Sonntag, Februar 17, 2019

Erinnerungsquilt für Sandra



Ich wollte schon lange einen Quilt aus verschieden großen Quadraten nähen. Nun ist einer fertig und ich kann ihn bei herrlichem Sonnenschein präsentieren.




Die Stoffe sind aus getragenen Blusen und Shirts von der Schwester meines Mannes. Sie ist im letzten Jahr gestorben. Sandra war eine aktive, sportliche Frau, so war auch ihre Kleidung: blau, grau, weiß, schwarz, türkis, aubergine - Streifen und Karos - ein Mix der gut zusammen passt.




Ich hatte keinen Plan und hab einfach drauflos geschnitten und genäht. Zuerst hab ich große Vierecke aus den Blusen geschnitten, 21,5 cm sind die größten. Es ist gar nicht so einfach aus Damenkleidung so große Flächen zu schneiden. So guckte ich wie es reichte, 16,5; 11,5 und 6,5 cm sind die anderen Quadrate. Daraus nähte ich größere Blöcke und diese zu Streifen.




Als Rückseite stellte ich mir was Blaues vor. Ich fand dann erst mal nichts in meinem Stoffladen, das Angebot an überbreiten Stoffen war nicht so groß. Die Verkäuferin gab schon auf und beschäftigte sich lieber mit ihrem Handy ... ? Doch ich wollte unbedingt fertig werden und suchte angestrengt. Jetzt sind die Sterne blau. Das Binding machte ich wie die Rückseite aus dem beigem Stoff und alles fügt sich gut zusammen.





Eine Erinnerung an Sandra - der Quilt ist für ihren Lebenspartner.




Die orange Bluse hatte eine höheren Kunstfaseranteil, so dass ich sie nicht im Quilt verarbeiten wollte. Daher nähte ich noch ein Kissen - hier ist die Vorderseite ....



  .... und die Rückseite.








Freitag, Februar 08, 2019

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle



Schönes, Geheimnisvolles, Spannung, Überraschung, Kraft und Gelassenheit ...
... das wünsche ich Moni zum Geburtstag.




Ein Kleid zur Probe nähte ich für Ronja. Leider kam es noch nicht zur Anprobe - das kleine Mäuschen war krank. Gesäumt ist das Kleidchen nämlich noch nicht, es scheint mir so etwas lang.
Jedenfalls war das Nähen mit der Overlook fast ein Klacks. Den Beginn und das Beenden der Naht muss ich noch üben.




Samstag, Februar 02, 2019

Glücksalpaka für Jule



Jules Lieblingstiere sind Schäfchen - in allen Variationen. Anfangs des Jahres habe ich vom neuen Hype um das Alpaka gehört. Es ist flauschig und steht für Freundlichkeit und Gelassenheit. Und da es mindestens genauso niedlich ist wie ein Schaf, überrascht  ich Jule in diesem Jahr mit einer Alpaka-Geburtstagskarte.

In meinem Stoffvorrat fand ich genau das richtige Stück Fell. Nach ein paar Zeichenversuchen war mein Modell  gefunden. Die Stoffe habe ich mit Vliesofix präpariert, so konnte ich alles passgenau aufbügeln und anschließend mit der Maschine frei aufnähen. Statt Pompons hat die Decke eine Verzierung aus Perlen bekommen.



Ausgelesen:



Von Marianne Frederiksson las ich bereits "Hannas Töchter". Ich war restlos von diesem Buch begeistert. Vor kurzem bekam ich "Sofia und Anders" in die Hände. Es ist genauso ein schöner Schmöker, eine Familiengeschichte, in der die 12jährige Sofia der Mittelpunkt ist. Sofia hat eine besondere Begabung, den sogenannten siebten Sinn. Sie kann Dinge erspüren, die anderen verborgen sind. Und so ranken sich die Geschichten auch um Übersinnliches, Wirklichkeit und Wahrheit einbettet in eine große Familiengeschichte. Denn auch Sofia´s Mutter und Großmutter hatten diese Begabung.
Zum Ende hin fanden nicht alle Fäden ein Ende, ich hatte den Eindruck, das Buch musste zum Abschluss gebracht werden ... oder wurde gekürzt. Doch trotzdem war es ein schönes Winterlesebuch.





Mittwoch, Januar 23, 2019

Wetterquilt 2017

Mein Wetterquilt 2017 hängt - endlich. Eigentlich hatte ich fest geplant ihn schon vor einem Jahr zu beenden, schließlich war das Top pünktlich fertig. Doch dann kam das Leben dazwischen ...
Im Sommer fand ich dann endlich Zeit zum Quilten, es lief ganz gut. Ich schrieb mit der Nähmaschine besondere Ereignisse in die Steifen und war auch schon beim 2. Advent ....  da erst merkte ich, dass mir eine Woche fehlte! Was ist passiert?  Die Wochen passten, es waren alle da. Irgenwo im April bin ich verrutscht - um eine Woche - konnte ich damit leben?

Nach einer langen Überlegungszeit entschied ich mich für´s Auftrennen. Zwischen Weihnachten und Neujahr fand ich die Muße dafür. Aber es war einfach grauenhaft - Freihandquiltstiche trennen - schlimmer geht es nicht.

Doch mit viel Mühe und Durchhaltevermögen habe ich es endlich geschafft!



Und so war das Wetter 2017 - heiß und feucht.

Mein Jahr nähte ich in Wochen. Unten links beginnt es mit dem 1. Januar. Das war ein Sonntag.  Wie man sieht, war der Januar sehr kalt - hellblau bedeutet minus 4 bis 0 Grad - es wurde dann sogar noch kälter - aber nur ein paar Tage lang.




Was war los im Sommer 2017 - wer will kann auf die Suche gehen, denn nicht nur Wetterkapriolen hielt ich fest. Die tägliche Höchsttemperatur trug ich während des Jahres täglich in den Kalender meines Handys ein. Dort speicherte ich auch besondere Ereignisse. 







Richtig kalt wurde es dann erst wieder zum Ende des Jahres - zum Nikolauslauf am 2. Advent mussten wir uns warm anziehen. Die Temperatur sank unter null Grad. 
An dieser Stelle merkte ich auch, dass irgendwas verkehrt sein muss, denn die Wochen reichten nicht mehr bis Silvester. Man sieht an den zurückgebliebenen Löchern auch den ehemaligen Fehler. Das ist jetzt so.




Die Temperaturlegende war mir während des Nähens eine gute Hilfe. Jetzt hängt sie mit Haken und Öse an der Rückseite des Quilts. So ist sie immer griffbereit.

Würde ich jetzt noch einmal einen Wetterquilt nähen, nähme ich ein Heft zur Hilfe.
Die Wochen würde ich ordentlich durchnummerieren von 1 - 52, dann Datum und Wochentag eintragen. Ich ließe genügend Platz für Temperatur und Ereignisse. Das kann man natürlich auch später machen - aber ich würde es auf jeden Fall vor dem Quilten tun. 





Donnerstag, Januar 17, 2019

Winterspielerein


Den Spruch für die Geburtstagskarte habe ich von Albert Einstein.





Die wunderbare Wolle schenkte mir Helena. Das Stricken stimmte mich auf unseren Urlaub in Finnland ein. Glücklicherweise konnten wir dort an zwei Abenden Nordlichter sehen. 
Die Socken sind aber erst im Dezember fertig geworden, fast jedenfalls, eine klitzekleine Spitze habe ich erst Anfang Januar gestrickt. Komisch, dass ich dabei abgestorben bin. Aber jetzt sind sie fertig.



Den Stulpen ist es ähnlich ergangen - sie waren im gleichen Strickbeutel wie die Socken. Ich konnte mich für keinen Abschluss entscheiden. Mit der rosa Häkelspitze bin ich jetzt zufrieden.


Ausgelesen:


125 Seiten - mehr braucht der Krimi nicht. Absolut lesenswert.




Donnerstag, Januar 10, 2019

Apfelstulpen


Das schöne Apfelmuster strickte ich bereits für das Wichteln mit den ZickenDa wurden es noch Socken.



Mein Schwesterlein war ganz scharf auf die Strümpfe, leider hatte sie kein Wichtelglück.  Doch sie nutzte die Gunst der Stunde und wünschte sich von mir warme Handschmeichler. Schön für mich, denn nun brauchte ich mir keine weiteren Gedanken um ein Weihnachtsgeschenk für sie zu machen.




Winderstulpen am See - vielen Dank liebe Dorit für die schönen Fotos.





Ausgelesen:


Gerade ausgelesen - ein Buch, dass mir meine Schwester zum Geburtstag schenkte - ein wahrer Volltreffer. Drei Schwestern treffen sich zum 100. Geburtstag der Ältesten von Ihnen. In verschiedenen Zeitebenen wird das Leben der drei Frauen am Niederrhein erzählt. Drei Frauen und viele Geschichten verweben sich zu einem großen Lebensteppich.
Ich bin ganz begeistert und kann das Buch nur empfehlen.





Mittwoch, Januar 02, 2019

2018 - mein Rückblick


Sieben leere Garnrollen




Acht Quilts





15 Geburtstagskarten





 26 Bücher




Montag, Dezember 31, 2018

Nordlichter

Für meinen diesjährigen Weihnachtsgruß ließ ich mich durch Finnland inspirieren.


 Nordlichter und Rene - unerwartet, geheimnisvoll und stark




Eine wage Idee und ein Wochenende mussten reichen - erstaunlich, wie sich dann alles fügte.
Beim Kramen in meinen Schätzen fand ích den idealen Hintergrund.
Den schönen lila-grünen Stoff hatte ich vor einigen Jahren gefärbt. Schon hier tanzen die Nordlichter im Nachthimmel. 



Für einen typischen Nachthimmel in Lappland brauchte ich nun noch die langen, schmalen Bäume. Dafür schnitt ich aus einer dicken Plastikscheibe eine passende Druckplatte. Darauf klebte ich die Formen aus Moosgummi. Mit einem kleinen Schwämmchen trug ich die Farbe auf und schon war der Winterwald fertig.


Für das tanzende Nordlicht machte ich eine Schablone. Dazu nahm ich die Folie eines alten Schnellhefters. Mit einem Lötkolben brannte ich Löcher hinein - fertig.



Ich wünsche Euch ein entspanntes Jahr 2019
mit Glück und einer großen Portion Gesundheit!
Habt schöne Begegnungen, inspirierende Momente und behaltet den Blick für´s Wesentliche.




Dienstag, Dezember 18, 2018

Der 10. Nikolauslauf in Michendorf

Am letzten Sonntag sind die Nikoläuse bereits zum 10. Mal durch Michendorf gelaufen.
Inzwischen hat sich vieles eingespielt und doch war manches neu.



Unsere Pokale waren zum Jubiläum besonders hübsch.



Jeweils die ersten drei platzierten Läufer je Wettkampf konnten einen der Prachtstiefel mit nach Hause nehmen. Verschiedene Distanzen standen wieder zur Auswahl: 2,5 km, 5 km oder 10 km. Wer mag sucht sich drei weitere Nikoläuse und läuft in einer Staffel.
Natürlich wird heftig um die ersten Plätze gekämpft, doch das sportliche Miteinander steht im Vordergrund der vielen Nikoläuse.  Das ist mal was anderes als immer nur der  Weihnachtsmarktbesuch - sagte eine Bekannte. Die Stimmung ist immer prächtig, nicht nur wegen des Glühweins der an der Strecke ausgeschenkt wird.




Jedes Jahr das gleiche schöne Bild - ein dicker roter Wurm windet sich durch die Straßen. Im Ziel bekommt jeder einen großen Schoko-Nikolaus und auf dem kleinen Weihnachtsmarkt kann man sich mit Leckereien stärken.


Da passt doch mein Buchtipp ganz prima:


Eine schöne Lektüre rund um das Essen.

Es wird ja so vieles erzählt - keine Kohlendydrate, der "böse" Zucker, kein Obst, kein Gluten, Laktose sowieso nicht. Ich kann es oft nicht mehr hören. Bei meiner Freundin lag das Buch und sie hat es mir ausgeliehen
Der Autor hat verschiedene Ernährungsstudien unter die Lupe genommen und recht verständlich erklärt was im Körper passiert. Ich habe bestätigt bekommen, man kann fast alles essen, wenn man es vernünftig macht. Macher sollte auf manches verzichten, logisch. Natürlich, frisch und möglichst kein industriell gefertigtes Essen - auch das ist nichts neues.
Und doch habe ich mir das Buch gekauft, für mich und meinen Partner - weil man sich manches immer mal wieder ins Gedächnis rufen sollte, z. B. wie das mit den Transfetten ist :)







Freitag, Dezember 07, 2018

Apfelwichtelei


Die Weihnachtsfeier der Zicken fand, wie im letzten Jahr, am Freitag vor dem ersten Advent statt. Wir waren noch frei vom Weihnachtsstress und freuten uns auf das Apfelwichteln.



Das Thema "Apfel" wurde schon ein Jahr zuvor ausgesucht. So hatten wir genug Zeit um Ideen zu sammeln und sie auch umzusetzen. Erstaunlich groß war dann wieder die Vielfalt der Möglichkeiten. Vom Türstopper (der es aus mir unerklärlichen Gründen nicht auf das Bild geschafft hat) über Topflappen, Tasche und Täschchen, Schürze und Strümpfe, Kissen, Filzäpfel mit und ohne Maus, Apfelgelee, Apfelringe und andere Köstlichkeiten war die Auswahl riesig.



Hier stehen die bunten Päckchen noch auf dem Tisch und warten auf das Auspacken. Später wurde wild getauscht bis die Uhr dem ein Ende setzte. 




Mein Beitrag zum Thema waren selbst gestrickte Strümpfe. Ein gewagtes Unterfangen, denn ich wusste ja nicht welcher Fuß gewinnen würde. Ich hatte Glück, Meg passen sie hervorragend.
Die Idee zum Muster habe ich abgekuckt - Äppelpäppel gibt es bei Ravelry.



Ausgelesen:


Ein Krimi der sich um Menschenhandel dreht. Ein spannendes Thema. Ich habe das Buch auch gelesen, doch ich muss sagen, die Art des Schreibens liegt mir nicht. Aber das ist meine Meinung - alle meine Kolleginnen haben das Buch verschlungen - also gute Unterhaltung :)