Sonntag, März 15, 2020

Schweine am See


Gestern war ich mit einem neuen Quilt auf Fototour.




Genäht habe ich das Top schon zwischen Weihnachten und Neujahr. Damals hatte ich nach langer Zeit endlich wieder die Gelegenheit zum Nähen.




Mir fiel ein Streifen mit Schweine_resten in die Hände. Es machte mir Runde um Runde Spaß Stoffstreifen drumherum anzunähen.



Mit den türkisen Streifen zum Schluss brachte ich alle Blöcke auf die gleiche Größe. Mit hellen Zwischenstreifen und einem breiten Rand hat der Quilt jetzt die Gelegenheit ein Kinderquilt zu werden.



Kleine Schweine tummeln sich auch auf der Rückseite.




Den Quilt werde ich erst mal nicht weitergeben. Die kleine Schweinchen passen so gut zu meinem Namen - Eberhardt. Ich bin gespannt wohin er eines Tages wandern wird. Jetzt liegt er erst mal so da und ich freue mich über die schöne kleine Decke.


Ausgelesen:


Nachdem ich schon vier Teile der Schwestern gelesen habe, ist natürlich klar, dass ich jetzt nicht damit aufhöre.
Die fünfte Schwester lebt gerade in Schottland und betreut Wildkatzen. Sie hat eine besondere Beziehung zu Tieren. Ihre schicksalhafte Begegnung ist Chilli, ein alter Zigeuner aus Andalusien. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich sich aufmacht um ihre Spuren in Spanien zu suchen.






Sonntag, März 08, 2020

Wandern mit Quiltchen


Heute war ich wandern und nahm ein kleines Quiltchen mit, dass ich gerade fertig genäht habe.



Die Blöcke fand ich, als ich den Schrank aufräumte. Die neun Blöckchen waren schnell zusammengenäht. Danach kamen zwei Ränder rundherum und fertig ist ein Frühchenquilt.





Nun ist der kleine Quilt ungefähr 70 x 70 cm groß.




Gequiltet habe ich wenig, da viele Nähte die zarten Körperchen nur drücken könnten.




Das Blau auf der Rückseite passt zu dem bunten Stoff der Vorderseite und die pinke Einfassung greift die Hauptfarbe der Blöcke auf  - eine schöne farbenprächtige Decke.



Ausgelesen:



Das Buch fand ich in meinem Bücherschrank, ich glaube meine Schwester schenkte es mir mal zum Geburtstag. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich es bereits gelesen habe. Doch nach ein paar Seiten kamen mir die Figuren wieder bekannt vor. Allerdings hatte ich ganz die Geschichte vergessen ... somit hatte ich erneut das Vergnügen diese besonderen Menschen kennen zu lernen. Die da wären Karl der Tasttipper, Agatha Pantha und Milli Bird. Die drei treffen aufeinander, nachdem Milli von ihrer Mutter im Kaufhaus ausgesetzt wurde. Zusammen mit den beiden Alten beginnt nun die Suche und sie reisen quer durch Australien. Mich hat das Buch wieder sehr berührt, sicherlich werde ich es irgendwann noch einmal lesen.





Sonntag, März 01, 2020

Restenähen



Die Scrap-Blöcke von letzter Woche habe ich inzwischen vernäht. Das Top ist fertig und ziemlich groß geworden 1,20 m x 1,20 m. Leider habe ich keinen so großen Rückseitenstoff in meinem Schrank. Also muss ich mal Stoff kaufen :)

Das Nähen ging ziemlich schnell. Ich hatte 18 große Scrapblöcke. Diese schnitt ich alle auf die gleiche Größe (22,5 cm). Dann schnitt ich 18 graue Quadrate mit der gleichen Größe zu. Auf diese zeichnete ich mittig eine diagonale Linie. Auf jedes bunte Quadrat platzierte ich ein graues. 
Diese beiden Stoffe nähte ich dann zusammen und zwar füßchenbreit rechts und links neben der diagonalen Linie. Zum Schluss schnitt ich die Quadrate mitten durch. So hatte ich schnelle Dreiecke in bunt/grau. Diese Quadrate bekamen alle das gleiche Maß - 20,5 cm. Nun hatte ich 36 Blöcke.


Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die Quadrate zusammenzunähen. Drei habe ich ausgelegt:


Hier war mir die graue Mitte zu mächtig. Mit einer anderen Farbe mag es anders aussehen.




Das wurde mein Favorit.




Die Zacken gefielen mir auch, das Muster würde auch funktionieren mit 5 x 7 Reihen.


Mir hat das Nähen großen Spaß gemacht. Ich habe noch einen eher dunklen türkisen Stoff im Schrank. Den würde ich mit orangen und helle Streifen kombinieren. Mal sehen wann der nächste Anfall kommt.



Ausgelesen:


Die Schattenschwester ist der 3. Teil der "Sieben Schwestern". Diesmal steht Star im Mittelpunkt. Sie ist die stillste Schwester. In dem Abschiedsbrief ihres verstorbenen Vaters bekommt sie einen Hinweis auf eine Buchhandlung in London. Dort trifft sie auf den kauzigen Inhaber, der sie mit in seine Welt nimmt. Mit ihm findet sie ihre Familie und lernt aus dem Schatten ihrer Schwester CeCe herauszutreten.







Um CeCe geht es im nächsten Buch. Das vierte Buch aus der Reihe der sieben Schwestern hat mir die Random-Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
CeCe ist erst mal sauer, dass Star nicht mehr an ihrer Seite ist. Sie macht sich auf den Weg nach Thailand um zu sich selbst zu finden. Erst später geht es für sie weiter nach Australien ... ihr Weg ist kein einfacher, doch findet auch sie ihre Geschichte.

Bisher hat mich noch kein Buch aus dieser Reihe enttäuscht. Es gibt immer zwei Handlungsstränge - Die Gegenwart und die alte Geschichte. Dabei webt Lucinda Riley immer besondere Biografien in ihre Romane ein.








Sonntag, Februar 23, 2020

Ich war im Nähflow



 Ein Fuchs gratuliert zum Geburtstag.

Den niedlichen Fuchs nähte ich für meine Tochter zum Geburtstag. Aus Sonnendruck-Resten gestaltete ich den Untergrund. Das Applizieren ging dann relativ schnell, nachdem ich die Skizze auf Vliesofix und anschließend auf Stoff übertrug. Zum Arrangieren der Einzelteile finde ich eine Pinzette hilfreich. Damit kann man alles punktgenau dorthin schieben, wo es sein soll. Wenn mir alles gefällt, bügle ich die Teile fest und umrande alles noch mit freien Quiltstichen.

Nachdem die neue Geburtstagskarte fertig war, räumte ich in meinem Stoffschrank auf und fand eine Tüte mit Streifen. Schon lange wollte ich mal Scrappy-Blöcke nähen. Im letzten Jahr habe ich die auf verschiedenen Blogs gesehen.



Ich war in einem wahren Nährausch ... die Tüte ist fast leer und 18 große Quadrate sind fertig. Die werde ich zusammen mit grauem Stoff zu Dreiecksquadraten nähen. Bin gespannt, wie mir das Resultat gefallen wird. Das Nähen macht auf jeden Fall riesigen Spaß.




Ausgelesen:


Ich bestellte mir das Buch bei der Random House Verlagsgruppe als Rezessionsexemplar, da ich zu den Menschen gehörte, denen es in bestimmten Situationen die Sprache verschlägt.
Michael Ehlers ist Kommunikationstrainer und hat in diesem Buch viele Situationen zusammengetragen, die uns oft sprachlos machen. Jedem Kapitel stellt er eine kleine Geschichte voraus, in der Menschen in Situationen geraten sind, aus denen sie nicht glücklich heraus gingen.
Anschließend schreibt er, wie man es besser macht. Michael Ehlers gibt Tipps wie man mit klaren Worten genau auf den Punkt kommt.  Nun hoffe ich mit etwas Übung deutlicher sagen zu können, was mir gefällt und was nicht.




Sonntag, Februar 16, 2020

Die ersten Geburtstagskarten in diesem Jahr



Schafe die auf Hügeln stehen





Quadrate auf Dreiecke


Es macht mich immer glücklich, wenn ich Glückwunschkarten nähen kann. Meine Stoffreste sammle ich nach Farben sortiert in einem Schränkchen mit kleinen Schubladen. So sind sie stets griffbereit. Allerdings dauert es dann doch immer eine Zeit, bis ich alles zu meiner Zufriedenheit arrangiert habe.
Doch zum Schluss fügt sich alles und neue Karten sind entstanden.


Ausgelesen:


Heute ist Zucker der neue Dämon. Der böse Zucker - lange habe ich die Augen verdreht, da ich ungern auf Zucker verziehen möchte, denn ich liebe Kuchen und Schokolade. Da aber inzwischen fast jeder Mensch von zuckerarmer Kost redet, wollte ich mich informieren.

Das Buch von Marianne Falck erhielt ich als Rezessionsexemplar von der Random Verlagsgruppe. Marianne Falck ist Mutter und legt ihren Fokus auf die zuckerfreie Ernährung von Kindern. Den Untertitel finde ich einschränkend, denn warum sollten nur Eltern wissen warum soviel Zucker in unserm Essen ist. Dabei steht eine riesige Maschinerie dahinter, und darüber sollten wir alle uns informieren.

Die eng beschriebenen Seiten werden mit erläuternden Illustrationen und Tabellen aufgelockert. Besonders wichtige Passagen werden herausgehoben oder als Tipp markiert. Um den Weg zum zuckerfreien Leben zu erleichtert, gibt es im Buch etwa 50 Seiten voll mit Rezepten. Außerdem gibt es Tipps zum Umgang mit Zucker und Einkaufslisten.

Mir selbst hat das Buch die Augen geöffnet. Auf Fertigprodukte verzichte ich schon lange, doch es ist erstaunlich, wie oft ich an der Nase herumgeführt wurde ohne es zu merken.




Sonntag, Februar 09, 2020

Wir waren auf Madeira


... allerdings schon im November. Da Weihnachten vor der Tür stand schob ich den Bericht darüber immer wieder auf. Nun endlich gucke ich mir noch mal die Bilder an um euch zu zeigen wo wir waren.


Untergekommen sind wir in einer wunderschönen Ferienwohnung in Canico de Baixo mit Blick auf die Inselgruppe Ilha Desertas. Von dort aus unternahmen wir mit dem Mietauto unsere Ausflüge.




Tag 1 - Ponta da Sao Lourenco


Am ersten Tag fuhren wir zum östlichsten Zipfel, um im Naturschutzgebiet Ponta da Sao Lourenco zu wandern. Über die felsige Halbinsel gelangt man fast bis an das östliche Ende. 


Unsere Touren haben wir hier aufgezeichnet:


Tag 2 - Ribeiro Frio

Am nächsten Tag unternahmen wir unsere erste Levadatour. Sie führte von Ribeiro Frio nach Porteia und zeigte uns den unheimlich schönen Urwald.








Tag 3 - Levada zu den 25 Quellen


Es war eine sehr schöne Wanderung. Doch da die Tour zu den Top 10 gehört, waren für meinen Geschmack zu viele Menschen unterwegs. An den 25 Quellen war es voll wie auf dem Alexanderplatz ;)




Tag 4 - Funchal


Aufstieg zu Fuß - wirklich, wirklich steil und nicht zu empfehlen.



Oben angekommen - besuchten wir den Jardim Tropical Monte Palace.




Tag 5 - Aufstieg zum Pico do Facho


Von oben hat man einen fantastischen Ausblick auf den Flughafen. Das Starten und Landen der Flugzeuge kann man von hier ausgezeichnet beobachten.







Tag 6 - Gabo Girao


Blick von der höchsten Steilküste Europas





Tag 7 - Prazeres


Eine Tour ganz nach meinem Geschmack - querfeldein, ruhige Orte, freundliche Menschen.




Tag 8 - ein Tag in Funchal


Markthalle


Hafen





Tag 9 -  Wanderung, etwas verunglückt


Wanderung ganz dicht an den Gärten der Einwohner entlang



Lecker - Poncha




Tag 10 -  Der Feenwald und tosendes Meer


Ein Highlight ... eine besondere Stimmung ... Gespensterbäume im Nebel.



Die Kraft des Wassers, wir saßen in respektvoller Entfernung auf den Steinen.





Tag 11 - Baden in der Bucht von Praiha





Tag 12 - Der Pico Ruivo





Tag 13 - Der Fischersteig








Sonntag, Februar 02, 2020

Ronja hat Geburtstag


Zum Geburtstag gibt es einen Entdeckerquilt für Ronja. 




Sie ist jetzt zwei Jahre und entdeckt die Welt, sie klettert und springt ....





... spielt und ist seit Neustem mit dem Laufrad unterwegs.



Zum Ruhen und Träumen kann sie sich in die neue Decke kuscheln. Da gibt es jede Menge zu entdecken ... Krokodile, Schweine, Kätzchen, Vögelchen ....



Ein süßes Rotkäppchen ist auf der Rückseite .. in Begleitung eines netten Wolfes. Zusammen erkunden sie den Wald.




Mit der Farbe der Einfassung tat ich mich schwer. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit den grünen Streifen, sie bringen alles zum Leuchten.



Ausgelesen:


Ein Weihnachtsgeschenk für mich ... ich hab es ruck-zuck gelesen. Die Handlung spielt Ende der 80er Jahre irgendwo auf dem Land. Kurz vor dem Abitur ziehen Jugendliche zusammen ins Auerhaus. Sie wollen es anders machen ... nicht so leben wie die Eltern.
Alkohol, Drogen, Sex, Prüfungen, Psychatrie ...große Themen die viel Ärger mit sich bringen.

Erstaunt hat mich vor allem der Klappentext. "Ein zauberschönes Buch über die Jugend ..." Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommt, ein Wort wie "zauberschön" für diesen Roman zu gebrauchen. Oder "Ich lese dieses Buch und bin vergnügt ..."   Vielleicht erinnern sich die Rezessionsschreibenden an ihre Drogentrips?

Wie auch immer, das Buch beschreibt sehr klar, welche Schwierigkeiten die jungen Menschen haben, das Aufbegehren, die Suche nach dem eigenen Leben. Aber zauberschön? tut mir leid, ich glaube diese Menschen haben das Buch nicht gelesen oder mir ist die wahre Bedeutung des Wortes nicht klar.