lokalen und Boutiquen.





An diesem Sonntag waren die Straßen leider mit Marktständen vollgestellt. Der Markt war wunderschön, keine Frage, doch wollten wir was anderes. Die interessanten Händler versöhnten uns etwas, vor allem nach einem Becher Aronia-Glühwein.





Picknick machten wir dann ein paar Kilometer weiter. Mit Blick auf Elbe und Wiese ließen wir es uns gutgehen. Das Loslassen von Alltag und Hektik gelingt immer besser.




Zum Widerkäuen ließen wir uns keine Zeit, ein paar Kilometer mussten noch gefahren werden, da fanden wir die nächste Attraktion. Kurz vor Meißen ließen wir uns verleiten den Weg zu einem Weingut zu nehmen.






Eine gute Entscheidung: hoch oben in den Weinhängen genossen wir eine Flasche köstlichen Wein des kleinen Weingutes Mariaberg.





Und dann waren wir in Meißen: wir besuchten die Porzellanmanufaktur und den Dom. Gut, dass Mario die Tour so kurz geplant hat, so hatten wir Zeit beides zu genießen.





Wieder stand zum Schluss der Etappe ein Berg im Weg. Wohl verdient haben wir uns das Bier, das gleich gebracht wird.


Die Tour habe ich aufgezeichnet:
https://www.komoot.de/tour/64667734



Tag 1: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-1-von-bad-schandau-bis.html
Tag 3: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-3-von-lobsal-nach-torgau.html
Tag 4: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-4-von-torgau-nach.html




Freitag, Mai 10, 2019

Elberadweg - Tag 1 von Bad Schandau bis Dresden

In den vergangenen Jahren radelten wir entlang der Saale und der Unstrut. In diesem Jahr haben wir uns ein Stück der Elbe ausgesucht. In vier Etappen fahren wir von Bad Schandau bis nach Lutherstadt Wittenberg.



Entspannt ging es in Berlin mit dem Zug los. Wir hatten Zeit zum Essen und Quatschen, nach 2 1/2 Stunden erreichten wir Bad Schandau. Dort hielten wir uns gar nicht lange auf, nach einem schnellen Schnappschuss waren wir auch schon auf dem Radweg.




Wandern waren wir schon öfter im Elbsandsteingebirge, gerade hier in der Nähe des Liliensteins hatten wir zwei Jahre hintereinander ein wunderbares Quartier als wir mit der ganzen Familie unterwegs waren.



Mit dem Rad spielen die Entfernungen keine Rolle, schwuppdiwupp ist man am Lilienstein vorbei und steht schon kurz vor der Festung Königstein.



Aber Mario, das war ein klassischer Frühstart! Die Läufer des Oberelbe-Marathons trafen erst einen Tag später. Also zurück aufs Rad ...



... und an der Bastei vorbei. 





In Pirna kehrten wir in einer Kaffeerösterei ein. Hier probierten wir die hausgemachte Eierschecke, die war wirklich lecker. Beim Kaffee vergaben wir keine volle Punktzahl. Wir hatten wohl einen schlechten Tag der Belegschaft erwischt.



Schloss und Garten Pillnitz - ein kurzer Stop musste reichen. Mit den Rädern wollten wir nicht durch den Park und Muße zum Flanieren hatten wir auch nicht. Doch wir hielten kurz inne und genossen den Duft des Flieders und die Farbenpracht der Blumenbeete.




In Dresden ging es hoch zum Weißen Hirsch, ein langer Berg, der mächtig in die Waden ging - bei den Männern. Dank neuer E-Bikes war unsere Perspektive eine andere - wir konnten die Ankunft der Männer dokumentieren :)

Die Tour habe ich bei Komoot aufgezeichnet:
https://www.komoot.de/tour/64470012


Tag 2: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-2-von-dresden-nach-lobsal.html
Tag 3: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-3-von-lobsal-nach-torgau.html
Tag 4: https://ankesgarten.blogspot.com/2019/05/elberadweg-tag-4-von-torgau-nach.html







Sonntag, April 28, 2019

Der neuer Hüftgurt steht ihr gut


Schnell mal genäht - eine Kopie der alten Hüfttasche meiner Tochter. 

Gerade erst bin ich ganz forsch durch meinen Kleiderschrank gegangen und habe kräftig ausgeräumt. Manche Teile sind aber ins Nähzimmer gewandert, weil die Stoffe noch so schön sind, Nun ist aus einer alten Hose ein neuer Hüftgurt entstanden - die  Schafe hat sich Jule dazu ausgesucht.




Heiß und innig kaputt geliebt wurde die alte Hüfttasche. Am Osterwochenende wurde der Riss noch mit mehreren Sicherheitsnadeln zusammen gehalten. "Ich näh das schnell", meinte ich. Beim näheren Betrachten, bot sich mir aber ein Bild des Grauens. Leider war die Rückseite schon total zerschlissen, der dünne Kordstoff hat sich fast komplett aufgelöst.




Das Ausmessen stellte kein Problem dar und der Schnitt ließ sich gut abnehmen. Insgesamt war die Tasche auch sehr solide und stabil genäht. Probleme hatte ich mit dem Aufsetzen der Außentasche. Sie besteht aus einem Rechteck und einem Streifen. Im Original wurde kein Schrägstreifen verwendet. Ich kam aber mit meinem geraden Streifen nicht gut um die Ecken. Da muss es einen Trick geben. Um das herauszufinden werde ich die alte Tasche doch noch vorsichtig auseinander nehmen.




Wie man sieht, sitzt alles perfekt. Die Gurte sind verstellbar, die Schnallen der alten Tasche habe ich hier wieder verwendet. Hoffentlich hält meine Version auch recht lange

Ich werde die Tasche bald noch mal nähen, dann für mich. Sie ist bestimmt beim Radfahren sehr praktisch, ohne Kramerei ist alles dabei.



Ausgelesen:


Ein wunderschöner Roman über die Lebensgeschichte von David Copperfield. Charles Dickens hat hier seine Kindheit und Jugend verarbeitet. Viele Figuren die immer wieder im Roman auftauchen, gab es auch im Leben des Schriftstellers. Unvorstellbar hart wurde mit Kindern umgegangen, wie gut, dass diese Zeiten hinter uns liegen. 
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn die Erzählweise ist alles andere als verstaubt.  



Dienstag, April 23, 2019

Leipziger Wollfest und Stulpen


Zusammen mit Helena war ich in Leipzig beim Wolle-Fest. Mit dem Auto war ich in 90 Minuten da, Helena hatte eine gute Zugverbindung und kam mit der Bahn. Ich war angenehm überrascht von der schönen Messehalle. Glas und Stahl dominieren die Bogenkonstruktion. So ist die Halle lichtdurchflutet und wenn die Sonne scheint ist es sicherlich schön warm. Leider kam der Winter vor 10 Tagen noch einmal zurück und dunkle Wolken bedeckten den Himmel. Meine Jacke, die ich im Eingangsbereich abgab, vermisste ich schmerzlich.
Aber es gab ja Wolle :) Leuchtende Farben in traumhafte Qualitäten konnte man an allen Ständen kaufen. 




Meinem Vorsatz (nichts zu kaufen) bin ich natürlich untreu geworden, denn ich habe genug Wolle in der Schublade. Aber wer fährt zur Messe und kauft nichts ein? Ich ließ mich von einer traumhaft weichen Merinowolle verführen. Daraus stricke ich Stulpen, blaue fehlen mir noch.
Und der blaue Stoff? Der war sooo günstig - meine Tochter und ihr Freund lieben japanisches Design, der ist bestimmt bald vernäht.





Kurz vor Ostern sind die letzten Winterstulpen fertig geworden. Mein Mann wünschte sich welche. Zum Glück bin ich jetzt fertig damit, schwarz zu verstricken ist ganz schön langweilig,



Ausgelesen:


Gern lese ich Romane von Juli Zeh. Sie sind tiefgründig und überraschend. In "Nullzeit" treffen zwei Paare auf einer Insel aufeinander - der Tauchlehrer und dessen Partnerin und die Tauchschüler. Ein bizzares Spiel beginnt, wer täuscht wen und warum? Mittendrin erfährt man was es mit der Nullzeit beim Tauchen auf sich hat.
Das Ende hätte ich mir ein bisschen spannender gewünscht.


Freitag, April 12, 2019

Handarbeitstasche der Extraklasse


Bei Griselda wurde ich auf ein neues Taschenprojekt aufmerksam. Mir gefiel die Aktion so gut, dass ich spontan den Schnitt kaufte und gleich losnähte.
Endlich konnte ich einen Stoff vernähen, der seit einiger Zeit in meinem Schrank liegt und immer wieder vertröstet werden musste.
Unterschätzt habe ich allerdings die Zeit, die ich brauchte um die dazu passenden Stoffe herauszusuchen.




Genäht habe ich das Model gleich zweimal, denn wenn ich schon beim Nähen bin, hab ich für eine Wollsüchtige gleich ein Überraschungsgeschenk :)

Im Außenbereich hat man insgesamt acht Taschen - Platz für Nadeln, Taschentücher, Schreibzeug und anderes mehr. Besonders hübsch finde ich die angenähte Paspel. Sie ist zwar nur Zierde, doch lohnt sich dieser kleine Aufwand, passt sie doch hervorragend zum Tunnel.





Interessant ist das Innenleben - in einer der geräumigen Taschen hat sogar die große Kone Platz. Damit nicht genug, kann ich in die zweite große Tasche noch mehr Wolle verstauen. Praktisch ist die kleine Innentasche, denn darin kann ich prima die Strickanleitung verstauen. Das alles zusammen wird mit einem raffinierten Zugsystem geschlossen.


Ausgelesen:




Ein faszinierendes Buch über Sprachen - Gaston Dorren nimmt uns mit auf eine kurzweilige Reise quer durch Europa. Neben den Sprachfamilien lernt man viel über Herkunft, Geschichte und Eigenarten.
Sehr unterhaltsam!


Dienstag, März 26, 2019

Boro - Mein Probestück



Für die Challenge in Blossin nähte ich diese Tasche um mich mit der japanische Sticktechnik Boro auseinanderzusetzten. Traditionell werden dabei Flicken kunstvoll zusammengesetzt um ein größeres Stoffstück zu erhalten.




Und so begann es ...


Teil der Challenge war, den knall-grün/gelben Stoff zu verwenden. Ich zerschnitt ihn in drei Teile und durchstöberte anschließend meine grüne Resteschublade nach passenden Stoffen. Das arrangierte ich auf einen dünnen Baumwollstoff. Die Stoffe fixierte ich mit Nadeln, musste aber schnell feststellen, dass mir alles durcheinander flog. Daher steppte ich ein paar Quernähte mit der Maschine zur Befestigung.





So sahen meine ersten Reihen aus. Es krumpelt sich alles ganz schön zusammen.

Klassischerweise benutzt man für eine Reihe einen Faden. Man sticht am Anfang ein und reiht dann solange alles ein, bis man am Ende ist. Dann zieht man den Faden glatt durch. Trotz Spezial-Fingerhut und Sashiko-Nadeln ist mir das durchgängige Reihen nicht gelungen. Mir fehlte die Kraft alles mit einem Mal durchzuziehen. Auch mit einem Nadelzieher ging es nicht - die Nadeln brachen ab. Ich dachte kurz ans Aufgeben, beschloss dann aus einer Mischung aus Sticken und Quilten weiterzumachen. Einen Faden pro Reihe benutzte ich aber weiterhin. Dadurch konnte man den Stoff relativ gut glattziehen. Das Krumpeln hat sich von allein verzogen, durch das dichte Sticken hat die Oberfläche eine tolle Haptik.

Die Fäden, die am Anfang und am Ende überstehen, schnitt ich beim Begradigen der Seiten ab. Zur Versäuberung und Befestigung umzackelte ich den Rand. Dann nähte ich aus dieser neuen Oberfläche ganz normal die Tasche.
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Es ist ein ganz wunderbar weicher Stoff entstanden, Die Tasche ist ein wahrer Handschmeichler.




Ich mag sie gern anfassen und werde sie bestimmt vielfältig benutzen, so wie hier für Kabellage und Powerbank.




Als Stickfaden benutzte ich Sashikogarn. Meins hat einen Farbverlauf rot-gelb-grün-blau. Das kaufte ich vor vielen Jahren auf einer Messe, nun habe ich es endlich mal ausprobiert. Man kann aber auch Stickgarn nehmen, denke ich. Die Kanten der aufgesetzten Stoffstücke werden offen verarbeitet, das finde ich besonders charmant.





Die kleine Tasche sollte eigentlich nur ein Probestück werden. Denn neben den grün-gelben Stoffen erhielt ich für die Challenge noch verschiedene rotgemusterte Stoffe. Da mir das Sticken dann doch zu aufwändig war, habe ich auf die Nähmaschine zurück gegriffen um die größeren Stoffstücke herzustellen.
Auch hier arrangierte ich verschiedene Stoffreste auf einem dünnen Trägerstoff und nähte mit immer gleichem Abstand in Querlinien alles fest.



Der entstandene Stoff  passt gut zum bordeaux-roten Leder, der schon lange im Schrank lag. Bei den Henkeln ließ ich mich von japanischen Taschen inspirieren und nähte sie quer an - drei Tage lang quälte ich mich damit. Meine Maschine streikte - sie wehrte sich, warum auch immer. Sie wurde gesäubert, so gründlich wie nie. Ich gab ihr alle erdenklichen Nadeln - nichts. Wie ein quengeliges Kind fabrizierte sie immer wieder Schlingen oder ließ Stiche ganz aus.
Am 3. Tag habe ich gewonnen.



Ein Stück Kunstleder, das mindestens 25 Jahre bei mir abgelagert wurde, freut sich nun endlich Innenfutter geworden zu sein. Somit ist aus den grässlichen Challengestoffen eine strapazierfähige Markttasche geworden.



Angeguckt und ausgelesen:



Das ist mein Buch des Jahres, jetzt schon. Eine Herde Schafe vermisst ihre Hirten und macht sich auf die Suche. Mir hat es selten so gefallen ein Buch zu lesen. Am liebsten hätte ich es jemand vorgelesen. Es steckt so viel Witz in der Geschichte, in den Beschreibungen - den hätte ich gern geteilt. Aber vielleicht mache ich das beim nächsten Familienurlaub, abends hat man Zeit zum Vorlesen. Die Bilder dazu sind genauso schön und treffen genau den Nerv der Geschichte.
Ein liebevolles Gesamterlebnis!



Dienstag, März 19, 2019

Blossin 2019 - wieder vorbei


Schön war es - und bunt. Wir waren 24 Frauen, die von Freitag bis Sonntag nähten wie verrückt. Natürlich wurde auch gequatscht, gegessen und getrunken.




Große Beteiligung gab es bei der Challenge - dafür wurden im Vorfeld Stoffe verschickt, die verwendet werden mussten. Leider habe ich den Stoff nicht fotografiert und, wie ich jetzt bemerkte, auch die entstandenen Challengebeiträge nicht :(
Oben im Bild wird intensiv über die Exponate gefachsimpelt.



Fotografiert habe ich in diesem Jahr aber mal ein paar Arbeitsplätze. Am Samstagmorgen war der Saal und leer und ich sah mir in aller Ruhe an, was andere so nähten.


Besonders gelungen fand ich diese Gestaltung - feine Stoffstreifen neben zarter Schokolade und Fruchtgummis.




Pikobello aufgeräumt, die Tasse abgewaschen und alles ordentlich sortiert -  fiel mir ein, ich hatte am Vorabend gar nicht aufgeräumt, ohje.




Renate nähte Sterne, auch hier hatte alles seinen Platz.




Tja, und so sah es bei mir aus - völlig chaotisch - Wie kann man da eigentlich nähen? Wenigstens habe ich meine kleine Maschine zum Schlafen zugedeckt.





Zum Show and Tell wurden 44 Frühchenquilts abgegeben.



Sie waren alle wunderschön, diesen fotografierte ich um die Idee zu behalten.




Am Sonntag war Annelore fast mit ihrer kleine Vorstadtsiedlung fertig.




Die Strahlsunder, Petra und Ute, schickten Ihre Segelboote zur Regatta.



Und Vera vernähte viele Reste zu Sternenblöcken. 


Meine Blöcke zeige ich euch im nächsten Jahr - wenn der Quilt verschenkt wurde.





Mittwoch, März 13, 2019

Neue Frühchenquilts


Die aufmerksame Leserin weiß, wenn die Frühchen gezeigt werden, geht es los zum Quilttreffen nach Blossin.

Und so ist es auch :

Am Freitag ist es wieder so weit. Die Nähmaschine ist frisch geölt und hat ein neues Füsschen bekommen geölt. Ich habe mich gut auf das Nähfestival vorbereitet und fleißig Stöffchen für mein neues Projekt geschnitten. Fast alle Sachen stehen bereit und warten auf das Verladen ins Auto.

Zeit für ein kleines Shooting hatte ich auch:


Die erste kleine Decke die ich nähte, entstand aus bunten Quadraten mit gepunktetem Rand.



Dann fand ich beim Wühlen im Stoffschrank zwei Panels mit Vogelhäuschen. Eigentlich finde ich das Motiv ein bisschen zu dunkel für kleine Babys, aber zusammen mit leuchtenden Farben und lustigen Vögelchen passt es dann doch wieder - gedacht habe ich die Decken für ein Zwillingspärchen.



Leider gab es ein Malheur - der Rand dieses kleinen Quiltchens ist nass geworden und hat gefärbt. Obwohl ich gleich versuchte die Flecken rauszuwaschen, blieben sie. Jetzt half nur noch der Rollschneider, ab mit dem ollen Rand und neues Binding drannähen. Das muss ich heute noch machen.
Beim Waschen hat eigenartiger Weise nichts gefärbt. Verstehen kann ich das nicht. Aber es ist nun so.



Ausgelesen:



Ein junges Paar frischvermählt, will sich einrichten, heißer Sommer in Frankfurt, Hinterhof und Dachgeschosswohnung, nächtliche Trinkgelage, bizarre Nachbarn - ein buntes Gemisch in flirrender Hitze - ein Sommernachtstraum, der ein banges glückliches Ende findet.

Sonntag, Februar 24, 2019

Glücks-Eichhörnchen


Zum Geburtstag gab es ein Eichhörnchen mit Puschelschwanz.

Für das perfekte Eichhörnchen brauchte ich ein paar Entwürfe. Diesen übertrug ich mit Vliesofix auf das braune Kunstleder.  
Dann machte ich mich auf die Suche nach den passenden Hintergrundstoff. Für diese Gelegenheiten habe ich mir aus einer dunklen Folie ein Passpartout geschnitten. Damit kann man ziemlich schnell die Wirkung überprüfen. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis ich den richtigen Hintergrund in meinen Druckstoffen fand.
Nun bügelte ich den Körper auf den Hintergrund und stickte mit dem Freiquiltfuß das Eichhörnchen auf. Unbeabsichtigt machte ich so die Verwandschaft von Eichhörnchen mit Känguru sichtbar :)


Ausgelesen:


Das Buch nimmt uns mit auf die Reise durch Brandenburg und hat sich dazu die Frauen herausgepickt. Insgesamt 29 Frauen werden vorgestellt, die zum Teil noch nie biografisch beschrieben wurden.

"Nach den Trümmern eines Krieges sind es immer wieder die Frauen, die beim Wiederaufbau der Häuser und des Lebens aktiv werden" - so beginnt das erste Portät über Kurfürstin Elisabeth von Brandenburg.

Mit Regine Hildebrandt wurde der Reigen geschlossen. Sie war eine sehr beliebte, die besonders für Gerechtigkeit, Menschenliebe und Nächstenliebe eintrat.