Sonntag, März 18, 2012

Rittersporn


Seit Januar male und nähe ich an einem neuen Projekt.
Ausschlag dazu waren die Sonnenblumen von  Sue Benner.
Das Arbeiten in Blöcken lässt großen Spielraum bei der Wahl von Form und Farbe.

Helena hat sich die Iris als Thema gesucht, bei Elke werden es Herzen und Kerstin tobt sich unter Wasser aus.




 

Rittersporn ist eine meiner Lieblingsblumen - die Wuchskraft und die tolle blaue Farbe faszinieren mich.

Ausprobiert habe ich mich in der ersten Serie im Malen mit Stoffmalkreiden bzw. Stoffmalfarben. Das Quilten brachte die nötigen Strukturen.



 

Die Saat für neue Studienobjekte wurde heute in die Erde gebracht. Temperaturen von fast 20 Grad sind dafür ja ideal.




Ein neues Handy braucht ein neues Täschchen.
Sehr gut abgelagert ist der Marimekko-Stoff, den mir im letzten Jahr Helena schenkte.



 Er harmoniert besonders gut mit Punkten :)
Nach der bewährten Zaubertäschchenmethode war das Nähen in Nullkommanix erledigt.



Taschen-Kram


 Letztes Wochenende habe ich diese Tasche fabriziert. Sie sollte eine Hülle für Jules Festplatte werden.
Genäht habe ich wieder nach der Zaubertäschenmethode.



 
 Daher fand ich den bedruckten Stoff sehr passend.

Als ich mein Werk meinem Mann präsentierte, meinte der gleich - die ist doch viel zu groß. 
Und da musste ich ihm recht geben - wer schleppt schon eine Festplatte der Größe 25 x 20 durch die Gegend. Mit den Maßen hab ich mich wohl richtig vertan.



 
Na ja, macht ja nichts - nun hat mein neues Tens-Gerät eine schöne Bleibe.

Das Teil habe ich mir zugelegt, als ich einen ganz schlimmen "Mausarm" hatte. Seitdem ist es immerzu in Gebrauch. Es hilft auch gegen verspannte Schultern.




 
 Und dann hab ich ein kaputtgeliebtes Kissen repariert: 


 Jetzt ist dieser Kissenbezug wieder voll im Einsatz - doch übersteht es nochmal 20 Jahre?

 
Aber vielleicht hat jemand noch diesen Flanellstoff rumzuliegen?

Gekauft hab ich den Stoff entweder in der Tschechei oder im Erzgebirge - ich weiß es nicht mehr genau.


Einen kleinen Streifen des Originalstoffs hab ich noch - der reicht aber so gar nicht für einen neuen Bezug.




  Ausgelesen:


 Es ist  eine Autobiografie.

Eine junge Frau beschließt ins Kloster zu gehen, weil sie was Neues ausprobieren will.
Sie beschreibt ihr Leben im Kloster. Leider kam ich nicht dahinter, warum sie eigentlich dorthin gegangen ist.
Alles ist mir zu oberflächlich beschrieben. Nach 12 Jahren geht sie wieder.
Das Buch lässt viele Fragen offen, schlauer bin ich dadurch nicht geworden.
Mein Fazit: Muss man nicht lesen.




Sonntag, März 11, 2012

Schon wieder eine Schweinerei


Beim Weihnachtswichteln hatte ich vor zwei Jahren Glück.
Beim Würfeln um ungeliebte Stoffe ergatterte ich dieses lustige Paneel.


 

 Es war klar, dass daraus Frühchenquilts werden.



Die Rückseite ist kuscheliger Flanell, so dass zwei kleine Jungen sich darin wohlfühlen können.





Endlich fertig:

 

Als Susanne vor 4?Jahren in Neuseeland war, brachte sie für jede Zicke ein typisches Stöffchen mit.



Das kleine Kosmetiktäschen war schnell gemacht. Es lag jahrelang rum, weil mir ein Stückchen fehlte, um den Reißverschluss zu versäubern. Nun ist es doch ein rotes Ende geworden - aber fertig!



 

 Ich stöbere gern in Barbaras Links herum.

Da fand ich diese super schnell zu nähende Tasche.



 Besonders gut gefällt mir die saubere Innennaht.



 

 Jemand wünscht sich schon lange ein Täschchen für Tee.
Vielleicht gefällt diese Variante?



 Ausgelesen:


 Krimi aus den Niederlanden - es geht um Mobbing in der Schule und ein verschwundenes Mädchen - hat bei Amazon überraschend gute Kritiken.
Ich pesönlich mag Bücher nicht so unbedingt, wo immerzu erzählt wird, was gegessen wird und was man anzieht, wie oft man sich wäscht usw.
Wer Unterhaltung sucht, kann es lesen.


Sonntag, März 04, 2012

Frauen kaufen immer was


Mein Nähzimmer wurde gestern ein Nähparadies - Kerstin und Helena kamen mit großer Lust und Kreativität um zu werkeln. Thema war Collage.


 

Helena legte ein rasendes Tempo vor - sie war gut vorbereitet - hatte sich vieles gut durchdacht und kam dann zu einem spannenden Ergebnis.


 

Sie nahm dann einen komplett fertigen Miniquilt mit nach Hause - hier zu sehen.

An meinem Quilt fehlen noch der Rand.

Ein Bild zeige ich ein bisschen später, denn er passt so gut zur Challenge zum Thema "Am See".
Unser jährliches Treffen ist am 24. März in Blossin - ich freue mich schon aufs hemmungslose Nähen.


Es war für uns sehr inspirierend in Gemeinschaft zu arbeiten. Das Ziel haben alle erreicht. Wir haben Neues ausprobiert, uns gegenseitig ermuntert und bestärkt. Allein hätte ich mich nicht so weit getraut :)

Im Herbst möchten wir so eine Aktion noch mal starten.
Vielleicht gibt man ein Thema vor - oder einen Stoff?


Passenderweise haben sich die Holländer in Potsdam angemeldet und Helena konnte endlich mal den Stoffmarkt besuchen:

 Es war wie immer - viele Arme rafften Stoffe, als ob´s bald keinen mehr gibt :)


 

Ich hatte zum Glück einen Vorwand - es gibt neue Babys -
da muss man doch neuen Stoff kaufen, oder? :))





 Und kann mir einer sagen warum die in meine Tasche hüpften?
Manchmal ist es schon sehr merkwürdig.



Ausgelesen:



Anfangs sehr verwirrend, vier Handlungsstränge auf einmal - gefällt mir nicht so sehr.
Doch spannend war es dann doch - kann man lesen.

Mittwoch, Februar 29, 2012

Stöckchen-Weitwurf

Kerstin hat am Wochenende mit einem Stöckchen nach mir geworfen. Meist berühren sie mich nicht sonderlich, aber einer Lokalpatriotin möchte ich die Bitte nicht abschlagen.

Hier sind also "5 Dinge, die Sie nie über mich wissen wollten und die ich hier trotzdem verkünde":

1.

Ich bin ein ganz gräßlicher Beifahrer. Den Blick wende ich selten von der Straße ab, es könnte ja sein, der Fahrer passt nicht richtig auf. Am letzten Wochenende waren wir zu Besuch in der Slowakei und ich war so sehr angespannt, dass mein Nacken total steif war. Manchmal konnte mich aber der Blick aus dem Seitenfenster ablenken.


2.


Ich verreise nie ohne Bettsocken und Kuscheldecke. (Mein Mann nennt meine gelbe Decke Kückenfell).  Zu Hause gehe ich mit einer Körnermaus ins Bett. Da nicht überall eine Mikrowelle greifbar ist, nahm ich in die Slowakei eine Wärmflasche mit. Dort war es aber überall so warm, dass ich nicht mal Socken brauchte. So kann man sich irren.


3.

Ich hasse bügeln, mag aber nicht zerknittert rumlaufen. Deshalb trickste ich mich selbst aus. Wenn ich nähen möchte, muss ich vorher bügeln. Meist bügle ich so gleich alles weg, manchmal bleibt aber was liegen.
Ganz sprachlos bin ich immer, wenn ich höre, dass es Leute gibt die Bettwäsche bügeln :)



4.


Im Herbst räume ich meinen Garten nicht auf. Ich denke, dass die Blätter einen guten Bodenschutz  bilden. Im Frühjahr warte ich bis zum Saubermachen bis Mitte März. Solange brauchen die kleinen Krabbeltiere noch Schutz und Wärme. Dann bringe ich nach und nach alles in Ordnung.



 5.


Fürs fünfte Bild bin ich auf den Stuhl gestiegen. 
(Wie ihr seht, alles staubig - ist Zeit für Frühjahrsputz.)
Das eigentlich Geheimnis ist die unfreiwillige Schweinesammlung. Irgendwie verleitet der Name Eberhardt zum Schweineschenken. Verweisen will ich hier nur auf das Kinderbuch "Die Schweineschule". Einen schönen Link dazu gefunden habe ich  hier: http://www.maennerrat.de/sau.htm

Betonen möchte ich aber ausdrücklich - Ich sammle keine Schweine!



Fast vergessen - ich muss ja auch Stöcke werfen:

1. Linda - ist nicht mehr ganz frisch in Berlin
2. Laura -  könnte auch mal wieder was Neues schreiben
3. Daniela - weil ein Stöckchen in Potsdam bleiben sollte
4. Hanna - mal sehen, ob mir der ganz weite Wurf nach Östereich gelingt
5. Trillian - weil ich sie vor Kurzem "in Echt" kennengelernt habe :)






Ausgelesen:

Ganz so weit ist es noch nicht - aber man muss vorbereitet sein :)

Das Buch ist amüsant,  ganz so geschrieben wie Désirée spricht.
Manches ist langweilig - kann man aber gut überblättern.
Zwei, dreimal habe ich richtig gut gelacht.

Kann frau lesen.

Sonntag, Februar 19, 2012

Ein Kleid für Anneliese

Anneliese braucht ein Kleid - sonst gibt es zu viele Schrammen.

Anneliese ist das Notebook von Laura.

Laura hat sich blauen Herzchenstoff ausgesucht - der ganz schön knapp für eine Anneliese-Kleid war.

Dabei hat Anneliese die Traummaße 30 - 21 - 3,5 cm.



Laura hat Modedesign studiert - jetzt hat sie ihren Bachelor-Abschluss - und Anneliese ein Kleid.

Die Vorlage für die Püppi habe ich bei Laura - hier - geklaut.


 Und damit man weiß, wohin Anneliese gehört - muß der Name aufs Kleid.

Am Außenteil habe ich bestimmt zwei Stunden rumgenäht. Das sieht man so gar nicht, aber die Überlegungen zur Stoffeinteilung waren ganz schön aufwändig. Die Herzchen sollten auch alle in die gleiche Richtung zeigen.

Zur Stabilisation hab ich dünnes Vies aufgebügelt und nach Nalevs Zaubertäschchen Anleitung die Hülle fertig genäht. Wenn man den Dreh mal raushat, gehts super schnell.



Leider, leider ging die erste Anprobe in die Hose. Trotz großer Rechnerei und Stoffschieberei war das Kleid zu eng. Ich habe die 3,5 cm unterschätzt.

Den mittelsten karierten Streifen habe ich nachträglich eingesetzt. Es war ein bisschen fummelig, Vlies musste auch noch drauf, doch die Mühe hat sich gelohnt.



 Jetzt passt das Kleid jetzt sehr gut - und Laura hat hoffentlich viel Freude damit :)



Sonntag, Februar 12, 2012

Stricktaschen


 Die Stricktasche von Machwerk begeistert mich schon lange.


Leider führte mich der erster Versuch in die Irre. 
Der Tulpenstoff reichte nicht ganz für die vorgegebene Größe.


Hier sieht man, dass sie etwas schmal ist - fürs kleine Strickzeug reicht sie nicht - aber ich werde schon anderen Kram finden, der da reinpasst. Außerdem steppte ich die Spitze blöderweise so auf, dass alles mit dem Futter verbunden wae. Leider kam ich dann mit dem Versäubern des Futters nicht zurecht.  Alles flog erst mal in die Ecke - nach zwei Tagen trennte ich - und dann klappte es - ratz fatz - so schnell war dann die zweite Tasche genäht. Was sagt mir das? Immer streng nach Anleitung nähen!




 Jule packte ihr Strickzeug gleich ein - zufällig passt sogar die Wolle :)


 Praktisch finde ich auch die Henkel - so kann man das Täschchen lässig am Arm spazierenführen.



 Wir hatten traumhafte Sonne - so kann man die eisigen Temperaturen gut vertragen.




 Ausgelesen:












 

Kansas in den 30er Jahren - sterbenslangweilig - als ich das Buch schon weglegen wollte, passiert wenigstens ein Mord - trotzdem wurde es nicht besser - meine Empfehlung - besser nicht lesen!

Sonntag, Februar 05, 2012

Eiszeit

Der Winter hat sich sehr lang bitten lassen - dafür hat er sich jetzt mit Väterchen Frost festgesetzt.

Ich geb ja zu - es hätte nicht mehr sein müssen  - Schnee und dazu minus 15 Grad -

Zum Glück gibt es die angenehmen Seiten der Kälte - man kann mal wieder Schlittschuhlaufen.


Im Januar gabs für Jule eine Geburtstagkarte:

 Lebenslustiges Mädchen mit Puffärmeln!



Morgen feiert Moni Geburtstag :

Apfelgrüße sind auf dem Weg zu ihr.




Montag, Januar 30, 2012

Schnee :)

Nun hat es doch noch geschneit. Gestern abend begann es ganz leise. Wir waren in der Therme und als wir ins Außenbecken schwammen, war er da - der Schnee.
Es war surreal - wir im warmen Wasser -  es dampfte, weil es draußen kalt war - minus 4 Grad - und dann rieselte es leise von oben - unbeschreiblich schön :)

   Ganze zwei Zentimeter Schnee verzaubern den ganzen Tag.


Endlich war genug Licht für einen Fototermin. 

Das Stricken hat sich dank Laura wieder stark verbreitet. Um Wolle und Co. gut zu verstauen habe ich zwei Taschen genäht. Eine wird verschenkt und eine kann ich behalten.



Im geräumige Innenraum kann man auch große Strickgebilde bequem verstauen.




Für den guten Stand sorgt Thermolam als Futter - Gummizug hält die Seiten schön zusammen - mit Schrägstreifen ist alles in einem Zug versäubert.

Das Muster wurde in der Gildezeitung Nr. 100 (3/2010) von Martina Süßmutz-Militzer und Jutta Kiene-Arndt veröffentlicht.



 Ausgelesen:


Ein zwölfjähriger Junge lebt in Montana auf einer Ranch und hat eine große naturwissenschaftliche Begabung. Alles was er sieht und erlebt hält er in Karten fest.
Diese werden sehr geschickt in die Geschichte eingebaut, so dass man sich neben dem Lesen die kleinen Zeichnungen ansehen kann.


Mir hat diese Kombination sehr gefallen - sehr schöne Bilder, stimmungsvoller Text und eine interessante Story machen dieses Buch zu etwas außergewöhnlichem. Danke Susanne :)

Sehr empfehlenswert!