Sonntag, August 17, 2014

Heiligengrabe mit Quilt




Heute machten wir einen Ausflug in die Prignitz ins Kloster Heiligengrabe.



Das Kloster wurde von Zisterziennserinnen im 13. Jahrhundert gegründet. Es zählt in Brandenburg zu den besterhaltensten. In einer Führung erfährt man viel über die Geschichte und über das Leben der Nonnen, oder Stiftsdamen (so werden sie heute genannt).



Mit auf Fototour kam ein kleiner Quilt. Den habe ich in der letzten Woche fertig gemacht.




Das Top lag schon eine Weile im Schrank, doch demnächst wird er für ein neues Baby gebraucht.




Die Blöcke sind gleich groß, doch die Mittelteile sind verschieden. So kann man verschiedenste Motive einbauen. Es gibt quadratische und rechteckige Mittelteile.



Die Decke wird das Kind eine Weile begleiten können, ca. 100 cm x 120 cm groß ist sie geworden.


Die Klosteranlage in Heiligengrabe ist unerwartet weitläufig. In dem Restaurant haben wir superlecker gegessen. Unter anderem aßen wir Brennesselschnitzel und Salat völlig aus Wildkräutern.




Der Kräutergarten war hinter einer hohen Hecke verborgen und bot viel sinnliches für Auge und Nase,


Dir Rückseite passt farblich hervorragend zum Top. Da es ein Mädchen wird, habe ich einen roten Rand gewählt. So ganz neutral kann ich doch nicht nähen :)




Die Klosteranlage ist wunderschön. Es gibt verschiedene Seminar-Angebote. Unter anderem gibt es das Angebot eine Zeit des Schweigens hier zu verbringen.



Verschiedenste Minzen sind in allen Ecken zu finden. Daran laben sich nicht nur die Hummeln, im Restaurant gibt es auch herrliche Soße oder Tee davon.





Eng verschlungen haben sich Zinie und Rudbeckia - eine herrliche Verbindung.





Es gibt auch Häuser, die neue Bewohner suchen.






Mit dem nötigen Kleingeld kann man in ruhiger Umgebung wunderschön wohnen.


Was sonst noch diese Woche war:



Wir hatten Gäste zum Burger-Essen - und ein Mitbringsel für uns war - eine Burgertorte. Ist die nicht toll? Natürlich gab es die dann gleich zum Dessert.



Ausgelesen:




Eine Empfehlung von Johanna - Das Lavendelzimmer
Ich dachte ganz lange, dem Titel nach muss das ein ganz typisches Frauenbuch sein - so alte Erinnerungen, Liebe und so.

Das trifft auch zu - doch mit unglaublich schönen Worten - skurrilen Charakteren und wunderschönen Beschreibungen.
Ich bin Johanna sehr dankbar für den Tipp und kann ihn uneingeschränkt weitergeben - ein wundervolles Buch über das Leben!

Sonntag, August 10, 2014

Triathlon in Güstrow


Wir hatten für dieses Wochenende eine Einladung in Güstrow.
Dafür habe ich ein Täschchen genäht.



Gemacht wurde sie aus dem Sunprint-Stoff, den ich vor zwei Wochen bemalt hatte. Den Taschenschnitt habe ich so angepasst, dass der Stoff restlos vernäht wurde.


Die Blüten habe ich frei nachgequiltet. Zum Glück näht meine Maschine wieder ohne Mucken.




Das blaue Futter ist auch selbstgefärbt und passt daher perfekt.



So sieht ein Start beim Triathlon aus. Zuerst wurde geschwommen, die zweite Etappe ist das Rad fahren und zum Schluss muss man laufen. Als Zuschauer hat man ganz schön zu tun :)



Mein Mann hat die Strecke so gut bewältigt, dass er sich sogar auf das Treppchen stellen konnte - 
Zweiter seiner Alterklasse.




Dieses Vögelchen durfte ich mir aus der Töpferwerkstatt meiner Tante aussuchen.



Es freut sich die Blümchen wieder zu treffen.




Sonntag, August 03, 2014

Heute habe ich mal nicht genäht


Das Wochenende verbrachte ich in Leipzig. Leider war es zu heiß und schwül um eine Stadt zu erkunden.



Aber, ich habe mir Appetit auf diese wunderschöne Stadt geholt. Früher war ich oft zur Buchmesse in Leipzig. Für mehr hatte ich keine Blick. Heute warten viele Häuser immer noch auf eine grundlegende Renovierung, doch inzwischen sehe ich trotzdem die vielen schönen Jugendstilelemente. Vielleicht klappt es mit einem ausgiebigen Stadtrundgang im Herbst oder Frühjahr.


Für heute haben wir eine Flohmarktbesuch am alten Messegelände geplant. Ich liebe das Stöbern in altem Krempel. Oft kaufe ich gar nichts, doch der Ausflug in die gute alte Zeit macht immer wieder Spaß.



Zuerst verführte mich diese wunderschöne Zuckerdose zum Kauf. Im Moment weiß ich gar nicht was ich hineintue, denn selbstverständlich gibt es in unserem Haus so ein ähnlich schönes Gefäß schon.



Die Garnrollen sehen erst mal ganz dekorativ aus.
Das ist ganz feines Häkelgarn. Es eignet sich zum Maschinenquilten und ich färbe es gern im Farbverlauf. Selbstverständlich kann man damit auch häkeln, vielleicht probiere ich mal eine Kette, die sind im Moment ja sehr modern. Zwölf Rollen habe ich gekauft.



An diesem hübschen Krug konnte ich nicht vorbei gehen. Er ist wie neu.



Heute ist er probehalber eine Blumenvase.




Errettet aus seiner ganz schrottigen Kiste habe ich den Stickrahmen. Es fehlt auch noch eine Schraube um die beiden Teile zu verbinden, doch ich denke, die finde ich im Keller. Mehr Gedanken mache ich mir eigentlich um den Sinn des Teils, den eigentlich gehört Sticken nicht zu meine Leidenschaften. Falls mich die Lust aber überkommt, kann ich es stilvoll tun.




Im Garten blühen zur Zeit die Malven. Sie haben sich alle selbst ausgesät. Ich lasse ich dann immer stehen, dort gedeihen sie immer prächtig. Denn den Platz haben sie sich selbst ausgesucht. Die Rottöne sind alle unterschiedlich. Das machen sie auch ganz allein, bzw. ihre fleißigen Bienenhelferlein.



Ausgelesen:


Wieder ein Roman der in Barcelona spielt. Die Geschichte war ein bisschen verworren und bizarr. Doch ich mag die Stimmungen seiner Geschichten - düster und geheimnisvoll.
Daher empfehle ich dieses Buch gerne an diejenigen von Euch, die Barcelona lieben und in fremde (Gedanken)Welten eintauchen.



Sonntag, Juli 27, 2014

Kreativ-Urlaubswoche


Letzte Woche hatte ich noch Urlaub und wollte jeden Tag etwas Schönes machen. Das viel mir bei dem schönen Wetter überhaupt nicht schwer. Mit meiner kleinen Antonella kann man wunderbar auf der Terrasse nähen.



Um Sie vor umherfliegenden Blättern und Blütenstaub zu schützen habe ich endlich eine Haube genäht. Als Angelika im Januar eine Abdeckung vorstelle, kam das Projekt gedanklich auf meine "Egoistische Nähliste".
Die Stoffe sind Musterstücke eines Stoffhändlers. Ich finde sie so schön und passend zu Antonella. Die Maße sind ca. 32 x 59 cm. Die Seitenteile haben jeweils eine Tasche bekommen und sind ca. 25 cm breit.





Am Montag lud ich mich bei meiner Schwester ein - ich wollte unbedingt mal wieder töpfern. Zum Glück hatten sie und meine Nichte auch Lust. Es war zwar heiß, aber eine (oder auch zwei) Daumenschale (n) gehen immer.





Das Schöne im Urlaub - ich kann endlich mal den Garten genießen. Der Phlox hat in diesem Jahr besonders große Blüten hervorgebracht. Er versamt sich gut. Ob das durch das Verteilen von Kompost oder durch die Ameisen geschieht weiß ich nicht. Auf jeden Fall dürfen neue Pflanzen erst mal wachsen. Ich finde in der Nachbarschaft immer Abnehmer.



Am Mittwoch kamen liebe Freundinnen zu mir. Wir haben unter anderem mit EMO-Sunprintfarbe gemalt.
Das Wetter war ideal - durch die Hitze konnten die Stoffe ganz schnell trocknen.
Ich habe diesmal auch Schablonen aufgelegt und finde die Ergebnisse sehr gelungen.


Die paar Garne (Taschentuchhäkelgarn) habe ich mit Emo-Flüssige Textilfarbe gefärbt.
Gerade für so winzige Mengen eignen sich die Farben sehr. Sie lassen sich ganz einfach dosieren. Ich mag sie, weil man auf kleinstem Raum ohne viel Gewese schnell mal was färben kann.



Diesen schönen Rittersporn bekam ich als Dankeschön von Anneli und Moni - sie wissen, dass es meine Lieblingsblume ist. Einen wichtigen Tipp brachten sie auch mit: Rittersporn will immer wieder einen neuen Platz, also ab und zu umpflanzen!




Am Donnerstag habe ich Apfelkompott aus Klaräpfeln gekocht.
Das sind die ersten Gläser. Inzwischen sind es 10 und ich denke es werden noch mehr. Auf der Terrasse macht das Schnippeln Spaß. Die Belohnung ist dann Eis mit Apfelkompott - manchmal ist auch ein Schuss Eierlikör dabei. Superlecker.



Den Rock wollte ich eigentlich mit in den Urlaub nehmen. Leider bin ich nicht fertig geworden - dafür jetzt.




Am Freitag war das Wetter nicht ganz so schön. Es hat geregnet - so konnte ich ein paar Geburtstagskarten nähen.




Und die Juli-Tasche ist wieder eine Stofftüte geworden. 
Diesmal ohne Futter, dafür mit einer französischen Naht.


Dabei näht man zuerst die Stoffe links auf links zusammen. Für die Nahtzugabe verstelle ich die Nadel nach recht. Dann wendet man die Arbeit und näht mit "normaler" oder breiterer Nahtzugabe recht auf rechts. Somit verschwindet die erste Nahtzugabe. Hier ist ein Link dazu.





Heute ging es zum Pfifferlinge suchen in den Wald. Es war etwas mühsam, doch für eine Mahlzeit ist es genug.
Es müsste mehr regnen - vorzugweise nachts :)



Ausgelesen:




Ein Schmöker, spannend, vor allem weil die Autorin aus Sicht aller Beteiligten erzählt. 



Ein Jugendbuch über zwei Jungen. Ich hab viel gelacht und es gleich weitergegeben.
Eins der schönsten Bücher in diesem Jahr für mich.
Unbedingt lesen! 










Sonntag, Juli 20, 2014

Ostseeurlaub


Vorbei sind die schönen Tage an der Ostsee.




Wir waren zehn Tage in Prerow und hatten einen wunderbaren Urlaub mit viel Sonne, Strand und Ruhe. Mit dem Fahrrad waren wir viel am Weststrand den wir sehr lieben. Dorthin kann man nicht mit dem Auto fahren, daher ist es naturgemäß fast menschenleer.




Für genügend Aktivität sorgt die Suche nach neuen Caches. Wir sind immer wieder überrascht was für tolle Plätze wir dadurch finden und wie groß der Ideenreichtum der Leute ist, die die Caches verstecken. Das rostige Boot fanden wir auf der Radtour rund um den Bodden.





Eine sommerleichte Handarbeit habe ich mir für den Urlaub rausgesucht. Ich möchte die Reste meines Filethäkelgarnes verbrauchen und mache mir jetzt eine breite Borte für eine neue Gardine.


Urlaub ist für mich auch immer Lesezeit - ausgelesen:



Ein schönes romantisches Buch, gut geschrieben und schnell zu lesen - ideal zum Entspannen am Strand.



Das zweite Buch ist eine fiktive Geschichte über die Romanows, inbesondere über Anastasia. 
Anastasia verliebt sich in Georgie, die beiden können fliehen und leben später unerkannt in London. 
Eine Legende, die John Boyne sehr schön erzählt hat. Besonders die Beschreibungen in Petersburg sind sehr bildreich und kurzweilig. 
Für mich ist das Buch aber kein Vergleich zum "Jungen im gestreiften Pyjama" (hat Boyne auch geschrieben).