Sonntag, Mai 25, 2014

Egoistisches Nähen im Mai



Egoistisches Nähen heißt für mich und Helena - jeden Monat etwas zu Nähen was ich schon lange mal machen wollte, aber immer wieder aus Zeitnot oder Faulheit verschoben habe. Nun endlich habe ich eine Pinwand für die Küche. Die wollte ich schon ganz lange haben, spätestens seit ich bei Laura so ein Teil gesehen habe. Und ich muss gestehen, ohne diesen Vorsatz hätte ich sie heute nicht fertig gemacht.

Übrigens hat sich eine Spinne ein hübsches Plätzchen darauf gesucht - ich war sehr erschrocken als sie ankam.



Am schwierigsten war - wie macht man eine Pinnwand! Ein Brett zum Bespannen hatte ich nicht. Beim Aufräumen fiel mir der Bilderrahmen in die Hand. Ich habe ihn mit Lasur gestrichen. Jetzt hat das Holz einen gelben Ton und passt gut zur Tapete. Der Baumwollstoff ist mit Vlies unterlegt. Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden alles zu quilten und freue mich total darüber.




Endlich hat die Zettelwirtschaft ein Ende und wichtige Termine sind immer im Blick :)




Die Rosenblüte beginnt - in diesem Jahr haben die Büsche viele, viele Knospen angesetzt. Nach und nach gehen sie auf. Abends ist der Duft am intensivsten. Ich liebe dieses Wetter!



Ausgelesen:


Kurzgeschichten von Siegfried Lenz aus seiner Heimat, den Masuren. Dort lebt ein ganz besonderer Menschenschlag. Nach der ersten Geschichte war ich etwas irritiert, sehr merkwürdig. Doch je mehr ich las desto mehr mochte ich diese Leute. Sie wissen was sie wollen und haben wohl den Schalk im Nacken. Landschaftlich sind die Masuren ja ein Geheimtipp. Vielleicht machen wir irgendwann dort Urlaub und dann sehe ich mir die Gesichter genauer an :)



Übrigens war ich heute anbaden - und es war nicht mal kalt.

Sonntag, Mai 18, 2014

Zwei Großprojekte


In der letzten Woche hatte ich Urlaub. Da das Wetter durchwachsen war, konnte ich mich mit ruhigem Gewissen ins Nähzimmer verkrümeln. Vorgenommen habe ich mir dieses Top zu beenden. Die einzelnen Blöcke habe ich in Blossin schon genäht. In Wahlsdorf wollte ich eigentlich alles zusammennähen. Doch das Wetter war dann so schön, dass ich lieber in der Sonne saß.

Die Blöcke sind zum großen Teil aus getauschten Rosenstoffen entstanden. Die Nahtzugaben habe ich alle in eine Richtung - zur roten Seite gebügelt. Das wurde beim Zusammennähen zum Problem. Ich hätte abwechselnd auch zur grauen Seite bügeln müssen. Dadurch wurde es etwas fummelig, doch ich bin zufrieden. Die Ecken sind alle da.



Das Granny-Top ist inzwischen fast ein fertiger Quilt. Geheftet habe ich letzte Woche. Heute war wieder ideales Nähwetter - es regnete fast den ganzen Tag. Mit dem Quilten bin ich fertig. 




Und auch über 7 m Einfassung ist hergestellt. Mal sehen, wann die nächste Schlechtwetterfront in Sicht ist.




Für den Garten ist der Regen natürlich höchst willkommen.



Ausgelesen:


Meine Nachbarin hat mir das Buch geliehen - die Erzählung spielt Anfang der 80er in der DDR im Schauspielermileu. Eine junge Frau stirbt, der Drehbuchautor sucht nach der Ursache.
Zu empfehlen ist diese Geschichte, um Stimmungen dieser Zeit nachzuempfinden.





Arto Paasilinna mag ich ganz gern. Wobei diese Geschichte die bisher skurrilske ist, die ich von ihm gelesen habe. Es geht mal wieder quer durch Finnland, man begegnet wieder verrückte, aber liebenswerte Typen und erfährt abstruse Geschichten. Was soll ich sagen - selber lesen :)


Sonntag, Mai 11, 2014

Rosenblüte



In diesem Jahr ist diese gelbe Kletterrose die erste, die ihre Blüten in meinem Garten geöffnet hat.
Ich habe sie vor einem Jahr gepflant, sie ist sehr gesund, wächst üppig und hat viele Blüten, die fleißig von Bienen besucht wird.




"Stanwall Perpetue" war sonst immer die erste blühende Rose in meinem Garten. Sie musste sich in diesem Jahr mit dem zweiten Platz begnügen. Ich mag ihre fludderigen Blüten, sie sieht immer etwas zerzaust aus.





Da ich sonst nicht handwerkliches vorweisen kann, zeige ich Euch meine abendliche Häkelei. Ich verbrauche hierbei gut abgelagertes Häkelgarn. Irgendwann wird daraus ein Beutel. Helena hat so eine Tasche, die ist schon viele Jahre alt und wurde einst von ihrer Schwiegermutter gehäkelt. Der Beutel wird später gefüttert.

Sonntag, Mai 04, 2014

Geocachen


Ein langes schönes Wochenende mit der ganzen Familie liegt hinter uns. Wie im letzten Jahr waren wir im Zittauer Gebirge. Nachdem wir im letzten Sommer "aus Versehen" einen Geocache gefunden haben, wollten wir das unbedingt ausprobieren. Völlig unbedarft gingen wir an die Sache heran. Mit dem Smartphone ist es inzwischen kein Problem nach Verstecken zu suchen. Ganz so einfach ist die Suche nach dem Behälter dann nicht. Es ist erstaunlich auf was für Ideen manche Leute kommen. An einem Cache waren wir 4x ehe wir ihn knacken konnten. So macht das Wandern doppelt Spaß :)

Zum Glück gibt es in Berlin und Brandenburg auch ganz, ganz viele Caches - ich glaube, dass könnte eine neue Sucht werden.



Dieses Täschchen habe ich zu Ostern verschenkt, ich wollte es vorher nicht posten. Genäht wurde es im Großen und Ganzen nach der Zaubertäschchen-Methode. Allerdings wird hier noch der Boden für einen besseren Stand abgenäht.
Der Außenstoff ist Batik - frei gequiltet. Einen passendes Futter fand ich in meiner Kiste mit selbstgefärbten Stoffen.