Freitag, Oktober 08, 2010

Mauer-Radweg - Teil 4


Vor einer Woche war das Wetter noch radlerfreundlich :)
Ein toller Beginn der neuen Tour war die Fahrt mit der Fähre nach Kladow.


Ziemlich schnell waren wir in Groß Glienicke am See - leider ist der Uferweg nicht begeh- bzw. befahrbar. Ausgeschildert war dies nicht, somit suchten wir uns oberhalb einen Weg. Aufpassen muss dann wiederum, um wieder auf den "richtigen" Weg zu kommen.


Wunderschöne Mauerreste am Ende des Glienicker Sees. Allerdings handelt es sich hier um Reste eines alten Rittergutes.

Weiter ging es dann durch die Gatower Rieselfelder - heute Landschaftsschutzgebiet, ist wohl für Männer interessant durch die verschiedenen Kanalsysteme.



Erste Rast machten wir auf dem Hahneberg - die Natur verwischt die Spuren des Todesstreifens ziemlich schnell.


Grenzbewohner


Leider liebe Larissa habe ich keine Fotos in Staaken gemacht. Die Grenze ist zwar nicht wirklich sichtbar - aber irgendwie doch. Denn rechts des Wegs waren Altbauten - links ist der Mauerstreifen komplett neu bebaut - überall stehen kunterbunt die Eigenheime herum.




Der Mauerweg geht immer an der Havel entlang - irgendwann ist man in Hennigsdorf - und da steht noch ein alter Grenzturm. Den kann man auch besichtigen aber leider nur bis zum 3. Oktober.


Für uns war in Hennigsdorf Endstation - die Wildgänse sind nur auf der Durchreise.


Zwei Etappen werden wir noch haben.
Wahrscheinlich geht es dieses Jahr nicht mehr weiter. Ich bin eben ein Schönwetterfahrer.

Mittwoch, Oktober 06, 2010

Mauer-Radweg - Teil 3

Mit der Regio-Bahn fuhren wir nach Potsdam-Medienstadt - früher hieß der Bahnhof Drewitz.
Nach diesem Bahnhof begann die Grenze. Die Türen zu den Bahnsteigen waren verschlossen und wurden erst geöffnet, als der Zug einfuhr. Allerdings habe ich mir zu diesem Prozedere früher keine Gedanken gemacht - es war einfach so.



Vom Bahnhof Potsdam-Medienstadt sind es ca. 1000 m bis Bahnhof Gribnitzsee.
Die Grenze verlief mitten durch den See - dadurch war hier Grenzgebiet.
Vor über 20 Jahren hatte meine Freundin hier einen Krippenplatz und konnte nur mit Passierschein dorthingelangen.


Entlang der Karl-Marx-Allee gibt es viele traumhafte Villen zu sehen.


Mich fasziniert immer wieder, wie sich die Elemente aus Architektur und Textilkunst ähneln.
Auf jeden Fall werde ich bald eine Extra-Tour durch Babelsberg machen.


Der Weg zur Glienicker Brücke ist nicht mehr weit.




Von dort aus hat man einen herrlichen Blick zum Babelsberger Park



und in die andere Richtung zur Sacrower Heilandkirche.




Hier sind wir auf der Potsdamer Seite an der Villa Schöningen.

Weiter führt die Tour durch Potsdams Neuen Garten -wir machten noch einen Abstecher zum Heiligen See.


Weil der Blick so schön war rasteten wir am Grünen Haus mit Blick auf den See und


Marmorpalais.


Hier war ich einmal - vor 32 Jahren - im Schloss Cecilienhof.
stolz wurden wir FDJler :)


Meierei und Muschelgrotte am Jungfernsee

Auch den Neuen Garten müssen wir uns nochmal genauer ansehen.

Weiter ging es durch Potsdam - die Grenze war überall - früher aber nicht spürbar - weil man einfach nicht hinging, wo es nicht weiterging.

Immer noch eingemauert - Teile der KGB-Stadt - ein riesiges Areal.


Viele Gebäude liegen noch im Dornröschenschlaf


gleich daneben wird gebaut.



Ein Stück weiter gab es wieder Ruhe und Natur.

Der Jungfernsee geht über in den Lehnitzsee und Krampnitzsee - wir radeln immer am Ufer entlang und erreichen den Königswald mit Römerschanze - zu sehen sind Wallreste einer alten Burganlage.

Irgendwo im Königswald haben wir unseren Weg verloren und umfuhren fast den Sacrower See in der Meinung bald die Sacrower Heilandskirche zu erreichen - also Kehre und zurück.
An manchen Ecken muss man eben ganz genau gucken, wohin man fahren muss.



Dabei steht die Sacrower Heilandskirche zwar in Sacrow aber am Jungfernsee.



Die Kirche war zu DDR-Zeiten eingemauert und nicht zu sehen.
Ich kannte sie nur aus Filmen in romantische Szenen :)


Neben der Kirche steht dieser Strauch mit mir unbekannten Früchten.
Wer weiß was das ist?



Wunderschön angelegt der Sacrower Park mit Schloss

und Sicht zur Glienicker Brücke

und Potsdam (Meierei und Belvedere).
Diese Aussicht zeigt uns noch mal was wir alles erfahren haben.



Endstation für heute sollte Kladow sein.



Mit der Fähre setzten wir über nach Wannssee - von dort aus brachte uns die Bahn nach Hause.

Diese Tour gefiel mir sehr - immer am Wasser entlang - viel Geschichte, Kultur und Natur - gefahren sind wir ca. 40 km.



Dienstag, Oktober 05, 2010

Geburtstagskarten

Auch in diesem Jahr wurde ich reichlich mit schönen textilen Karten bedacht.
Vielen Dank an meine Lieben :)


Wally


Sabine

Susanne


Moni



Kerstin



Karin



Anneli



Beatrice



Helena

Samstag, Oktober 02, 2010

Patchworktreff im Oktober



Zum monatlichen Treffen des Patchworkvereins gibt es oft ein Vorprogramm mit kleinen Sticheleien.

Diesmal sind kleine Mäuschen entstanden - hier die rotkarierte Familie.



Nachdem der "offizielle" Teil mit Ankündigungen und Terminen vorbei ist, gibt es immer ein Show and Tell.

Zum Beispiel zeigte Luise diesen kleinen Quilt ...

und einen Schal.
So ein Modell stellte uns im Sommer Alfriede vor - einfach Batik-Kreise auf Soluvlies nähen.


Zum 18. Geburtstag ihres Sohnes nähte Catrin diesen Quilt aus allen alten Flanellstoffen der Familie. Das obere rote Quadrat entstand aus einem ganz kleinen Hemd in Größe 98.



Ein Sampler-Quilt und

ein Batik-Quilt von Barbara.


Und noch ein Batik-Quilt von ihr für Ihren Sohn zum Geburtstag.


Ausgelesen:

Lange gelesen habe ich an "Stiller" - vieles hätte ich ohne meine Tochter nicht verstanden.

Ein sehr schönes Buch - Hauptfigur ist ein Kunstexperte mit gesichertem finanziellen Hintergrund, der von seinen "Freunden" benutzt wird.