Samstag, Juli 23, 2011

Velky Rozsutec


Der große Rozsutec gilt als schönster Berg der Slowakei - jedenfalls habe ich das irgendwo gelesen.
Leider war der Himmel wolkenverhangen, trotzdem wollten wir einen Aufstieg wagen.

In Stefanova gings los - der Bergweg nach Medziholie führt auf den Europawanderweg E3 und dann zum Velky Rozsutec.



Gleich zu Beginn stellten sie uns diese Orchideen in den Weg.

Im Wald lauerten Lilien auf uns.

Und der Eisenhut war sowieso immer da.


Leider war die Sicht noch bescheiden schön.


Nachdem der E3 erreicht war, machten wir eine kleine Rast.
Denn in die Wolken wollte ich nicht steigen.
Wozu einen Gipfel erklimmen, wenn man nichts sieht?

Nicht mal die Grashüpfer hatten Lust zu hüpfen.


Tja, aber mein Schatz ist nicht zu bremsen.
Irgenwann meinte er, die Sicht wird besser und los ging es.


Ich vertrödelte noch ein bisschen Zeit mit Blumengucken.

Alpenastern

Steinbrech?


Aber dann musste ich wohl mit.


Zwischendurch ein Blick auf unseren Rastplatz.

Dann strichen noch mal ein paar Wolken um die Felsen.

Keine Ahnung, wie wir da hoch gekommen sind.
Wenn ich es mir jetzt betrachte ....


... bestimmt waren überall Ketten.


Denn irgendwie muss ich es ja auch geschafft haben.


Und dann kamen wir dem blauen Himmel ein Stück näher.


Noch kurz um die Ecke ...

Geschafft!


So sehen Sieger aus :)))



Beim Abstieg fand ich diese wunderschöne Blume - was ist das?


Und Wiesen von diesen zarten Tänzerinnen.


Orchideen wachsen hier sowieso an jeder Ecke.


Völlig erschöpft gings nach Hause - das Bier zischte besonders gut :)

Kommentare:

Hanna hat gesagt…

Liebe Anke,
Deine Kondition ist bewundernswert, das hätte ich NIE geschafft, aber Ihr wurdet für die Mühe reich belohnt, wunderbare Blumen und die Aussicht, ein Traum -
liebe Grüße
Hanna

Kleine Nadelelfe hat gesagt…

Liebe Anke,
mutig, mutig. Aber am Ziel angekommen, wird man mit einer traumhaft schönen Aussicht belohnt.
Oder nach dem Abstieg schmeckt das Bier um so besser.
Liebe Grüße Ingeburg

Elke hat gesagt…

Liebe Anke,

Danke für die ausführlichen Wanderbericht und die traumhaften Fotos. Ich fühl mich (fast)so, als wäre ich dabeigewesen.

GLG

Elke

angela hat gesagt…

Das war ja ein ganz besonderer Urlaub. Ich mach ja auch schwierige Wanderungen, aber klettersteige mach ich nicht mehr da ich Höhenangst habe und auf den Gipfen völlig Überreagiere. Als meine Söhne noch klein waren hab ich alle, mit meiner Panik,auf dem Gipfel unterhalten . Ich dachte hinter jeden Stein stürzen die beiden ab. Aber schöne Wanderungen auch mit ansträngenden auf und ab find ich immer toll. Und die Botanik ist ja um so weiter oben um so schöner. Die blaue Blume auf deinen Foto ist für meine ansicht eine Enzianart.
Einen schönen Sonntag wünscht dir Angela

Sabine K. hat gesagt…

Liebe Anke,
dieser ausführliche Post ist mir ja tatsächlich durchgerutscht. Die tollen Blumen!!!!!! Oh, wie beneide ich Dich! Und die freien Sichten über die Berge, das ist es, was ich so liebe! Da lohnt jeder Aufstieg!
Nach den Blumen gucke ich nochmal. Die blauen sehen ja außergewöhnlich aus! Ob sie aus Zwiebeln kommen?
Die obersten Blüten sind Nelken, die gelbe Blume ganz sicher auch Lilien. Oh, so schöne Blumen. Die Sonnen habe ich irgendwo schon mal gesehen, das finde ich heraus.
Einen kleinen Trost habe ich: Bei uns stehen auch die Wiesen in voller Blüte - vor dem Dauerregen jedenfalls:)
Viele liebe Grüße
Sabine

Claudia hat gesagt…

Wie herrlich!! Und so schön einsam....der Wanderweg sicher etwas für Könner :)!Die Aussichten sind traumhaft!!!

LG von Claudia

Sabine K. hat gesagt…

Liebe Anke,
die lila-blaue Blume ist tatsächlich eine Enzian-Art. Sie heißt Tarant/ Sumpfenzian - Swertia perennis - und wächst auf feuchten Böden. Laut Wikipedia kommt sie auch in Brandenburg und MV vor. Man müsste sie mal suchen .... ich finde sie wunderschön.
Danke für die interessante Herausforderung.
Jetzt fehlt nur noch die Blume mit den hellgelben Blüten ...
Liebe Grüße und eine schöne Woche
Sabine