Sonntag, November 08, 2015

Herbstquilts


Der heutige Herbsttag war perfekt für ein Fotoshooting im Wald.
Die kleinen Quilts sind so nach und nach entstanden. 



Für die kleine Jungendecke konnte ich einen Block verwenden, der von einem Swap übrig ist. 



Hier wollte ich den hellen Blümchenstoff verarbeiten. Die selbst gefärbten Stoffe passen gut dazu.




Für diesen kleinen Quilt konnte ich einen misslungenen ersten Versuch sinnvoll einsetzen.



Für die Rückseiten konnte ich Stoffe aus meinen Beständen verwenden. Die Vögelchen sind schon so lange bei mir, jetzt fliegen sie nach Halle zu Antje.



Antje betreut die Frühchenstation in Halle. Dort werden jede Menge kleine Quilts gebraucht.



Es war ein ganz verzauberter Tag im Wald.



Blauer Himmel und goldenes Laub - 



... da lockt man schon eine verzauberte Prinzessin aus der Höhle.


Ausgelesen:


Ein dickes Buch mit zwei Krimis - unterhaltsam. "Das falsche Urteil" war ganz gut. An die erste Geschichte kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. 


Sonntag, November 01, 2015

Halloween


Süßes sonst gibt´s Saures - ich war gut vorbereitet. Die 37 Tüten wurden bis auf zwei an dunkle Gesellen der Nacht verteilt. Ich bin überzeugt, nun haben wir wieder ein Jahr Ruhe vor bösen Geistern.


In diesem Jahr habe ich mir wieder Hilfe zum Geister vertreiben eingeladen.



Trotzdem haben sich zwei üble Gestalten eingeschlichen.



Einer von beiden hat dann seine Hand in der Bowle gefunden.



Gänzlich ungefährlich der schwarze Mann mit seiner teuflischen Braut.


Ganz harmlos sind auch diese fantastischen Gestalten.




Nicht so sicher bin ich mir bei diesem Pärchen. Er hat nicht mitbekommen, das die Wiesn vorbei ist? Auf jeden Fall hatten wir eine schöne Party. Das Essen war so schön gruselig angerichtet. Leider habe ich das Fotografieren vergessen :(


Heute war in Potsdam Stoffmarkt:


Ich bin mit dem Rad nach Potsdam gefahren um den goldenen Herbst zu genießen. Der Markt war wieder gut besucht. Die Leute haben gekauft wie verrückt. Es gibt aber auch so viele schöne Stoffe. Ich bin ganz stark geblieben. Für meine nächsten Projekte habe ich die Materialien schon zu liegen.



Doch ich brauche eine neue große Tischdecke - die wird jetzt auch schnell genäht.







Sonntag, Oktober 25, 2015

Wandern und Baden auf Kreta



Zwei Wochen Sonne, Meer und Berge. 
Auf Kreta habe ich so gut entspannt, wie schon lange nicht mehr.



Die Berge sind karg, aber mit wilden Kräutern bewachsen. Das Wandern wird so zur Aromatherapie, denn Thymian, Salbei und Oregano wachsen überall.



Ein "Muss" ist die Tour durch die Samaria-Schlucht. Sie gehört zu der längsten in Europa. Fünf Tage mussten wir warten, ehe die Wetterbedingungen eine Durchwanderung möglich machte. Die Naturparkhüter sind sehr achtsam, dass kein Wanderer wegen rutschiger Felsen oder Steinschlag zu schaden kommt. Leider war dadurch das Menschenaufkommen höher als ich es mag.




Am nächsten Tag fanden wir Entspannung ganz im Nordwesten - in Balos. Hier ist der Strand besonders weiß und fein. Das Wasser war so türkis und klar wie in der Karibik. Ich konnte mich nicht sattsehen.



Die schönsten Wanderungen machten wir im Süd-Westen. Hier gibt es herrliche Küstenwanderwege, In malerischen Buchten konnte man besonders gut Pause machen.



 Hierher kommt man zu Fuß oder mit dem Wassertaxi.



Unsere anstrengenste Tour ging durch die Aradena-Schlucht. Wir wanderten vom verlassenen Ort Aradena zur Marmorbucht um von dort direkt in die Schlucht zu steigen. Es gab einige Kletterpartien, die mich an die Grenze brachte. Der Lohn ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl es geschafft zu haben.




Die Städte auf Kreta haben wir sehr vernachlässigt. Wir waren nur in Rehymnon. Es ist eine sehr beschauliche Stadt mit großer Festungsanlage. Es gibt beschauliche Gassen mit gemütlichen Tavernen und hübschen Geschäften.



Urlaubslektüre:



Mein Lieblingswanderführer ist voll mit interessanten Touren. Bis auf einmal fanden wir uns gut zurecht. Den Wegweiser oder ähnliches gibt es nicht unbedingt überall. Erstaunlicherweise waren die beschriebenen Gatter, Tore und andere markante Wegzeichen immer zu finden, so dass wir uns gut orientieren konnten.



Ein geschickt ausgewähltes Geburtstagsgeschenk kam mit auf die Insel.
Den Film habe ich nie gesehen, das Buch ist eine liebevolle Beschreibung der Insel und seiner Bewohner.



Das Buch ist uralt, ich fand es in der Tausch-Telefonzelle unseres Ortes. 
Es wurde in den 60iger Jahren geschrieben. Doch ändern sich die Menschen ja nicht von Grund auf. Vieles von dem, was im Buch beschrieben wurde fand ich auf Kreta wieder. Die Menschen sind offen und freundlich. Die Straßenschilder sind wirklich durchlöchert. Laut Buch hat wohl jeder Kreter eine Waffe und schießt damit auch durch die Gegend. Die verhassten Stoppschilder sind eine beliebte Zielscheibe. 



Ziegen leben überall. Auch auf den Straßen muss man immer mit Ihnen rechnen. Angst vor Menschen haben sie nicht, das Gegenteil ist der Fall. Ist ja auch logisch. Sie gehören ja auch irgend jemanden. Ihre Kletterkunst in den Bergen habe ich sehr bewundert. Sehr elegant und fast schwerelos balancieren sie durch die Felsen. Allerdings fanden wir auch zwei von Ihnen, die sich wohl überschätzt haben.

Ich war jetzt das erste Mal auf Kreta - doch ich fliege sicherlich noch mal hin  - dann suche ich mir aber gleich eine Pension im Süden der Insel. 

Sonntag, Oktober 04, 2015

Treffen mit Freundinnen


Vor zwei Wochen waren wir bei Bettina eingeladen - sie hatte viele Projekte gezeigt. Besonders gefallen hat mir das Top für einen Doppelbettquilt. Dafür hat sie ihre blauen Batiks vernäht. Die gelben Sterne leuchten dadurch besonders schön.



Renate hat eine Decke mitgebracht, die nach einer raffinierten Schneidetechnik genäht wurden.
Jetzt quiltet sie um die Sterne mit der Hand. Dadurch bleibt der Quilt schön weich.



Die Rückseite hat noch einen schönen Zierstreifen bekommen.



Ein paar Tage vorher war ich bei Moni. Sie hat auf dem Trödelmarkt dieses interessante Werkzeug gekauft. Wir konnten aber nicht klären, wozu man es verwendet.


So sieht es aus.


 Drückt man den schwarzen Knopf - erscheint eine Nadelöse und eine Nadel mit Widerhaken.



Hier ist noch mal eine andere Perspektive.


Und hier ist noch mal eine Ansicht im "Ruhezustand".

Vielleicht weiß jemand was das ist und wozu man es verwendet? Ich kann mir vorstellen, dass es was mit Filz zu tun hat, der Widerhaken deutet darauf hin. 
Beim Googlen bin ich auf Friseurbedarf gestoßen. Die Nadeln zum Perücken machen sehen ähnlich aus.

Sonntag, September 27, 2015

Quilt für Natalie


Letzte Woche war Stoffmarkt - der Spruch hat mir gut gefallen, 
allerdings muss ich nicht jeden Tag nähen :)




In der Nachbarschaft ist ein Baby angekommen - dafür habe ich viele bunte Quadrate vernäht.



Die hellgelben Sterne bringen ein bisschen Struktur in das Ganze.




Gequiltet habe ich frei mit der Nähmaschine, immer um die Sterne und dazwischen Blumen.



Hier ist die Rückseite.



Geburtstagskarten für die Sommerkinder - 
Sonnenblumen mit Schablone auf bedruckte Stoffe gemalt.

Sonntag, September 20, 2015

Büchertasche



Im Sommer habe ich nicht viel genäht. Mein Nähzimmer ist unter dem Dach und da war es einfach viel zu heiß. Doch so ganz ohne Nähmaschine geht es ja nicht :) Für Wally habe ich zum Geburtstag eine Büchertasche genäht.






Zuerst beschriftete ich den Zierstreifen der Tasche. Den appliziere ich dann auf den Taschenstoff. Die Sonnenblume habe ich aus einem Stoff ausgeschnitten. Die Farbe passt so gut.




Den Taschenkörper passe ich dem zu verschenkten Buch an Wenn das Buch 19 x 12,5 x 3 cm ist, schneide ich den Stoff 26 cm x 38 cm zu. Dann passt es ganz gut. Die Henkel sind jeweils 22 cm lang.




Mir gefällt die Leinen/gelb/Kombination sehr gut. Leider habe ich hier die Henkel verkehrt herum angenäht. Aber vielleicht muss es auch so sein :)




Geburtstagskarte für Wally





Geburtstagskarte für meine Schwester - das Gesicht ist mit der Maschine bestickt.





Ausgelesen:


Kurzgeschichten - eine jeden Abend - manches ist sehr derb.




Erzählt wird die Geschichte der Helene Würsich. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs sie mit ihrer Schwester in Bautzten auf. Beide haben ein sehr inniges Verhältnis. Als junges Mädchen ziehen sie nach Berlin. Sie leben sehr ausschweifend . . . .  mehr will ich nicht erzählen.
Die Mittagsfrau ist eine sorbische Sagengestalt.