Sonntag, März 19, 2017

Geburtstagsquilt


Mein letzter runder Geburtstag ist nun schon 2 1/2 Jahre her. 

Dazu schenken mir meine Zicken süße Ohio-Stars in Mädchenfarben. Diese pastellige Kombi gefällt mir total gut - creme/rosa/grün. Das Top nähte ich ziemlich schnell zusammen. Auch der Rückseitenstoff war schnell gekauft. Der Flanell von von Westfalen ist herrlich weich und  hat die ideale Breite von 1,50 m. Vielleicht lag der Fastquilt deshalb so lange rum? Nach dem Heften hatte ich keine zündende Idee wie ich quilten wollte. Doch Mittagsruhe konnte ich schon gut damit machen. Irgendwann musste die Decke aber fertig gemacht werden. Zum Jahreswechsel nahm ich mir endlich die Zeit dafür.



Ich habe mir der Maschine gequiltet. Mit der Hand war es mir dann doch zu mühselig. Außerdem wollte ich endlich fertig werden. Alle hellen Quadrate erhielten eine Umrandung. Das Blöde war nur - es mussten irre viele Fäden vernäht werden. Doch ich habe mich diszipliniert und machte das gleich nach jedem Quadrat.




Das Fotoshooting war ziemlich lustig. Meine beiden Quilthalter haben sich hin und her dirigieren lassen.



Allerdings spielte der Wind nicht mit, er war unberechenbar und machte ein schönes Foto mit Seehintergrund unmöglich.



Ein Gutes hatte die Sache aber, der Quilt zeigte mal seine Rückseite.



Hier sieht man noch mal die schöne Farbe.



Diese Woche habe ich das erste Veilchen in Potsdam entdeckt. Es hat sich ganz klein in eine Hausecke geschmiegt. Ganz stolz regt es seine Blüten in die Höhe und verkündet den Frühling :)


Sonntag, März 12, 2017

Schon wieder Stulpen


Inzwischen lässt sich die Sonne öfter sehen und schickt uns ihre wärmenden Strahlen. Doch noch sind Stulpen unverzichtbares Accessoire, wenn man sich viel im Freien aufhält.
Daher habe ich noch mal Pulswärmer gestrickt. Diesmal ist die Farbe beige, so passen die wärmenden Pulswärmer zum Schal meiner Freundin.




Das Jahr 2017 hat inzwischen schon zehn Wochen verbraucht, Um nicht in Verzug zu geraten, nähte ich gestern die entsprechenden Streifen zusammen. Für den Februar suchte ich sogar schon die ersten hellgelben Streifen raus. Letzten Samstag waren es sogar schon über 17 ° Celsius warm, somit kam schon die Farbe orange ins Spiel.


Ausgelesen:




Im Januar gab es einen Mehrteiler im Fernsehen über das Sacher-Hotel. Dazu passt das Buch, dass ich gerade ausgelesen habe. Ich würde es als bibliografische Dokumentation beschreiben.
Monika Czernin erzählt vom Leben der Anna Sacher. Das Hotel Sacher ist Mittelpunkt aller Erzählungen, denn hier traf sich alles, was in Wien und Österreich Rang und Namen hatte. Ich habe viel Geschichtliches gelernt über Österreich und seine Rolle in Europa.
Betonen möchte ich, dass es nicht das Buch zum Film ist, sondern sehr viel mehr. Wer mehr über das Hotel, ihre Bewohner und über Anna Sacher erfahren möchte, dem lege ich das Buch ans Herz.



Sonntag, März 05, 2017

Quilt mit Wombat


Mein erster Quilt für die Frühchenaktion ist fertig. In drei Wochen ist unser Treffen in Blossin. Die kleinen Quilts fungieren als "Eintrittskarte". (Natürlich kann man auch ohne kommen, aber schöner ist, man kann eine kleine Decke abgeben).  Antje aus Halle wird die Quilts dann an die Krankenhäuser verteilen.



Die Wombats sind von einem Babyquilt übrig geblieben. Ich habe die Reste sorgsam gehütet und jetzt zusammen genäht.



Selbst schmale Streifen kommen gut zur Geltung. Die Art der Blöckebildung gefällt mir sehr.




Gequiltet habe ich frei - Wirbel und Blumen verteilen sich auf die gesamte Fläche.



Rote Herzen passen gut auf die Rückseite - das Quiltchen ist ca. 90 x 90 cm groß.



Gestern bin ich mit einer Freundin von Berlin nach Hamburg gefahren. Wir hatten noch Zeit und gingen in Berlin vor dem Bahnhof spazieren. So schön ruhig sieht die Spree morgens um 7 aus.
Auch in Hamburg war die Luft mild - ich glaube der Winter hat sich zurückgezogen.






Sonntag, Februar 26, 2017

Stulpen in Berlin


Letzte Woche zeigte ich euch die Stulpen, da waren sie aber noch nicht fertig. Gestern habe ich sie verschenkt. Vorher führte ich sie kurz in Berlin spazieren. Ich musste ja testen, ob sie auch warm sind :) In der Nähe des Doms bot sich das Model der Museumsinsel als Fotopunkt an.

Das Muster der Stulpen stammt von Mary Rourke. Ich entdeckte es bei Ravelry.  Es ist ein schönes Projekt um das Stricken mit zwei Fäden zu üben.

Sonst ist nicht viel passiert. Ich bin mit Projekten beschäftigt, die ich nicht zeigen möchte. Wir treffen uns Mitte März wieder zum Nähen in Blossin. Dafür gibt es eine Challenge. Das Thema ist "Nostalgie" und das fertige Projekt soll eine Größe von 90 x 20 cm haben. Das Format finde ich sehr ungewohnt.  Seit Weihnachten bastle ich in Gedanken an dem Thema. Vieles habe ich schon verworfen. Nun bin ich endlich in der praktischen Phase und nähe.



Sonntag, Februar 19, 2017

Ballerina und schon wieder Stulpen


Morgen hat Tine Geburtstag. 
Ich hoffe sie freut sich über eine Ballerina in rosa :)




Und natürlich bekommt auch sie Stulpen. Eigentlich wollte ich was mit zwei Farben machen. Doch die Nadeln machten einfach wieder das bewährte Zopfmuster. Es war wie ein Zwang. Nun hoffe ich, dass ihr die weißen Stulpen gefallen.




Aber jetzt stricke ich zweifarbig. Eine Stulpe ist schon fertig, die zweite ist hochgradig angearbeitet. Sicherlich wird sie nächste Woche fertig. Ich stricke das erste mal mit Umschlag, der wird zum Schluss nach innen geklappt und angenäht.




In den letzten Wochen war es eisig kalt bei uns. Die Seen sind zugefroren und man konnte Schlittschuhlaufen. Traumhaft schön war es am Dienstag als dazu noch die Sonne schien - der Heilige See mit Blick auf das Marmorpalais in Potsdam.




Sonntag, Februar 12, 2017

Glückskäfer


In dieser Woche war ich bei Moni zum Geburtstag eingeladen. Natürlich nähte ich ihr eine Glückwunschkarte. Den Stoff des Hintergrundes habe ich bemalt und anschließend weiter mit der Schablone bearbeitet. Für die Schablonentechnik nehme ich gern die EMO-Farben. Da sie nicht angerührt werden müssen, kann ich mit wenig Aufwand interessante Effekte auf den Stoff bringen.
Darauf kann jetzt der lustige Käfer seine Runde drehen.




Heute war es sehr kalt bei uns. Eigentlich war es nur der eisige Wind, der unter die Haut ging. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, mit der richtigen Jacke habe ich den Spaziergang um den See sehr genossen. Nach einer Weile kam sogar die Sonne raus. Nachmittags nähte ich für eine liebe Freundin ein Kissen. Sie wünschte sich so eins als kleines Kopfkissen. Daher habe ich auf jegliche Verzierung verzichtet. Damit es nicht drückt habe ich auch keinen Reißverschluss eingenäht. und schneller zu nähen ist so ein Hotelverschluss sowieso. Wer wie ich immer wieder vergisst, wie das am Einfachsten geht - hier habe ich nachgeguckt: Kreativlabor Berlin




Sonntag, Februar 05, 2017

Jagd auf kleine Monster

In unserer Familie grassiert das Pokemonfieber. Pokemon sind kleine Monster, die sich auf der ganzen Welt rumtreiben. Sichtbar sind sie nur, wenn man mit dem Handy eine entsprechende App startet. Dann kann man sie sehen und mit dem Pokeball fangen.



Das ist Pummeluff - er ist das Lieblingsmonster meiner Tochter gewesen, als sie 10 Jahre war. Jetzt sind 17 Jahre vergangen. Pummeluff musste die letzte Zeit auf unserem Dachboden verbringen. Ich fand jetzt sollte er sich auf den Weg nach Berlin machen. Natürlich gab es dazu eine passende Karte zum Geburtstag.



Bei der Jagd auf Pokemon muss man ja immer mit dem Handy hantieren. Jetzt im Winter werden da natürlich die Hände schnell kalt. Daher habe ich ein paar Handwerker gestrickt.
Gesehen habe ich solche Stulpen bei Ravelry. Die Garne hatte ich alle noch in meiner Resteschublade. Ein bisschen musste ich rumprobieren, doch das Ergebnis ist ganz gut geworden.


Ausgelesen:



Wie stehe ich zu mir, wie zu meinen Mitmenschen, wie komme ich dahin, das zu tun was ich will.
Das sind für mich die Kernthemen dieses Buches. Ein bisschen sperrig finde ich die Bezeichnungen: Selbstentwickler und heimliche Begleiter. Doch das Buch gibt viele Denkanstöße, das eigene Tun zu begreifen und Beziehungen zu verbessern. Sehr interessant für alle, die verstehen wollen, warum sie sind wie sie sind.



Sonntag, Januar 29, 2017

Das Wetter 2017 als Quilt

In diesem Jahr möchte ich einen Wetterquilt nähen. Bei Elisabeth habe ich sowas das erste Mal gesehen. Monatsblöcke über das Jahr zu nähen ist mir zu aufwändig. Doch schmale Streifen zusammen fügen, das werde ich gut schaffen. 




So sehen meine Farben aus: von dunkelblau bis dunkelrot gehen die Farben. Ich habe die Stoffe selbst gefärbt. Bewusst habe ich in sich gemusterte Stoffe heraus gesucht. Falls es über Tage hinweg keine Wetteränderung gibt, ist es trotzdem nicht langweilig.

Meine täglichen Wetterdaten hole ich mir vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und trage sie dann in meinen Kalender des Handys ein.  Was ich im Urlaub mache, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich werde ich die Werte des Urlaubsortes eintragen. Diese Besonderheiten werde ich dann beim Quilten markieren.





Die Streifen habe ich erst teilweise zugeschnitten: 3,5 cm x 16,5 cm. Nach Farben sortiert, sind sie gut in den Tüten verpackt. Der fertige Quilt wird etwa 1 m x 1 m groß werden.



Ich stelle mir vor alle paar Wochen die Streifen zusammenzunähen. Jetzt nach vier Wochen sieht noch nicht sehr aufregend aus. Die Temperaturen sind mal über, mal unter dem Gefrierpunkt. Die Ausreißer von unter minus fünf Grad waren gleich zu Beginn des Jahres.

Valomea hat im letzten Jahr auch einen Wetterquilt genäht - sie hat die Streifen monatsweise genäht.




Ausgelesen:



Machandel ist der Name eines fiktiven Dorfes in Mecklenburg. Dieser Ort verbindet alle Menschen, über die der Roman erzählt. Clara ist der Mittelpunkt, sie schreibt an Ihrer Dissertation über das Märchen vom Machandelboom. Daraus entwickeln sich viele Geschichten über Krieg, Flucht Zwangsarbeit, Aufbau und Ende des Sozialismus.  Jan ist Claras Bruder. Er wurde in Machandel geboren und dort aufgewachsen. Er hat später einen Ausreiseantrag gestellt und konnte in die BRD ausreisen. Dann gibt es Natalja die als Zwangsarbeiterin nach Machandel kam und mit Marlenken befreundet war. Alle Figuren erzählen über sich und ihre Mitmenschen. So entsteht ein dichtes Bild über die Zeit von ca. 1935 bis heute. Im Anhang gibt es den Lebenslauf aller wichtiger Figuren im Buch. Mir drängt sich der Eindruck einer wahren Familiengeschichte auf. Ob das wahr ist, ist letztlich nicht wichtig. Die Autorin liebt ihre Figuren - das gefällt mir besonders.
"Machandel" ist jetzt schon mein Buch des Jahres!

Sonntag, Januar 22, 2017

Jaido - eine Tasche




Dominik erlernt den "Weg des Schwertziehens" - Jaido. Das ist eine japanische Kampfkunst und wird zuerst mit Holzwaffen erlernt. Dafür hat sich Dominik von mir eine neue Tasche gewünscht. Nach vielen Stunden intensiven Kopfzerbrechens kann er nun endlich seine Schwerter vernünftig durch die Gegend tragen, denn bisher benutzte er eine Gitarrentasche als Transporthülle.



Die Gitarrentasche haben wir dann auch als Ausgangsmodell genommen, denn die Anordnung der Trageriemen hat Dominik gut gefallen.




Die Tasche kann man fast komplett aufklappen und hat Platz für drei Waffen. Sie hat innen im unteren Bereich aufgenähte Gummilitze (so wie in Federmappen). Dahinein können die Schwerter gesteckt werden. Im oberen Bereich habe ich Schleifen eingenäht zum Fixieren der Schwerter. Bilder habe ich dazu leider nicht, da das Futter und das Zubehör schwarz ist. Ich konnte es nicht fotografieren.



Die Griffe sind im unteren Drittel angebracht, das wurde so gewünscht. So kann man wohl am besten beim Auf- und Absetzen der Tasche hantieren.




Der Karabinerhaken ist mehr Zierde, eine wirkliche Funktion hat er nicht. Denn die Länge des Riemens kann man durch den Schieber regulieren. Besonders gut hat Dominik gefallen, dass ich den Gurt aufgepeppt habe. Auch das Schrägband ist aus diesem japanisch gemustertem Stoff. Damit bekommt die Tasche einen individuellen Anstrich - ich bin sehr zufrieden mit dem Werk.




Ein neues Buch habe ich mir bestellt - ein Materiallexikon. Geschrieben hat es Constanze mit dem Blog "Nahtzugabe". Das handliche Format passt in jede Handtasche, so dass es gut zu jedem Stoffeinkauf mitgenommen werden kann. Jede Stoffart wurde erlebbar beschrieben. Ich meine damit, die persönlichen Gedanken und Assoziationen von Constanze machen dieses Buch zu einem Nachschlagevergnügen. Zusätzlich wird erläutert wie sich die Materialien beim Verarbeiten verhalten - beginnend vom Zuschneiden, über das Nähen bis zum Bügeln werden alle Verhaltensauffälligkeiten erklärt. Es ist ein Buch zum Nachschlagen, aber auch zum Schmökern.


Sonntag, Januar 15, 2017

Neues Muster


Das Muster mit den Pluszeichen wollte ich schon lange ausprobieren. Ein paar Stoffreste habe ich in 10-cm-Quadrate geschnitten und damit rumprobiert. Ich tat mich schwerer als gedacht. Die Farben haben mich nicht inspiriert. Als ich dann ein paar kleine Giraffen dazu nahm ging es besser. Jetzt habe ich noch genug Quadrate für einen weiteren Quilt. Bestimmt werde ich irgendwann wieder damit spielen.



Gefunden habe ich das Muster in meinem neuen Buch. Alte und bekannte Muster werden auf neue Weise zusammengesetzt. Mir gefällt vor allem die Gestaltung der jeweiligen Rückseiten. Es gibt viele Vorschläge, was man mit den übrig gebliebenen Stoffen machen kann.




Uns so sieht es zur Zeit bei uns aus. Es schneit! 

Die Futterstelle wird stark frequentiert. Es kommen Rotkehlchen, Grünfinken, Rotschwänzchen und verschiedene Meisenarten. (Gestern habe ich eine Weidenmeise identifiziert, vielleicht war es auch eine Sumpfmeise, so genau konnte ich das nicht erkennen). Und zweimal am Tag kommt eine Schar Dieselfinken. Die finde ich besonders lustig.
Äußerst klug stellen sich die Elstern an, die zu groß sind um das Futterhäuschen anzufliegen. Sie klettern von Ast zu Ast und machen sich dann ganz breit wenn sie oben angekommen sind.