Sonntag, Juli 14, 2013

Töpfern im Garten



 Am Freitag lud meine Schwester in ihren Garten zum Töpfern ein. Das war Grund genug mittags Feierabend zu machen. Ich kam gerade richtig zum Essen und setzte mich den gedeckten Tisch - so ein Mitbringebuffet ist doch urgemütlich.



Alle waren schon sehr fleißig. Ansehen konnte ich mir noch nichts, die Arbeiten wurden vor der Sonne mit feuchten Tüchern geschützt. Zum Glück wurde bald weitergearbeitet und ich konnte meine Neugier befriedigen.


Laua werkelte an dieser Schnecke.



Die Schalen sind von Andrea. Ebenso die Katzen, sie werden ein Klangspiel für den Garten. Und Dorit hat diese fantastische Eule gemacht.


Renates Kräuter bekommen jetzt Schilder und diese Schecke darf auch mal am Rittersporn sitzen.




Tine töpferte sich einen Brottopf. Die eingedrückten Blätter und Blüten sind nach dem Brand als Relief zu sehen.




Ich wollte was für den Garten und entschied mich für Mohnkapseln, die später über den Beeten schweben können. Die sehr eigenwillige Form bietet später Ohrenkneifern ein Zuhause  (wenn ich Holzwolle hineingestopfe).


 

Der Kapselkopf gefällt mir ganz gut. Hoffentlich überstehen sie das Brennen im Ofen.





Tine hat zum Schluss noch diese herrlichen Knöpfe gemacht - ich hatte leider keinen Nerv mehr, aber man muss sich ja was für ein nächstes Mal lassen.









Dienstag, Juli 09, 2013

Ausflug ins Rosarium Sangerhausen


Am Sonntag hatten wir ideales Wetter für einen Ausflug ins Europa-Rosarium Sangerhausen.
In diesem Jahr blühen die Rosen besonders üppig und prachtvoll.



Die gesamte Bepflanzung war ein Traum - ich konnte mich gar nicht satt sehen, die vielen Farben und Formen - und ein Duft ....hmmm .... der war im ganzen Park.


Die Rosensammlung ist die größte der ganzen Welt, hier sind einige meiner Favoriten:



 Juliana von Stollberg
süß rosa/weiß - ich mag das Farbspiel




 Climbing Iceberg - reines Weiß, sieht sehr gesund aus




Mrs. F. W. Flight
üppige rosa Büschel, wunderschönes grünes Laub





Goldkette
eine herrliche Blüte im sattem Gelb, ich finde sie ähnelt der Austin Rose Graham Thomas.






Laure Davoust
wieder Püschelblüten - wieder weiß/rosa




Maria Liesa - Bruder Alfons
Eine gesunde Ramblerrose mit kleinen ungefüllten Blüten.
Sie soll sehr winterhart sein, somit wäre sie ideal für meinen Garten.



Monika
schöne orange Farbe - klare Blüte



Francis
 wieder mal eine Püschelrose in rosa - ein Traum


 Perle de blanchet
 Ich mag besonders die Knospe mit rotem Rand.



 Summer Wine
ungefüllt - eine Bienenweide



 Hier konnte ich keinen Namen finden - es könnte Sweet Pretty sein.



  White flight
Diesmal Püschel in weiß.


 Blue for you
kleine Rose, mit bemerkenswerter Farbe


Ich mag also besonders in Büscheln wachsende Rosen in rosa und weiß.
Natürlich stehen ganz viele Rosen in Rot in Sangerhausen , doch fotografiert habe ich keine.


Die gesamte Anlage war sehr gepflegt und gut beschildert. Es gab überall Bänke fürs Innehalten und Genießen. Verschiedene Arrangements bieten immer wieder neue Ausblicke und liefern Ideen für den eigenen Garten.



Sonntag, Juni 30, 2013

Juniarmband und bunte Stoffe


Das Juni-Armband  - gehäkelt aus weißem Garn - bestickt mit Spitze und Perlen.




Die Form entsteht durch Zu- und Abnahmen rechter Maschen.




 

Schöne kräftige lebendige Stoffe, ich habe sie beim Färbefest ein zweitesmal gefärbt. In meinem Bestand waren zu ähnliche Farbtöne, diese hier finde ich schön intensiv.





Grün ja grün sind alle meine Stoffe - 
eine schöne Palette durch Veränderungen der Anteile blau und gelb.

Das Auswaschen der Stoffe mache ich am nächsten Tag. Ich spüle nach Farben sortiert in der Waschmaschine. Anschließend werden alle Farben zusammen bei 60 Grad, danach bei 30 Grad gewaschen. Dem letzten Waschgang habe ich ein weißes Handtuch beigegeben. Es war nicht verfärbt. Somit kann ich mir sicher sein, dass die Farben nicht ausbluten.




Ganz stolz bin ich auf meine ersten selbstgestrickten Socken.
Das Garn habe ich vor zwei Jahren gefärbt.
Beim Färbefest hat mir Helena gezeigt wie das Sockenstricken geht.




 Die zweite Ferse habe ich dann allein ganz gut hinbekommen :)




 Ausgelesen:



Ein herrlicher Schmöcker,
Ihr solltet das Buch erst lesen, wenn ihr wirklich Zeit habt - und legt Euch Taschentücher bereit.



Montag, Juni 24, 2013

Viel Farbe

Am Sonnabend war unser jährliches Färbefest bei Kerstin. Unter anderem habe ich wunderbare neue Sockenwolle gefärbt.

 Sehr bequem kann man Wolle mit EMO-Reaktivfarbe in den schönsten Tönen färben.


 Ich mag die flüssigen Reaktivfarben, weil sie einfach zu dosieren sind.


Die Wolle ist schnell gefärbt ...

  ... jetzt freue ich mich auf lustige warme Socken.


 Aufgehört zu lesen:
 
Ein interessantes Thema, doch zu langatmig geschrieben. Der Erzähler kommt nicht richtig zu Potte. Zu viele Wiederholungen, die mich in meinem Verständnis nicht weiter bringne. Daher habe ich aufgehört zu lesen, vielleicht gibt es irgendwann eine neue Chance.




Ausgelesen:

 
Als der Frühling nicht kommen wollte, fand ich das Buch in meinem Regal und fand es passend zum Wetter. Es gibt viele spannende Geschichten - gute Unterhaltung.






Donnerstag, Mai 30, 2013

Das Mai-Armband

Pünktlich fertig geworden ist das Armband für den Monat Mai. 

Mit einer Idee half mir Helena auf die Sprünge - Inchies! Davon hatte ich noch eine große Schachtel  im Schrank. Ausgewählt habe ich vier passende Inchies, die mir Susanne mal geschenkt hat.

Die passenden Zugaben waren:
ein blauer Stoffstreifen ca. 7,5 x 22 cm;
ein Vliesstreifen; ca, 3 x 21 cm,
etwas Gummikordel und
ein Knopf.

Nach einer Stunde war schon alles fertig. Das Armband ist alltagstauglich, passt es doch wunderbar zu Jeans.

Mittwoch, Mai 29, 2013

Langes Wochenende in der Oberlausitz


Über Himmelfahrt machte die ganze Familie Urlaub in die Oberlausitz.



Die Oberlausitz ist der östlichste Zipfel im Dreiländereck Polen-Tschechien-Deutschland. Typisch für diese Gegend sind die Umgebindehäuser.

Das besondere dieser Häuser ist die Verbindung dreier Bauweisen - der Massivbau, der Blockbau und das Fachwerk. Ein Verbund aus Stützen um den Blockhausteil hilft das Obergeschoss bzw. Dach zu tragen. Im Massivbau waren oft Tiere untergebracht - gewohnt wurde im Blockhausteil



Am Donnerstag hatten wir herrlichstes Wetter. Somit fiel es uns nicht schwer die höchste Erhebung der Oberlausitz zu ersteigen. Ganze 793 Meter hoch ist die Lausche.

Leider war es am Freitag nicht mehr so schön. Es pladderte den ganzen Tag - schade. Angeguckt haben wir uns die östlichste Stadt Deutschlands - Görlitz, Weltkulturerbe an der Grenze zu Polen. Leider habe ich keine Bilder - es war einfach zu nass.




Am Freitag war es dann merklich kühler, doch trocken. Somit konnten wir wieder auf Wanderschaft gehen - Ziel war Oybin.




Es gibt verschiedene Wege nach oben - besonders reizvoll ist die Reiterstiege.



Auf dem gesamten Berg kann man die Reste einer Burg besichtigen. Der Turm kann bestiegen werden, es gibt verschiedene Rundwege und Ausstellungen zu sehen ...




... ganz oben steht eine Camera obscura. In diesem kleinen Häuschen wird erklärt wie sie funktioniert. Das was wie ein Schornstein aussieht, ist der Spiegel, der von innen mittels Seil bewegt werden kann.



Die Bilder werden dann auf diese Platte projiziert. 
Das Besondere dieser Projektionsplatte: sie ist ein altes Trabi-Dach. 

Uns hat es so gut gefallen, dass wir bald wieder in die Oberlausitz fahren werden. Es gibt noch soviel zu sehen - in Zittau z. B. gibt es alte Fastentücher, Bautzen soll so schön sein und überall gibt es Wanderwege.






















Sonntag, Mai 26, 2013

Juli-Baby-Quilt


Im Juli kommt ein neues Baby - es wird ein Mädchen. Zusammen mit der zukünftigen Oma (Petra) nähten wir für sie eine Babydecke. Auf der Suche nach den passenden Stoff, frage ich nach dem Lieblingstier der werdenden Mutter. Es ist der Wombat. Bisher habe ich noch nie von ihm gehört.
Doch jetzt weiß ich: Der Wombat lebt in Australien und ist ein Beuteltier. Aber gibt es auch Patchworkstoff mit diesem Motiv?


 

Und so sieht er aus, ein possierliches Tierchen.
Ich war überglücklich als ich den passenden Stoff bei faszination-stoffe.de gefunden habe.



 

Es hat großen Spaß gemacht zusammen zu nähen. Da Petra so viel wie möglich selbst machen wollte, wurde das Quiltmuster auch danach ausgesucht. Diagonale Linien bekommt auch ein Nähanfänger gut hin.



 Auf der Rückseite tummeln sich nochmal die Wombats auf einer Blumenwiese.



Petra saß bisher noch nie an einer Nähmaschine, somit haben wir das Muster einfach gehalten. Mit vier Patchworkblöcken hat sie einen super Einstand gegeben.
Das Binding nähten wir gestern während des Fußballspiel gemeinsam an. Und schon ist die Decke fertig - 100 cm x 120 cm groß.