Donnerstag, Mai 31, 2012

Mauerradweg von Hennigsdorf nach Berlin-Wollankstraße


Vor zwei Wochen machten wir uns endlich wieder auf, um die letzten Etappen des Mauerradwegs zu fahren. Wir "hängen" seit Oktober 2010 in Hennigsdorf. Nun endlich stimmen Zeit und Wetter. Mit der S-Bahn brauchten wir nicht ganz zwei Stunden um nach Hennigsdorf zu kommen. Das Bahndilemma in Berlin bremste uns zunächst mächtig aus.



Schnell waren wir dann aus Hennigsdorf raus und überquerten die A 111. Hier befand sich der Grenzübergang "Stolpe".




 
 
Zügig ging es durch Wald und Wiese. 
Es duftete nach Flieder und Gras, nach Kiefern und Sonne. 
Schon nach einer Stunden erreichten wir die Invalidensiedlung. Ein herrliches Fleckchen, wo wir auch eine erste Pause machten. Eine Stärkung war wegen der langen Anreise unbedingt nötig.



Die Siedlung besteht aus ca. 50 Backsteinhäuser in einer parkähnlichen Anlage. Über jeder Eingangstür befindet sich ein Relief mit Motiven aus den Schlesischen Kriegen.





In Hohen Neuendorf kommt man auf dem Kolonenweg bald zum Wachturm der Deutschen Waldjugend. Nach der Wende schafften es ein Lehrer aus Berlin und eine Lehrerin aus Brandenburg den Grenzturm vor den Abriss zu bewahren. Jetzt befindet sich hier ein Biotop.



Am Hubertussee fanden wir diesen lustigen Kletterer - er hat wohl die beste Sicht auf die Radler.
Den naheliegenden Künsterhof haben wir nicht besucht.  Wir fuhren weiter bis Glienicke/Nordbahn. Hier ging es mitten durch den Ort - von einer Mauer sieht man weit und breit nichts.





Dieser Ausblick hatten wir auf der Strecke Hermsdorf - Rosenthal.
Man kann den Fernsehturm sehen - weit hinten steht er und winkt.

Von hier aus kann man zum Dorf Lübars radeln. In unserem Tourbuch "Berliner Mauer-Radweg" steht: "Lübars gilt als letzes noch fast vollkommen erhaltene Dorf Berlins". Es hat sich 2004 um den Titel "Schönstes Dorf Deutschlands" beworben. Es lohnt sich also, diese Gegend genauer zu erkunden.






Fast zum Schluss begegnete uns der Berlin-Bird.


Jetzt radelten wir immer an der S-Bahn-Linie lang. Wir beschlossen bis Wollankstraße zu fahren.

Somit bleibt uns jetzt noch ein Weg von 11 km.
Weil es ab hier soviel zu sehen gibt, werden wir für die letzte Etappe die Räder zu Hause lassen und uns mit Wanderschuhen auf den Weg machen.
Ich hoffe, wir finden bald die Zeit dafür.



Donnerstag, Mai 24, 2012

Geburtstagskarten im Mai


Nach den gemalten Ritterspornen war klar, dass ich mich mit diesem Thema in einer Geburtstagskartenserie auseinandersetzen wollte. Diese hier bekommt heute Beatrice zum Geburtstag.



Insgesamt besteht die Serie aus vier Karten. - Der Untergrund ist bestempelt.
Für die Ritterspornblüten  machte ich mir eine Schablone und probierte dann verschiedene Farben aus.
Zum Schluss wurde gequiltet.



Das gleiche Bild wie oben - anders bearbeitet. Leider ist es mir weder hier noch oben gelungen, die Originalfarben zu treffen. Sie liegen irgendwie dazwischen.

Montag, Mai 21, 2012

La Palma - die erste Tour

La Palma ist die westlichste Insel der Kanaren und wie die anderen vulkanischen Ursprungs. Die Insel ist sehr klein - laut Wiki 42 km lang und nur 28 km breit. Trotzdem ist es uns nicht gelungen alle Ecken der Insel zu erkunden. Die Straßen schlängeln sich in verschlungenen Straßen um die vielen Berge und Vulkane.



Gewohnt haben wir in einer Appartmentanlage in Los Cancajos - auf der Ostseite der Insel. Hier könnte man sich problemlos selbst verpflegen - die Küche ist sehr geräumig und mit allem Nötigen ausgestattet. Supermärkte sind reichlich vorhanden. Wir hatten allerdings Halbpension gebucht und wurden jeden Abend mit wunderbarer spanischer Küche verwöhnt.



 

Am ersten Tag erkundeten wir unsere unmittelbare Umgebung und planten eine Rundwanderung Richtung Mazo.



Jeder kleine Garten hat irgenwo eine kleine Bananenplantage. Wir waren davon mächtig beeindruckt.


So riesig haben wir uns die Fruchtstände und Blüten nicht vorgestellt.

Später sahen wir Bananen überall und immerzu. Besonders der westliche Küstenstreifen wird für die Pflanzungen genutzt. Die kanarischen Bananen sind besonders aromatisch - entsprechen aber nicht der EU-Norm und sind somit wohl nicht in Deutschland zu kaufen.



Unser Wanderweg ging durch malerische Dörfer, durch Berg und Tal. Doch schon bald war ich fix und fertig. Eine noch nicht überstandene Erkältung, die ungewohnte Sonne und Wärme im März knabberten mächtig an meiner Kondition. Somit wurde unsere erste Wanderung vorzeitig abgebrochen.




Als Rückweg fanden wir einen "geheimen Weg". Wir beobachteten einen Mann, der mit Angel quer durch die Berge unterwegs war. Ich vermutete, dass er zum Meer wollte. Und so war es auch - ein kleiner Pfad schlängelte sich in Richtung Küste. Besonders beeindruckend waren die vielen Agavenblütenstände, die teilweise 12 m hoch waren.


Ausgelesen:







Als Lektüre fürs Flugzeug war das Buch o. k.
Jetzt nach vier Wochen muss ich schon stark nachdenken worum es ging:
Ein Mann kommt in einer Herrentoilette nach Bewusstlosigkeit zu sich und kann sich an nichts erinnern. Dank seiner Intelligenz kommt er bald einem Komplott auf die Schliche - ein bisschen Liebe ist auch dabei.
Wenn man leichte spannende Unterhaltung sucht, kann man es lesen.







Sonntag, Mai 13, 2012

Mal wieder Wahlsdorf


So beginnt der Morgen in der Kreativbude Wahlsdorf.
Den Frühstückstisch bekamen wir in der Nähwerkstatt gedeckt. Es ist doch herrlich sich chon während des Kaffeetrinkes mit neuen Inspirationen einzudecken. Aber vom Gucken allein wird unsere Nähsucht nicht befriedigt.


 
Das taten wir ausgiebig in der Spinnstube.
Zum vielen Gepäck gehören jede Menge Ideen, so dass am Nachmittag allerhand fertig war.
Das Top auf dem Stuhl ist für eine neue Babydecke.



Laura brachte sich einen Lampenschirm mit und hat in neu garniert.
Bestimmt zeigt sie bald Bilder vom Werden.



Ich nähte zuerst eine Tasche für Jules mobile Festplatte.
Klar, dass da wieder der gepunkte Stoff als Futter herhalten musste.



Und so sieht die Taschenklappe aus.



Zweites Ziel war dieses Täschchen für meine Mama.



Beatrice zeigte, wie man Ratz-Fatz einen Buchumschlag näht - Karin gab als Verbesserungsidee die Schlaufenlösung dazu. Näht man an die Seiten eine bzw. zwei Schlaufen, kann das Büchlein mit dem Schreibgerät verschlossen werden - genial!




Abends probierte ich einen neuen Blog aus. 
Resteblöcke finde ich immer spannend und hier fand ich ein Tutorial für Grannys. Jetzt werde ich so allmählich meine 6-cm-Quadrate verbrauchen.














































Montag, Mai 07, 2012

Nicht viel los bei mir

In den Wochen nach dem Urlaub war aushäusig so viel zu tun, dass keine Zeit für PC und co. war.

Die Bilder aus La Palma sind auch noch nicht durchsortiert - ich hab einfach keine Lust.



Aber genäht habe ich endlich mal wieder. Die Blöcke sind schon lange fertig - ich mag die Log Cabins in Kombination mit weiß. Die Vorlage ist von Sternwerfer und hat sich schon drei Mal bewährt.

Dieser Quilt wird für mich, perfekt für warme Sommernächte.