Sonntag, März 02, 2014

Taschen und egoistisches Nähen im Februar


Auf den letzten Drücker habe ich gerade noch die Kurve gekriegt und gestern etwas für mich genäht. Allerdings ist es nur ein ganz kleines Herzchen geworden. Dafür fügt es sich ganz gut in meine kleine Galerie am Fenster ein.

Besser lief es mit dem Projekt - 12 Taschen:


Schon lange lag dieser hübsche Schneeglöckchen-Stickblock bei mir rum. Zusammen mit einem Rest Westfalenstoff ergab das einen schönen Beutel. Er ist etwa 50 x 50 cm groß.



Auf der Rückseite treffen die Streifen auf Karos. 



Da ich ein Transportmittel brauchte, um Geburtstagsgeschenke nach Berlin zu transportieren, bekam meine Tochter auch einen Beutel.



Ausgelesen:



Die Geschichte spielt in Berlin (ab 1945) und wird aus der Sicht eines anfangs etwa 9-10jährigen Jungen erzählt. Die Berliner Bevölkerung bereitet sich auf einen eisigen Winter vor. Die Mutter muss das Leben nach dem Krieg allein organisieren und kommt schlecht mit dem lebhaften Jungen zurecht. Der Vater ist noch in Gefangenschaft. Witzige Dialoge im Berliner Dialekt machen die Geschichten sehr lebendig. Viele Sprüche kenne ich von meinem Vater. 
Gerade eben lese ich bei Wiki, dass es noch mehr Romane von ihm gibt. Die werde ich mir wohl nach und nach zulegen. 


Sonntag, Februar 23, 2014

Geburtstag im Februar


Das Eichhörnchen ist für Tine ...





... ebenso wie die Handarbeitstaschen. 






Tine ist zur Zeit im Häkelfieber. Daher sollte sie über das übliche Equipment verfügen. Das Häkelnadeletui war schnell genäht. Am längsten habe ich gebraucht um den Knopf auszuwählen. Dieser jetzt ist ein schöner gebogenen Metallknopf (was man auf dem Foto nicht erkennen kann). Er passt aber zum Muster des Knotenmotivs auf dem Stoff.





Für das kleine Häkelzeug ist die Kramtasche ausreichend. Nach diesem Muster habe ich schon mehrere Taschen genäht. Es ist von Machwerk. Das e-book ist sehr gut, ich kann es nur empfehlen.





Der Knüddelbüddel ist meiner Meinung unverzichtbar, denn hier passt alles rein was zu einem Projekt gehört: Garne, Nadeln und Anleitung. Mit einem Griff hat man alles dabei.





Ich stricke mal wieder zweimal. Von einem Pulloverprojekt hatte ich 200 g Strickgarn übrig. Daraus möchte ich einen Bezug für ein Sofakissen stricken. Der erste Versuch ist zu groß geworden. Auch ist mir das Muster für ein Kissen zu unruhig. Der Vorteil dieser großen Strickprobe ist, dass ich das neue Muster gut ausrechnen konnte.


Sonntag, Februar 16, 2014

Frühling


In dieser Woche habe ich wenig Zeit gehabt. Fast jeden Abend hatte ich eine schöne Verabredung. Demzufolge habe ich das Wochenende genutzt um auszuschlafen und alles in Ruhe zu tun - z. B. den Frühling zu genießen. Erste Gartenarbeiten konnte ich ohne dicke Jacke machen. Es blühen die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge. Entsprechend farbenfroh sind die neuen Geburtstagskarten geworden.
Zum Glück bleiben die Minustemperaturen in der nächsten Zeit aus - ich bin gespannt, ob sich der Winter schon zurückgezogen hat.

Sonntag, Februar 09, 2014

12 Monate - 12 Taschen




Das Jahr beginnt mit so vielen Aktionen im Bloggerland:

- es werden zusammen Quilts genäht  (zum Glück habe ich schon einen Irish Chain)

- Jäckchen gestrickt (war nur leicht infiziert und guckte nach Mustern)

- einige wiegen Kreativmaterial um Vorräte zu verbrauchen (finde ich lustig, ist mir aber zu anstrengend)

Und es werden Beutel genäht!
Da mache ich mit. Gelesen habe ich bei Klaudia davon.
12 Monate 12 Beutel - das schaffe ich bestimmt gut, verbrauche Material und habe hoffentlich dann in jeder Tasche einen Beutel um keine Plastetüte kaufen zu müssen.


Den Beutel zugeschnitten habe ich aus einem Laken. Darin hatten die Kinder vor vielen Jahren ein Loch geschnitten, um an Halloween als Gespenst durch die Gegend zu geistern.
Füttern wollte ich die Tasche nicht und entschied mich dann für eine Kappnaht. Es sollte auch innen gut aussehen. Die Idee war gar nicht so schlecht, nur kam ich dann mit dem oberen Rand und der Spitze nicht klar.
Die Häkeldecke habe ich vor über dreißig Jahren gemacht. So ganz schön war sie nie, am äußeren Rand wellte sie sich. Die habe ich kurzerhand durchgeschnitten und mit Zick-Zack-Stich an den Rand genäht.
Zum Schluss habe ich alles mit einem Binding eingefasst. Jetzt freue ich mich auf das Einkaufen.





Die Materialien für den Loop sind edle Stoffproben. Ich hatte sie schon monatelang bereitgelegt, in einer Kiste. Doch wie das mit solchen Kisten ist, Schicht um Schicht stapelte sich darüber. Zum Glück tauchen die Dinge immer wieder auf und jetzt habe ich ratz-fatz den Loop genäht. Ursprünglich war er 140 cm lang, war mir zu lang - jetzt ist er 120 cm lang.



Sonntag, Februar 02, 2014

Kleinkram


Für drei Geburtstagskinder habe ich kürzlich Glückwunschkarten genäht. 
(Eine habe ich vergessen zu fotografieren).



Dazu habe ich kleine Stoffschnipsel auf Vliesofix gebügelt und dann gequiltet. Die orangen Blüten sind Reste einer Sonnenoberfläche. Damals hatte ich aus Tüll, Satin, Organza und Heißluftfön eine explosive Oberfläche gemacht. Das lebhaftes Gewebe sieht auch als Blüte gut aus.




Endlich nähte ich mal Utensilos aus dem Buch "Zakka Style" genäht. Angeregt wurde ich durch Valomea.
Das Buch steht schon sooo lange in meinem Regal. Laura hat die große Variante bekommen. Das Utensilo ist groß genug um als Serviettenbehälter verwendet zu werden, man kann aber auch Strickzeug verstauen. Beim großen Modell habe ich die Seitennähte extra abgesteppt. Das gefällt mir ganz gut. Beim kleineren Modell geht es auch ohne.




Da gerade der Leinenstoff herausgesucht war, sind noch zwei Nadelkissen fertig geworden. Sie sind ca 9 cm x 15 cm groß. Sie wandern erst mal in die Geschenkeschublade.



Nun sind endlich alle Grannys genäht. Zum Schlussspurt hat mich Meg angeregt. Sie zeigte ihre Blocks auf Facebook. Zwei Blöcke brauchte ich noch. Für das Top brauche ich jetzt noch die Zwischenstreifen.


Ausgelesen:



Ein unterhaltsamer Krimi, der in Berlin um 1890 spielt. Die Ermittlungen des Kommissars werden durch einen Spezialisten für Körpersprache unterstützt. Die beiden sind interessante Gestalten,  die sehr lebendig beschrieben wurden. Ein Mädchenmörder wird gesucht, es bleibt spannend bis zum Schluss.
Lesenswert.

Sonntag, Januar 26, 2014

Neue Frühchenquilts


Bei eisigen -12 °C wollte ich heute im Garten zwei Frühchenquilts fotografieren. Nach wenigen Minuten habe ich aber aufgegeben - es war einfach zu kalt.




In der Wohnung am Fenster war genügend Licht - da hat sich mein Körnerbär einfach dazu gelegt.

Das Top für den roten Quilt hat Beatrice genäht. Der fertige Quilt ist 60 x 60.
75 x 75 cm groß ist der grün/gelbe Quilt. Zum Treffen in Blossin wird Antje die Quilts dann mit nach Halle ins Krankenhaus nehmen.


Ausgelesen:



Ein ganz schönes Buch - das könnte schon mal mein "Ein Buch des Jahres" werden.
Es fängt mit dem Einband an - Leinen - ohne Schutzumschlag. Da bekommen die Hände beim Lesen schon was Angenehmes zu spüren. Sobald man die ersten Zeilen liest ist man gefangen von einer wunderbaren Geschichte. Sie entspinnt sich zwischen fünf Menschen - mit einem Finale, das mich mit Herzklopfen zurückgelassen hat  - unbedingt lesen.

Sonntag, Januar 19, 2014

Egoistisches Nähen im Januar


Egoistischen Nähen - den Begriff habe ich mir bei Helena geklaut - soll das Motto für dieses Jahr sein. Das das klappt, hat das Armbandprojekt im letzten Jahr gezeigt. 



Für diesen Monat ging es ganz schnell - der grüne Jersey lag schon soooo lange bei mir und wollte verarbeitet werden. Ich musste nur noch passende Stoffe aus der Kiste kramen und nähen. Es gibt massenhaft bebilderte Anleitungen im Netz - es ist wirklich kinderleicht und ratz-fatz fertig. 



Nach der Pflichterfüllung darf man wieder Fremdnähen - Jules Freund hat sich eine Laptoptasche gewünscht.





Solche Geschichten nähe ich gern nach der Anleitung von Nalev´s Zaubertäschchen. Spannend ist immer wieder die Angleichung des Schnittes an die Größe des zu verstauenden Objektes. Als Model musste mein Laptop herhalten, er ist allerdings nicht ganz so schlank - passte aber geradeso.

Ausprobiert habe ich eine neue Verschlusslösung. Die habe ich bei Nahtzugabe entdeckt.




Man muss nur ein breites Gummiband einarbeiten, zum Verschließen wird es nach hinten gestreift. Ich habe es schon für Handytaschen ausprobiert und finde es ganz praktisch.




Sonst quilte ich gern schwungvolle Bögen. Für einen IT-Menschen sollte das Quiltng abstrakter werden - es ist gar nicht so einfach - an den Abständen müsste ich noch üben.


Ausgelesen;



Das ist wieder eines dieser Bücher mit besonderer Geschichte:
Albert Glück arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Schon die Beschreibung seiner Arbeit und die Abläufe im Büro ließen mich oft lachen. Albert ist zufrieden in seinem Amt mit den immer gleichen Abläufen, bis er Anna trift. Ein sehr schönes Buch, auch wenn das Ende nicht das ist, was man sich erhofft hat.

Unbedingt lesen!



Sonntag, Januar 12, 2014

Fuchs, Elch und Mäuse


Diesen süßen Fuchs brachte mir meine Tochter als Neujahrsüberraschung mit. Hab ich ein Glück, dass Tine zur Zeit im Häkelfieber ist. Ich freue mich sehr über unseren neuen Mitbewohner.



Zu Weihnachten habe ich zwei kleine Elche verschenkt. 



Die Kissen wollte ich ursprünglich mit Körnern füllen. Das habe ich dann doch abgewählt, solche dicken Elche passen gar nicht in meine Mikorwelle. Eine Idee wäre noch ein extra Körnerkissenfach einzubauen. Vielleicht mache ich das noch nachträglich.



Mit Laura habe ich zwischen den Jahren Körnermäuse genäht..(Ich selbst gehe nie ohne ins Bett.) Meine beiden karierten Exemplare haben eine vorübergehende Behausung in der Geschenkekiste gefunden. Inzwischen hat eine schon ein neues Zuhause.




Ausgangspunkt ist ein Stück Stoff 40 x 40 cm. 




Ich hab mir für die Ohren eine Schablone gemacht, Laura näht sie frei. Ein Futter brauchen Sie nicht.
Der Streifen für die Augen ist 6,5 cm breit und wird zuerst aufgenäht. Hier muss man nur daran denken die Ohren mitzufassen.



Ein Kilo Körner fülle ich in die Maus, die Wendeöffnung schließe ich mit der Nähmaschine. Anfang und Ende gut sichern, sonst krabbeln Körner heraus.



Nicht ausgelesen:


Ab und zu lege ich ein Buch zur Seite. "Der Schwarm" war so ein Buch. Mir war es zu viel Geschwafel, meinem Mann das das Buch allerdings gefallen.



In Erinnerung an unsere Barcelona-Reise hat mir eine Freundin die Kathedrale des Meeres ausgeliehen.



Den dicken Wälzer habe ich mir für die Weihnachtsferien aufgehoben. Die Geschichte spielt im Mittelalter in Barcelona und beschreibt die Geschichte eines Mannes, der als Unfreier geboren wurde und durch Beharrlichkeit und Glück gesellschaftlich aufsteigen konnte.
Nebenbei wird die Kathedrale der Seefahrer erbaut und man bekommt viel Geschichtsunterricht.
Absolut lesenswert für Leute die sich für Geschichte und Barcelona interessieren.


Samstag, Januar 04, 2014

2013 in Collagen


Mein Monatsprojekt im letzten Jahr waren Armbänder. Zusammen mit Helena machte ich in jedem Monat eins. Leider habe ich es nicht geschafft ein Weihnachtsarmband zu nähen. Vielleicht nähe ich noch eins.




Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Bücher ich in einem Jahr lese - denn Zeit dafür nehme ich mir nur vor dem Schlafengehen.



Die großen Quilts fehlten 2013 - dafür konnte ich 6 Frühchenquilts abgeben. 
Fertig geworden ist endlich der blaue Quilt. Begonnen habe ich ihn bei einem Kurs mit Gabi Mett, dann lag er lange in der Kiste. Für die Challenge in Blossin machte ich ihn fertig. 

2014 möchte ich wieder jeden Monat etwas für mich nähen. 
Zu oft sehe ich entzückende Kleinigkeiten, nähe sie aber nicht, weil einfach keine Zeit da ist. 
Der Anfang könnte eine Pinwand sein. Mal sehen, ob das im Januar was wird.

Mittwoch, Januar 01, 2014

Neujahrsspaziergang


Katerlüften mit Fototermin am See

Den Schal habe ich im Oktober 2012 begonnen. Ich dachte nicht, dass ich so lange daran stricken werde. In Gesellschaft konnte ich für dieses Lochmuster nicht die nötige Konzentration aufbringen. Ich habe mich auch allein vor dem Fernseher oft genug verstrickt. Mancher Rapport wurde am nächsten Abend wieder aufgetrennt. Wer nach Fehlern Unregelmäßigkeiten sucht, findet sicherlich noch einige.





Am 29. Dezember habe ich noch einen letzten Rapport gestrickt und den Schal endlich als beendet erklärt. Er hat jetzt eine Länge von 170 cm. Es ist noch ein Rest übrig, der für Stulpen reicht. Am 30. Dezember hab ich den Schal durchgespült und auf einem großen Badehandtuch aufgenadelt. Er hatte zwei Tage Zeit zum Trocknen.




Ich freue mich, dass der Schal nun endlich fertig ist.

Das Strickmuster habe ich von hier.
Das Garn: Schoppel Wolle; Meriono Lace; Farbe helio; 50 g = 400 m.