Mittwoch, Februar 29, 2012

Stöckchen-Weitwurf

Kerstin hat am Wochenende mit einem Stöckchen nach mir geworfen. Meist berühren sie mich nicht sonderlich, aber einer Lokalpatriotin möchte ich die Bitte nicht abschlagen.

Hier sind also "5 Dinge, die Sie nie über mich wissen wollten und die ich hier trotzdem verkünde":

1.

Ich bin ein ganz gräßlicher Beifahrer. Den Blick wende ich selten von der Straße ab, es könnte ja sein, der Fahrer passt nicht richtig auf. Am letzten Wochenende waren wir zu Besuch in der Slowakei und ich war so sehr angespannt, dass mein Nacken total steif war. Manchmal konnte mich aber der Blick aus dem Seitenfenster ablenken.


2.


Ich verreise nie ohne Bettsocken und Kuscheldecke. (Mein Mann nennt meine gelbe Decke Kückenfell).  Zu Hause gehe ich mit einer Körnermaus ins Bett. Da nicht überall eine Mikrowelle greifbar ist, nahm ich in die Slowakei eine Wärmflasche mit. Dort war es aber überall so warm, dass ich nicht mal Socken brauchte. So kann man sich irren.


3.

Ich hasse bügeln, mag aber nicht zerknittert rumlaufen. Deshalb trickste ich mich selbst aus. Wenn ich nähen möchte, muss ich vorher bügeln. Meist bügle ich so gleich alles weg, manchmal bleibt aber was liegen.
Ganz sprachlos bin ich immer, wenn ich höre, dass es Leute gibt die Bettwäsche bügeln :)



4.


Im Herbst räume ich meinen Garten nicht auf. Ich denke, dass die Blätter einen guten Bodenschutz  bilden. Im Frühjahr warte ich bis zum Saubermachen bis Mitte März. Solange brauchen die kleinen Krabbeltiere noch Schutz und Wärme. Dann bringe ich nach und nach alles in Ordnung.



 5.


Fürs fünfte Bild bin ich auf den Stuhl gestiegen. 
(Wie ihr seht, alles staubig - ist Zeit für Frühjahrsputz.)
Das eigentlich Geheimnis ist die unfreiwillige Schweinesammlung. Irgendwie verleitet der Name Eberhardt zum Schweineschenken. Verweisen will ich hier nur auf das Kinderbuch "Die Schweineschule". Einen schönen Link dazu gefunden habe ich  hier: http://www.maennerrat.de/sau.htm

Betonen möchte ich aber ausdrücklich - Ich sammle keine Schweine!



Fast vergessen - ich muss ja auch Stöcke werfen:

1. Linda - ist nicht mehr ganz frisch in Berlin
2. Laura -  könnte auch mal wieder was Neues schreiben
3. Daniela - weil ein Stöckchen in Potsdam bleiben sollte
4. Hanna - mal sehen, ob mir der ganz weite Wurf nach Östereich gelingt
5. Trillian - weil ich sie vor Kurzem "in Echt" kennengelernt habe :)






Ausgelesen:

Ganz so weit ist es noch nicht - aber man muss vorbereitet sein :)

Das Buch ist amüsant,  ganz so geschrieben wie Désirée spricht.
Manches ist langweilig - kann man aber gut überblättern.
Zwei, dreimal habe ich richtig gut gelacht.

Kann frau lesen.

Sonntag, Februar 19, 2012

Ein Kleid für Anneliese

Anneliese braucht ein Kleid - sonst gibt es zu viele Schrammen.

Anneliese ist das Notebook von Laura.

Laura hat sich blauen Herzchenstoff ausgesucht - der ganz schön knapp für eine Anneliese-Kleid war.

Dabei hat Anneliese die Traummaße 30 - 21 - 3,5 cm.



Laura hat Modedesign studiert - jetzt hat sie ihren Bachelor-Abschluss - und Anneliese ein Kleid.

Die Vorlage für die Püppi habe ich bei Laura - hier - geklaut.


 Und damit man weiß, wohin Anneliese gehört - muß der Name aufs Kleid.

Am Außenteil habe ich bestimmt zwei Stunden rumgenäht. Das sieht man so gar nicht, aber die Überlegungen zur Stoffeinteilung waren ganz schön aufwändig. Die Herzchen sollten auch alle in die gleiche Richtung zeigen.

Zur Stabilisation hab ich dünnes Vies aufgebügelt und nach Nalevs Zaubertäschchen Anleitung die Hülle fertig genäht. Wenn man den Dreh mal raushat, gehts super schnell.



Leider, leider ging die erste Anprobe in die Hose. Trotz großer Rechnerei und Stoffschieberei war das Kleid zu eng. Ich habe die 3,5 cm unterschätzt.

Den mittelsten karierten Streifen habe ich nachträglich eingesetzt. Es war ein bisschen fummelig, Vlies musste auch noch drauf, doch die Mühe hat sich gelohnt.



 Jetzt passt das Kleid jetzt sehr gut - und Laura hat hoffentlich viel Freude damit :)



Sonntag, Februar 12, 2012

Stricktaschen


 Die Stricktasche von Machwerk begeistert mich schon lange.


Leider führte mich der erster Versuch in die Irre. 
Der Tulpenstoff reichte nicht ganz für die vorgegebene Größe.


Hier sieht man, dass sie etwas schmal ist - fürs kleine Strickzeug reicht sie nicht - aber ich werde schon anderen Kram finden, der da reinpasst. Außerdem steppte ich die Spitze blöderweise so auf, dass alles mit dem Futter verbunden wae. Leider kam ich dann mit dem Versäubern des Futters nicht zurecht.  Alles flog erst mal in die Ecke - nach zwei Tagen trennte ich - und dann klappte es - ratz fatz - so schnell war dann die zweite Tasche genäht. Was sagt mir das? Immer streng nach Anleitung nähen!




 Jule packte ihr Strickzeug gleich ein - zufällig passt sogar die Wolle :)


 Praktisch finde ich auch die Henkel - so kann man das Täschchen lässig am Arm spazierenführen.



 Wir hatten traumhafte Sonne - so kann man die eisigen Temperaturen gut vertragen.




 Ausgelesen:












 

Kansas in den 30er Jahren - sterbenslangweilig - als ich das Buch schon weglegen wollte, passiert wenigstens ein Mord - trotzdem wurde es nicht besser - meine Empfehlung - besser nicht lesen!

Sonntag, Februar 05, 2012

Eiszeit

Der Winter hat sich sehr lang bitten lassen - dafür hat er sich jetzt mit Väterchen Frost festgesetzt.

Ich geb ja zu - es hätte nicht mehr sein müssen  - Schnee und dazu minus 15 Grad -

Zum Glück gibt es die angenehmen Seiten der Kälte - man kann mal wieder Schlittschuhlaufen.


Im Januar gabs für Jule eine Geburtstagkarte:

 Lebenslustiges Mädchen mit Puffärmeln!



Morgen feiert Moni Geburtstag :

Apfelgrüße sind auf dem Weg zu ihr.