Sonntag, September 13, 2015

Ende der Sommerpause

Ich bin wieder da!
Geplant war eine Blogpause nicht - es hat sich so ergeben weil ich sonntags nie Zeit zum Schreiben hatte. Allerdings habe ich die netzfreie Zeit sehr genossen. Nun freue ich mich aber Euch ein wenig von meinem Sommer zu erzählen. 



Anfang August begaben sich zwei Zicken auf Reisen.



Könnt ihr erkennen wo ich war? 


Hier ein  Tipp - ich war mit Helena unterwegs.



Wir waren im Designmuseum .....



... und bei Marimekko, die machen besonders schöne Stoffe.



In Japan waren wir nicht.



In der Stadt gab es diese schönen Motive auf dem Boden - das ist doch was für Lieselfans, oder?




Wendeltreppe im Kaufhaus Stockmann



Inzwischen wisst ihr wo ich war, oder?


Der Dom von Helsinki ist ein Wahrzeichen.




Hier machen wir gerade Pause mit Blick auf den Dom. Die einfachen Bänke vor der Tür haben mir sehr gefallen. Das könnte ich mir auch in meinem Garten vorstellen. Die Bezüge der Matratzen sind gepacht.





Mit der Fähre machten wir auch einen Abstecher nach Tallin. Helenas Freundin hat uns begleitet.
Die Altstadt von Tallin ist wunderschön, Marktplatz, mittelalterliche Gassen und viele kleine Geschäfte ziehen viele Touristen an.





In Helsinki wohnen wir bei Hannu - hier hat Helena für uns gekocht - sowas Leckeres habe ich lange nicht gegessen: Fenchel mit Feigen; Nudeln und Krabben und eine Salatvariation


 Genäht habe ich auch:


Eine Tischdecke für Hannu. Er mag Rotkäppchen, nicht nur den Sekt.



Ausgelesen im Rahmen der Reisevorbereitung:



Ein sehr unterhaltsames Buch, geschrieben von einem Deutschen, der seiner Liebe nach Finnland gefolgt ist. Er beschreibt mit Humor besondere Eigenarten der Finnen.



Ein weiterer Versuch das Seelenleben der Finnen zu beschreiben. 
Außerdem gibt es einige Vokabeln und die Einführung in die komplizierte Grammatik . Ich habe daraufhin gar nicht erst versucht etwas finnisch zu lernen. 



Sehr gefallen hat mir auch das Buch von Roman Schatz. Helena meint, das ist der bekannteste Deutsche in Finnland. 

Empfehlen kann ich alle drei Bücher - auch wenn es heißt die Finnen spinnen.
Ich habe nur interessante, sehr liebenswerte Menschen kennen gelernt. 


Sonntag, Juli 19, 2015

Sommerliteratur


Der Sommer hat sich breit gemacht. Zwar macht er auch mal eine Pause, doch da können wir durchatmen und die Zimmer lüften. Üppige Regengüsse tränken den Boden und bringen die Stauden zum blühen.

Während der großen Hitze habe ich Muse zum Lesen:


Delia hat eine kleine Tochter und will den Vater des Kindes heiraten. Plötzlich wird ihr Vater verhaftet und die Polizei offenbart ihr Ungeheuerliches ...
Die Vergangenheit holt sie ein und stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf. 
Ich möchte nicht zu viel erzählen, doch die Geschichte hat mir gefallen, sie ist sehr vielschichtig.




Nach Feierabend gehe ich gerne zu unserem kleinen Waldsee. Hier findet man immer ein ruhiges Plätzchen zum Lesen. Vorher schwimme ich aber eine große Runde. 



Frisch von der Uni findet Barry in einem kleinen Dorf seine erste Anstellung als Arzt. Sein Chef ist der alte Dr. O´Reilly. Er ist ein alter Haudegen, der genau weiß, wie er mit der kauzigen Dorfbevölkerung umgehen muss. Kleine hübsche Geschichten - kann man gut zwischendurch lesen.



Wunderschön ist auch mein Sonnenschutz - unter dieser Birke liege ich am liebsten.



Das ist wieder ein ganz besonderes Buch - sehr poetisch - eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.
Das Besondere: die beiden sprechen in der ganzen Geschichte kein Wort miteinander. Es fehlt aber gar nicht - die Bilder die im Kopf entstehen sind so schön.


Genäht habe ich gar nicht - ich genieße den Sommer :)
Ihr hoffentlich auch.





Sonntag, Juli 05, 2015

36 Grad und heißer


war es gestern auch bei uns. Wie schön, dass man sich bei solchen Temperaturen an einen See zurückziehen kann. Mitgebracht habe ich zwei Quilt, die gerade fertig geworden sind.



Diesen hat Jule genäht - gestern machten wir die letzten Stiche am Binding - und dann kam er -
Oskar - am heißesten Tag des Jahres - herzlich willkommen.



 Die Rückseite hat lustige Schafe.




Der zweite Quilt ist für die "große" Schwester Sophie. Die Blöcke habe ich in Blossin genäht, danach war die Decke schnell fertig.
Ich danke Valomea, die mir über das Muster die Augen geöffnet hat. Disappearing Ninepatch ist eine Schneidetechnik - und heißt so, weil man nicht sieht, wie es genäht wurde.




Gequilt habe ich beide Decken mittig durch die kleinen Quadrate. Da ich nicht ganz genau geguckt habe, sind die Linien sehr lebendig - was mir gut gefällt.




Der Quilt von Sophie hat einen Rückstoff mit lustigen Tieren vom Bauernhof, es hat nicht ganz gereicht, so dass sich eine kleine Schafherde anschmiegt.





Mit dem Fotografieren habe ich fast zu lange gewartet - es wurde schon dunkel.
Wir sind dann noch mal ins Wasser gesprungen und waren dann endlich gut erfrischt.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche - es geht ja weiter mit dem Sommer - mir gefällt es sehr :)


Sonntag, Juni 28, 2015

Textile Art 2015


Heute war ich mit Helena und Renate in Berlin zur Textile Art. Es war ein sehr schöner Tag, mein kreativen Speicher hat sich gut gefüllt. Besonders beeindruckten mich die Quilts von Luitgart Möschle. Sie sind nach dem Quilten und Besticken nachträglich bedruckt worden. Sowas habe ich schon mal im Internet gesehen und hatte es im Hinterkopf. Jetzt habe ich große Lust es selbst auszuprobieren.





"Stadt, Land, Fluß" war eine sehr experimentelle Gruppenausstellung der "Textilwerkstatt Berlin". Im Blog von  Rita Zepf  bestaune ich oft die poesievolle textile Bilder.

Dann waren da noch die fantasievollen Collagen von Frauke Lara Düll. Es gab so lustige Titel wie "Plötzlich waren sie da, sagten nichts und nahmen alle Zeitungen mit" oder "Zu seinem Entsetzen entdeckte Punk Merry, dass die schwarzen Reiter plötzlich motorisiert sind". Die Bilder dazu ließen mich schmunzeln.

Gekauft habe ich nicht viel - mein Materiallager ist gut gefüllt - der Kalender der "Textilwerkstatt Berlin" wird mich im nächsten Jahr jeden Tag begleiten.




Genäht und verschenkt habe ich in dieser Woche ein Mohnblumenkissen. 



Die Paspel gibt dem Kissen einen feinen Rahmen.





Als Verschluss wählte ich wieder einen Reißverschluss, der Aufwand ist nur ein bisschen größer.




Es sieht schöner aus - finde ich.





Die Rosen haben unsere Terrasse in diesem Jahr besonders schön eingerahmt. Hier umschlingen sich "Raubritter" und "Félicité et Perpétue".




Einen großen Auftritt hat auch "Apple Blossom"- die Bienen sind ganz verliebt.



Sonntag, Juni 21, 2015

Neue Stühle

Unsere Stühle haben neue Bezüge bekommen. Und jeder sieht anders aus:



Das war der Prototyp. Ich war mir anfangs nicht sicher, ob mir der Patchwork-Look an den Stühlen gefällt.



Orange mit ein bisschen blaugrau ist die zweite Variante. 



Skeptisch war mir lila, ist so gar nicht meine Farbe. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Qualitäten gefällt mir aber sehr. 




Die grüne Variante nähte ich zuletzt. Leider habe ich keinen fünften Stuhl, ich habe nämlich noch schöne blaue Stoffe. Vielleicht nähe ich auf Vorrat :)




Alle Bezüge haben kontrastierende Quiltnähte. Dadurch werden die verschiedenen Stoffe gut miteinander verbunden.





Parade im Sonnenlicht.

Fast alle Stoffe stammen aus Stoffproben eines Stoffhändlers. Die schönen Musterstoffe sind aus Frankreich. Während der Patchworktage im Elsaß haben Helena und ich jedes Mal den Fabrikverkauf von Beauvillé besucht. 



Rittersporn auf der Freundschaftsinsel in Potsdam - jedes Jahr eine Augenweide.









Die vielen Blautöne betören mich immer wieder - riesige blaue Stauden - traumhaft.









Sonntag, Juni 14, 2015

Der erste Rittersporn


Endlich blüht der Rittersporn - ich liebe ihn sehr und muss mir jede Blüte hart erkämpfen. Denn ich glaube, die Schnecken lieben das zarte Grün genauso, wie ich das strahlende Blau.

Daher streue ich um jede Pflanze im Frühjahr, bevor die Schnecken auf Wanderschaft gehen, giftiges Korn. Diesbezüglich hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen, man muss schließlich Prioritäten setzen.


 

Die Königinnen stellen sich auch zur Wahl - doch wer will hier sagen wer die Schönste ist?





Die neue Laptoptasche ist diesmal für Dominik. Er hat in meinem Stoff-Fundus schnell seine Lieblinge gefunden. Sie liegen schon so lange bei mir - irgendwann ist die Zeit reif :)


Ausgelesen:



Ein Bild von Gwen John steht im Mittelpunkt. Es gelangt auf abenteuerlichen Wegen in die Hände unterschiedlicher Frauen. Es beginnt bei der Malerin selbst, ihr kompliziertes Liebesleben und Ringen um die Kunst. 
Manche Geschichte hat mir gefallen - manche nicht. 
Das Bild gibt es wirklich - die Sicht auf die Malerei war für mich das Interessante.



Sonntag, Juni 07, 2015

Jule näht


Ein Baby ist unterwegs - diesmal näht Jule.

Für die große Schwester habe ich das Top schon fertig, daran habe ich in Blossin genäht.
Das Top ist hier zu sehen. Jule hat es so gefallen, so dass das Baby auch so eine Decke bekommen soll. 




Wir haben die einzelnen Quadrate größer zugeschnitten - 16,5 x 16,5 cm.




Dann wird alles zusammengenäht - und in der Mitte durchgeschnitten. 

Die Technik nennt sich - Disappearing (ich kann mir das Wort schlecht merken und muss immer wieder nachsehen wie sich das schreibt). In der Übersetzung gibt es Verschiedenes: verschwinden, abtauchen, Ich weiß nicht genau was das bedeuten soll? Dass man die Schneide-, Nähtechnik nicht sieht?




Auf jeden Fall mag ich das Ergebniss: in kurzer Zeit hat man vier Blöcke.




Wir brauchten also für das Babytop 5 Nine-Patch-Blöcke.



Die hat Jule nach dem Mittagessen im Garten zusammengenäht.



Und am frühen Abend waren wir fertig. 

Insgesamt haben wir 20 Quadrate mit Motiven, 20 Punktequadrate und 5 gelbe Quadrate gebraucht.

Das war Pfingstsonntag und am Montag waren wir wandern:


Einmal um den Seddiner See