Dienstag, April 30, 2013

Das Aprilarmband


Helena und ich werkelten in Wahlsdorf an unseren Armbändern für den April. Ich fand diese Maßbandidee so schön, dass ich sie für mich umsetzen wollte. Inspirierend war das gemeinsame Nähen an unserem Projekt. So sind aus einer Idee verschiedene Modelle entstanden.

Wir haben kein "echtes" Maßband benutzt. Es gibt lustiges Schleifenband, das lässt sich natürlich gut vernähen. Zusammen mit einem Scherenstoff war das Armband schnell gemacht. Gelbe Quiltstiche an den Rändern greifen die Farbe noch mal auf. Die Nähanhänger hatte ich mir vor zwei Jahren auf einer Quiltausstellung in Frankreich gekauft. Jetzt passen sie perfekt.

Helena hat eine verspielte Variante mit Spitze gemacht. Der Scherenstoff tauchte im Yoyo-Knopf und in der Öse für den Verschluss wieder auf. Gefällt mir sehr.



Montag, April 29, 2013

Wahlsdorf im April


 Letztes Wochenende waren wir Zicken wieder in Wahlsdorf.
Ganz lange habe ich mich darauf gefreut - im Garten unter dem blühenden Kirschbaum sitzen und quatschen. Daraus wurde leider nichts - am Samstag bitter kalt und regnerisch.


 

Doch in der Spinnstube war es auch gemütlich und lustig. Es wurde gehäkelt, gestrickt und natürlich auch genäht.


 

Es kam ein kleines Show and Tell zustande - Meg hatte wunderschöne Quilts dabei, wie dieser hier: der Metroplan in Tokio.




 Besonders gefallen hat uns dieser sommerliche Quilt - genäht ist er aus zwei Packungen Jellie Rolls.



Ganz edel ein Quilt aus chinesischer Seide - sehr kostbar - aber schwierig zu nähen meint Meg, der Stoff franst stark.



 Mir hat auch der blaue Quilt gefallen. Das Nähen stelle ich mir kompliziert vor.



 Helena hatte ihre schönen Taschen dabei - eine will sie verschenken.


 

Verschenken möchte Meg diese Decke - mein Grandmothers Flowergarten ist noch nicht ganz so weit. Den bogigen Rand muss ich mir merken, gefällt mir sehr.




Das schöne Muster von Meg hat Helena gleich umgesetzt und schon mal ein paar Blöcke genäht.


Der nächste Morgen begann sehr gemütlich. Der Frühstückstisch war in  der Patchworkbude gedeckt. Besser kann der Tag nicht beginnen. Nachmittags kam sogar die Sonne raus, so konnten wir noch lange draußen sitzen und quatschen.



Mittwoch, April 24, 2013

Nebra



 
Am letzten Wochenende machten wir einen Ausflug zur Arche Nebra.

Dort in der Nähe wurde 1999 die berühmte Himmelsscheibe gefunden.
Zwei Raubgräber waren eigentlich auf der Suche nach Dingen aus dem 2. Weltkrieg. Mit Hilfe einer Metallsonde fanden sie neben der Himmelsscheibe Schwerter, Beile und Armringe. Den gefundenen Schatz verkauften sie illegal weiter. Nur durch Zufall konnte ein Museum alles erwerben.



In der Arche ist das Besucherzentrum. Hier erfährt man alles über den Fund und die Bedeutung der Himmelsscheibe. Sehr anschaulich wird vieles in einem Planetarium erklärt. Im Ausstellungsraum gibt es tolle Mitmach-Objekte für Kinder. Besonders gefallen hat mir ein Puppenspiel, in dem die Geschiche nicht nur für Kinder leicht verständlich aufbereitet wurde :)





Der eigentliche Fundort der Himmelsscheibe ist der Mittelberg. Es führt ein ca. 3 km langer Wanderweg durch Feld und Flur. Wer nicht so gut zu Fuß ist, könnte mit einem Shuttle-Bus hinauf fahren. Der Weg lohnt aber sehr - es war letzte Woche besonders schön, der Frühling war endlich da und schmückte die Wälder mit Lerchensporn und Anemonen.



Genau hier wurde der spektakuläre Fund gemacht.
Ein riesige Glasobjekt spiegelt den Himmel - sehr eindrucksvoll.




Besondere Aussicht hat man vom Turm auf dem Mittelberg. Viel Symbolik auch hier.
Ein schräger Turm in zwei Teilen. Man steigt innen empor und hat  einen grandiosen Ausblick - ohne Mühe konnten wir bis zum Kyffhäuser sehen, für den Brocken war es zu diesig.





Ein bisschen genäht habe ich auch. Im Sommer wird ein Baby geboren; zusammen mit der  zukünftige Großmama entstand aus besonders tollen Stoffen das Top. Das Lieblingstier der Mama ist der Wombat. Ich hab mich sehr gefreut als ich diese Stoffe fand.

Jetzt beim Betrachten stelle ich fest, zwei Blöcke müssen gedreht werden. Eine kleine Mühe, die sich lohnen wird.

Sonntag, April 14, 2013

Masterclass im Kloster Segen


Der Blog von Britta Ankenbauer machte mich aufmerksam auf eine Ausstellung in Berlin.
Im Kloster Segen werden die Jahresarbeiten der letzten Masterclass bei Britta gezeigt.


 Zu sehen sind die Abschlussprojekte der Gruppe.


Es sind vorrangig Art Quilts, ein paar sehr eindrucksvolle Fotos und wenige Installationen zu sehen.




Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Mai im Kloster - Sa/So 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr - zu sehen.




Haveluferlauf in Potsdam

 Gestern fand der 10. Haveluferlauf in Potsdam statt.
Der Lok Potsdam organisiert diesen schönen Lauf zum 10. Mal.


 
 Start ist der Lok-Sportplatz, weiter geht es über die Glienicker Brücke
 

immer an der Havel entlang - gesäumt mit wunderschönen Aussichten.




Ich selbst laufe nicht mehr (Knie) - doch ich gratuliere ganz herzlich allen Finishern des LC Michendorf.

Sonntag, April 07, 2013

drunkhard´s path - Der Pfad des Betrunkenen

Vor einigen Jahren nahm ich an einem Batikstofftausch teil. Mich faszinieren die schönen Farben und Muster dieser Stoffe - jetzt nähe ich eine Tagesdecke daraus. Ausgesucht habe ich mir ein Muster mit vielen Variationsmöglichkeiten - Drunkhard´s Path.


Die Stoffstücke waren 6 inch groß. Zum Zuschneiden habe mir eine Schablone gemacht.

Mir ist jetzt klar - das das so eigentlich nicht richtig ist - weil die Nahtzugaben nicht berücksichtigt werden. Doch ich schneide die Blöcke nach dem Nähen zurecht und würde das beim nächsten Mal auch so machen, weil man dadurch weniger Arbeit mit dem Zuschneiden hat.

Vera zeigte mir eine sehr, sehr gute Methode, wie man die Rundungen nähen kann - ohne Stecknadeln!




Die großen Rundungen werden mit einer scharfen Schere eingeknipst - alle 2 cm ungefähr - immer schöne kleine Schnitte ringsherum.




 Hier sieht man die vielen kleine Schnitte.


Die Farben habe ich nicht besonders sortiert - so wie´s kam hab ich genäht - wenn sich beide Teile zu ähnlich waren hab ich getauscht - Batiks passen immer irgendwie zusammen

Unten liegt das kleine Teil - das größere muss etwas überstehen, wegen der fehlenden Nahtzugabe.



 Hier sieht man, dass sich der große Bogen gut legen lässt.


 
 Genäht wird mit kleiner Nahtzugabe - ca, 5 mm.





Das obere Teil darf auf keinen Fall gezerrt werden. -Ca.  2 cm nähen, bisschen drehen - wieder ca. 2 cm nähen, drehen ...

Ich lasse den Stoff zwischen meinen Fingern gleiten und lege immer wieder Stoff auf Stoff.

So gelingen die Rundungen garantiert, nach ein paar Probestücken hat man den Dreh raus.


  

Ich nähe in Kette, bügle dann das kleine Dreieck zum großen Teil und begradige ich den Block.

Ursprünglich waren die Quadrate 15,25 cm groß. Nach dem Nähen schneide ich auf 13,5 cm zurück.
Ich achte darauf, dass oben links und unten rechts 3 cm stehen bleiben. So müssten alle Blöcke aufeinanderpassen.




Hab schon mal ein paar Kreise gelegt.



  

Wir hatten heute Frühling !!!


















Montag, April 01, 2013

Armband - Verschluss


Für das Knopfarmband kramte ich in meinen weißen Knöpfe und suchte unterschiedliche Formen und Größen heraus. Den Smiley-Knopf legte ich mir zur Seite - durch die rückwärtige Öse steht er über den anderen Knöpfen und eignet sich daher gut als Verschluss.

Als Trägerband schnitt ich aus hellem Nessel zwei Streifen 4,5 cm x 21,5 cm zu. Die beiden Streifen habe ich zusammen genäht, gewendet und abgesteppt. Dadurch ist alles schön griffig um die Knöpfe aufzunähen.
(Ihr müsst natürlich Eure Länge selbst ermittelt, ich habe schmale Handgelenke).


Beim Tragen soll kein Anfang und Ende zu sehen ist. Daher wählte ich ein Gummiband für die Verschlussöse.  Ich musste ein paar mal die Länge korrigieren um die optimale Passform zu finden. Doch das ist nicht so schlimm, wenn man das Band erst abschneiden, nachdem es fest angenäht ist.



Die Öse und der Knopf treffen perfekt aufeinander.


 Hier sieht man alles von hinten.


Alle Stiche sind versteckt, wenn man zum Schluss noch ein Stück Stoff dagegen setzt.





Angenäht habe ich den Stoffstreifen auch mit der Hand, da kann man gut ausgleichen.




Ausgelesen:


Ein berührendes Buch zweier Jungen - der eine Sohn eines Nazis, der andere ein Jude.

Unbedingt lesen - finde ich.